Waneella: Empty Spaces

Waneella: Empty Spaces

„Empty Spaces“, wie passend. Irgendwie erinnert mich Wien auch gerade daran. Gegen Ende der Sommerferien, wenn es im Wetterbericht heißt, dass die „Kälte nachhaltig Einzug hält“, flüchten einige von uns noch ein letztes Mal kurz in den Urlaub. Trotz Kälte aufs Land, wegen Kälte in den Süden, wo wir uns noch ein wenig Sonne und Wärme erhoffen, bevor der Kampf gegen Tristesse, Depression, Dunkelheit und Kälte beginnt.

So ganz kalt, wie in Waneellas „Empty Spaces“ ist es zum Glück noch nicht (und so schöne Farben am Himmel haben wir hier in Wien auch eher selten), aber wer an einem Sonntag in der Früh unterwegs ist oder spätabends, kurz nach Sonnenuntergang, am Stadtrand spaziert, kann sich in Szenerien wiederfinden, die der oben dargestellten ähneln.

Doch all dem schönen Gerede und der Romantisierung zum Trotz ist der Herbst da. Und es gilt nun einige Monate durchzuhalten, bis es wieder soweit kommt, dass wir uns über Hitze beschweren können.

Wanella liefert, wie immer, feinste Pixel Art und schön langsam gewöhne ich mich auch an den zugehörigen Soundtrack.

Waneella: Circles

Der Herbst beginnt, ob ihr wollt oder nicht. Dass Waneella semi-dystopische Pixel Art dazu bereithält, ist wohl klar, oder? Meine Güte, was gäbe ich, um mich einmal in irgendeiner Form von immersiver Experience in einem so geschaffenen Lokalkolorit zu bewegen?!

Jedenfalls ist mit Erscheinen dieses Beitrags am 22. September 2021, 21:21 Uhr, Tag-und-Nacht-Gleiche, ab jetzt werden die Tage wieder kürzer, die düsteren, depressiven Stunden ab 16 Uhr kommen schnell nahe und halten bis 20. März 2022 an. Da müssen wir durch, jammern bringt nichts. Ich hoffe, euch geht es gut und ihr genießt die noch verbleibenden, sonnigen Tage!

Waneella: Heat

Wanneella: Heat

Den aktuellen Temperaturen in Wien angepasst, hier feinste und zur Temperatur passende Pixel Art von der Besten der Besten: Waneella. Natürlich gelingt es ihr abermals, mich in wenigen Sekunden in ihre Interpretation von Hitze zu ziehen und der Soundtrack tut das seinige, um die Sogwirkung zu unterstützen.

Hitze ist übrigens eine Wahrnehmung, der ich auf meiner Website schon 3 Mal explizit einen Beitrag gewidmet habe. Ich glaube, es gibt keine – außer vielleicht Genuss im Sinne von Essen oder Trinken – andere, die explizit in Beiträgen erwähnt wird oder sogar das Hauptthema ist. Vor 11 Jahren gab es einen Beitrag rein humoristischer Natur (und weil ich mich über Wortschöpfungen freuen kann), vor 14 Jahren habe ich über die backofenheiße Stadt Wien gesudert und vor 17 Jahren (!), als ich in China das erste Mal mit durchgängig hohen Temperaturen konfrontiert war, über meine Bewusstwerdung der Wahrnehmung körperlicher Präsenz im Kontext der Hitze.

Während ich mich wie mit einem Seziermesser auf die Hitze als Problem gestürzt habe, hat Waneella daraus einen Begleitzustand gemacht, der lediglich ihren Lokalkolorit begründet, somit zur Nebensache – und damit zur Hauptsache! – wird. Hervorragend, ich bekomme nicht genug davon.

Wer übrigens die therapeutische Wirkung dieser Pixel Art erleben will, kann sich Kopfhörer aufsetzen, das Video im Vollbildmodus betrachten und es genau ansehen. Bei mir läuft der semi-dystopische Soundtrack seit etwa 15 Minuten durch und ich entdecke immer und immer wieder neue, faszinierende Details. Und wenn es nur eine benutzte Schüssel mit Stäbchen darin ist.

Ihr solltet euch jetzt alle Beiträge zum Thema Pixel Art ansehen.

Waneella: Horizon

Waneella ist einfach die beste Wahl, wenn es um gepflegte Pixel Art geht. Vollbild, Kopfhörer drauf, und knapp 4 Minuten entspannen. Oder dem Horror, der da draußen vor sich geht entfliehen. Je nachdem, auf welcher Seite der Geschichte ihr euch befindet.

Waneella: Evening Forecast

Gepflegte Pixel Art – „Evening Forecast“ – von Waneella, doch hier ist der Soundtrack eindringlicher und melodischer als in vielen anderen ihrer Kunstwerke. Ist das nicht ein guter Start ins neue Jahr?

Waneella: Maybe we should stay here

Waneella: Maybe we should stay here

Pixel Art und Musik von Waneella. Mir gefallen zwar die mit Lofi Hip Hop unterlegten Pixel Art-Werke besser, aber warum nicht auch mal das Original anzeigen.

Waneella: Solstice

Solstice„, Waneella

Ich mag das Format nicht, ich mag die Farben nicht, aber das alles hält mich nicht davon ab, auch diese Pixel Art – Solstice von Waneella (von wem sonst?) – als genial einzustufen.

Waneella: N-19

Wir hatten schon lange keine Pixel Art mehr hier, daher hier Waneellas „N-19“. Ich will ja beim Browsen in meinem Archiv in ein paar Jahren auch beim Betrachten des 19. November 2019 noch positiv überrascht werden.