Schematische Darstellung: Support und Kompetenz
Schematische Darstellung: Support und Kompetenz

Hier die Schlägt-alles-Grafik von Daniel Stori für alle, die online arbeiten und über die Feiertage mit dem Problem konfrontiert sind, Support auf alten Rechnern leisten zu müssen. – Ich bin allerdings gespannt, wie lange diese Grafik noch gültig sein wird, denn die Zeiten von Windows XP sind definitiv vorbei, Drucker sind – zumindest in meinem Umfeld – eher mehr die Ausnahme als die Regel, und anstelle von Fragen zum PC, sofern es überhaupt noch einen gibt, benötigen die lieben Verwandten eigentlich nur noch Support mit der Konfiguration und diversen Einstellungen von Tablet und Smartphone.

Weihnachten ist die Zeit der Familie, der Ruhe und Besinnlichkeit. Ach ja? John Hendren hat eine Sammlung von Tweets zusammengestellt, in denen klar wird, dass Weihnachten jegliche Bedeutung jenseits des Geschenks unterm Weihnachtsbaum verloren hat. Und das hat Jon Hendren in einer Reihe von Tweets bewiesen:

Jon Hendren is re-tweeting all the ridiculous complaints made by people who didn’t get what they wanted for Christmas.

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Der Knick in der Statistik meiner Seite zeigt: Österreich feiert am 24. Dezember Weihnachten. Steiler Aufstieg der Besucheranzahl am 25. Und am 26. war alles wieder wie gehabt. Im Wald war ich nicht, stattdessen im Bett und krank. Weiterlesen

Weihnachten ist nicht froh, nicht fröhlich und schon gar nicht merry. Weihnachten ist ruhig, besinnlich und still. Weihnachten ist nicht aktiv, nicht der Christbaum, das Schmücken, das Mahl, das SMSen, das Herrichten, das Schenken und Beschenktwerden, der Kirchgang, das Besuchen der Eltern oder das Singen, das Fernsehen oder der einsame Gang zu Bett, Weihnachten ist Einsamkeit, Nachdenklichkeit und Passivität: der nächtliche Spaziergang am Stadtrand, das gemeinsame Essen mit den Seinen, das Lesen eines Buches, die Abgeschiedenheit des Miteinander, die gelebte Passivität der Fremde zu Hause. Weiterlesen

Ist schon jemand in Weihnachtsstimmung, liebe Leser? Irgendwer einen Weihnachtsbaum? Eben. Wozu auch. Weihnachten ist passé.

Wir brauchen unsere Wohnungen und Häuser nicht aufzuheizen, um ein einziges Mal im Jahr wohlige Wärme zu empfinden, wir brauchen nicht in die Stadt zu wandern, um exotische Früchte kaufen zu können, wir brauchen nicht das Gericht zu kochen, das die meisten Ressourcen verbraucht, wir brauchen nicht den Geruch von Weihrauch und anderen Gewürzen einzuatmen, denn wir können uns diese Gerüche an jeder Ecke kaufen, wir brauchen keine Lieder zu singen, denn singen können wir ja alle nicht mehr, wir brauchen keine Beutel füllen, denn verpackt sind die Geschenke ja eh doppelt, wir brauchen die Familie nicht versammelt, denn sie ist sowieso immer da, wir brauchen uns nicht auf Gekochtes freuen, denn für uns wird täglich gekocht, wir brauchen uns die Einfachheit der Sprache nicht anzutun und irgendwelche Weihnachtswünsche auszusprechen, denn Autoren formulieren uns sowieso vor, was zu sagen ist, sie lassen uns etwas denken, das wir nicht sagen können, wir brauchen keine Instrumente, denn die CD ist interessanter, wir brauchen nichts Einfaches, denn das Schwierige ist en vogue, wir brauchen keine Umarmungen, denn die gibt es erst am Totenbett, wenn wir nicht geschäftlich unterwegs sind, wir brauchen keine Gewürze, denn wir kommen nicht an sie ran. Weiterlesen

An diesem Tag (dem zweiten Weihnachtsfeiertag) mußte Walter erkennen, daß sein Leben zum Stillstand gekommen war. Eis. Seit drei Stunden regnete es Eis. Die wenigen Passanten draußen vor dem Fenster schlitterten über die gefrorenen Gehsteige. Schwarz vermummte Exemplare der Sorte Mensch, die eine unfreiwillige Kür vollführten. Weiterlesen

Ein Tag vor Weihnachten. Halb elf vormittags. Katerstimmung. Vor vier Stunden bin ich in Schlangenlinien nach Hause gekommen. Der Mantel liegt vor dem Bett, neben dem vorsorglich bereitgestellten Kotzkübel.

Stille Nacht, heilige Nacht…

Der pausbäckige Weihnachtsengel grüßt aus dem Fenster des Nachbarhauses. Weiterlesen