Nachrichtenseite „Stuff“ verlässt Facebook und es passiert… nichts

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Coca-Cola Weihnachtswerbung 2020

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Heute ist der erste Advent inmitten einer Pandemie, Sonntag, der 29. November 2020, Tag 262 der Maßnahmen gegen die Verbreitung zur Eindämmung des Coronavirus. Da hat die heurige Coca-Cola Weihnachtswerbung plötzlich eine ganz andere Bedeutung. Ich mag sie.

Mehreinnahmen durch nicht personalisierte Werbung

Im Mai 2018, stark motiviert durch das Inkrafttreten der DSGVO, hat die Nederlandse Publieke Omroep (das ist das niederländische Äquivalent zu ORF oder BBC) ihre Werbestrategie von einem auf Personalisierung basierenden System weg und hin zu kontextbezogener, aber nicht personalisierter Werbung bewegt.

Geht es uns heute besser als in der letzten Legislaturperiode?

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Ad#

Google Ads sehen nun aus wie organische Ergebnisse. Anstelle des Favicons zeigt Google bei Werbungen ein Label – eben: Ad – an. Das stößt, verständlicher Weise, auf wenig Freude.

Google’s ads look just like the search results now. The company hasn’t been a „search engine“ for a long time now, but the takeover of the company by biz dev & sales folks is complete.

Jason Kottke auf Twitter

Mir gefällt, wie Michael Tsai die Situation mit den Ad-Labels bezeichnet. Er dreht den Spieß um und meint in seiner lesenswerten Zusammenfassung: Every Google Result Now Looks Like an Ad.

Googles Transparenzbericht zu politischer Werbung in Österreich#

Unter transparencyreport.google.com gibt es die Rubrik „Politische Werbung bei Google“, auf der man sich über die Werbeausgaben politischer Parteien informieren kann. Dort ist auch zu sehen, welche Werbungen geschaltet werden. Aktuell führt die FPÖ mit Ausgaben in der Höhe von EUR 33.200, gefolgt von der SPÖ mit EUR 2.600 (bzw. mit EUR 2.100 etwas weiter hinten mit anderer Werbe-ID).

Produktscanner für bei Facebook hochgeladene Fotos

Aus einem Patent wurde bekannt, dass Facebook hochgeladene Fotos scannen, die darin abgebildeten Produkte erkennen, und diese Informationen verwerten will.

If a Facebook user snaps a selfie sipping a unicorn frap at Starbucks and then shares that selfie on Facebook or Facebook-owned Instagram, Facebook’s newly patented technology can theoretically scan the photo and spot the Starbucks cup […] Facebook can then sell that info to Starbucks, presumably alerting the coffee giant to the fact that you like its product, so it will buy ads on Facebook to sell you more Starbucks.

Erträgliche Werbung

Tom Goodwin bringt in drei Tweets auf den Punkt, wofür es ganze Lehrgänge gibt.

I, like everyone on the planet, have clicked on an ad maybe twice ever. And I buy a tonne of stuff & more expensive stuff, because of the Brand. When will this deeply stupid entire industry get this & make decent ads on the newer screens. […] Either make delightful ads that seduce in ways we’ve only ever dreamed of using the delights of high resolution, beautifully glistening images, parallel effect etc. Or/and after, turn my current interest and impulse thirst into something I can buy from with at best 2 wonderful clicks.

„Find out more“  or „Visit our website“  is to show only interest in data capture and to ignore everything sensible.

Tom Goodwin, Twitter#

Womit er recht hat, hat er recht! (Wobei ich eine ganz eigene Empfehlung zum Thema Onlinewerbung habe.)