Durch die genauere Betrachtung der Werbung auf Social-Media-Plattformen seitens der Bundeswahlkommission der USA wird klar, dass sich Facebook in eine unangenehme Zwickmühle manövriert hat, die sein nach außen kommuniziertes Werbemodell direkt angreift:

100.000 Dollar hat das nun entdeckte Netzwerk aus 470 Fake-Accounts investiert und über zwei Jahre die Plattform massiv mit Fehlinformationen bestückt – nach Berechnungen von US-Medien könnten die Botschaften bis zu bis zu 70 Millionen Amerikaner erreicht haben.

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Die folgenden drei Nachrichten sind mir in der letzten Woche untergekommen.

  1. Google bastelt an einem Adblocker, mit dem zukünftig nervige Werbung automatisch ausgeblendet (oder gar deaktiviert) werden soll. Der Adblocker soll mit Google Chrome ausgeliefert werden und von Haus aus aktiviert sein.
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Um Attributionsmodelle zuverlässig anwenden zu können, ergänzt Google seine ohnedies schon genauen Daten um den ultimativen Beweis eines Kaufs: der Konzern verknüpft die Daten von Kreditkartenabrechnungen mit seinen Statistiktools.

Google has begun using billions of credit-card transaction records to prove that its online ads are prompting people to make purchases – even when they happen offline in brick-and-mortar stores, the company said Tuesday.

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Das Werbenetzwerk „The Deck“, das seine dezenten Anzeigen hauptsächlich auf Blogs auslieferte, hört auf.

We started The Deck in 2006 and for the first couple years it struggled. By 2008, it was an OK business and by 2009, it was a pretty good business.

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Bemerkenswertes zum Thema Adblocking: Die Werbetreibenden haben ihre Chance vergeben.

Advertisers have had fifteen years to show self restraint. They’ve had the chance to not secretly track people, set cookies for their own benefit, insert popunders and popovers and poparounds, and mostly, deliver us ads we actually want to see.

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The Problem With Facebook

Welche Beiträge Anderer ein Facebook-Nutzer sieht, wird nicht durch natürliche Faktoren (wie Zeit oder die Onlinepräsenz von Freunden), sondern von einem Facebook-Algorithmus bestimmt. Die Mathematik dahinter ist sogar nachvollziehbar: Ein User wäre, wenn er sich ein Mal pro Tag bei Facebook anmeldet, im Schnitt mehr als 1.500 neuen Beiträgen ausgesetzt – viel zu viel Input, den ein User verarbeiten müsste. Weiterlesen

Die Zahlen der Fake-User in Social Media-Kanälen ist wohl deutlich größer als angenommen und wird Werbetreibende im nächsten Jahr etwas über 5 Milliarden Euro kosten.

every other comparable outlet, where popularity or punditry is determined by followers, shares or likes is subject to […] rigging.

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Das als sozial getarnte Werbenetzwerk holt sich nun Daten über seine User auch von den Like-Buttons, die auf nahezu jeder Website zu finden sind.

Historically, interest-based targeting on [Facebook] hinged on users‘ own declarations of their likes and interests in their profiles, as well as Facebook pages they had „liked“ […] Now, Facebook is using the passive data — where users go on their PCs and phones — to make its own ads smarter.

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Ganz und gar nicht schön ist, was momentan auf Websites wie Web.de oder GMX geschieht. Dort wird nämlich Usern mit installiertem Adblocker eine Meldung angezeigt, die vor einer Einschränkung der Sicherheit „durch ein Firefox Add-on“ warnt. Weiterlesen

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Und da ist auch schon der erste Freund in einem gesponserten Facebook-Beitrag aufgetaucht. Das erfolgreiche Facebook-Werbekonzept in Action. Sieht man nicht genau hin und übersieht das „Gesponsert“ in den Beitragsinformationen, so bleibt diese Werbung wenn überhaupt, dann als normaler Beitrag in Erinnerung. Weiterlesen

Wie die Buttons sozialer Netzwerke anonyme Datensammlungen mithilfe von auf Big Data-Analyse spezialisierten Firmen zu personenbezogenen Interessenprofilen werden lassen, wie diese Daten verwendet werden, und warum ein „anonymer“ Datensatz auch den Vor- und Nachnamen einer Person beinhalten kann. Weiterlesen

Google AdSense scheint nicht mehr en vogue zu sein. Automattic startet auf WordPress.com sein eigenes Werbeprogramm: WordAds.

tele.ring feiert 10 Jahre WEG MIT DEM SPECK

tele.ring ist 10 Jahre alt und hat ein Video online gestellt, auf dem „Der Inder,“ tele.rings momentanes Maskottchen, das die drei Dicken und Thomas Schäfer-Elmayer abgelöst hat, seinen lässlichen Tanz in verschiedenen Gegenden Österreichs aufführt. Weiterlesen

Kann sich ein einziger HTML-Tag auf der Website eines Unternehmens tatsächlich auf dessen Umsatz auswirken? Marissa Mayer erklärt am Beispiel Google, wie sehr die Antwort auf diese Frage mit einem Ja zu beantworten ist.

Google founders Sergey Brin and Larry Page asked Mayer to assess the impact of adding a column of text ads in the right-hand column of the results page.

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Für diejenigen, die davon noch nicht gelesen haben, hier eine Zusammenfassung der Zeit Online. Der Einleitungstext des Artikel „Wir iPhone-Geiseln“ spricht Bände:

Das iPhone ist nicht so toll, wie alle sagen, so eine Studie.

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Es gibt Websitebetreiber, die aufdringlich mit Werbung umgehen. Quietschbunte Banner überall, Pop-Ups, PayPal-Spendebuttons, Amazon-Wunschlisten, Werbung im Newsfeed, etc., etc. Davon halte ich nichts, daher verzichte ich auf meiner Website auf all das. Es gibt lediglich einen einzigen kontextsensitiven Werbebanner in der Seitenleiste, den ich zwar sichtbar, aber, so denke ich, keinesfalls störend positioniert habe. Weiterlesen