Im Callshop in Wien

Für gewöhnlich genieße ich morgens den heimischen Internetanschluss. Links steht der Kaffee, auf dem Desktop sammeln sich die Morgenzeitung, der Newsreader und was gerade so anfällt. Nicht so heute. Wegen einer Besprechung musste ich in den 10.

Mocca Club reloaded

Es gibt ihn wieder, den Mocca Club. Leider mit neuen Baristas, leider mit neuem Personal, leider mit einer Ausrichtung hin zur Cocktailbar, leider ohne Rauchverbot, zum Glück mit dem Cheesecake nach altem Rezept.

Von Wien nach Bratislava

Zug oder Schiff

Von Wien nach Bratislava kommt man äußerst bequem auf zweierlei Art und Weise. Entweder, man fährt mit dem Zug von Wien nach Bratislava und unternimmt dabei eine Bahnfahrt durch die langweiligste Landschaft Österreichs auf sich und erlebt – beginnend mit dem Südbahnhof in Wien – so wundersame Haltestellen österreichischer Existenz und österreichischen Bewusstseins wie Gramatneusiedl, Gattendorf und Parma oder man reist mit dem Schiff, das man in bester deutschsprachiger Manier auf Englisch Twin City Liner nennt.

Bälle, Rituale, Tanz

Dominik schreibt über „Die Ballsaison und ihre Auswirkungen1„, er schreibt über das Flair, den jeder Ball hat, über die Eigenheiten, die jeder Ball hat und darüber, das eigentlich nicht der Ball selbst das Lustmoment ballbesuchischen Daseins ausmacht, sondern sehr wohl, wenn nicht ausschlaggebend die Begleitung, egal nun, ob es eine Dame oder ein ganzer Freundeskreis ist.

Über den Jänner in Wien

Meierei Schönbrunn

Jänner? Sommer? Winter?

Wien im Jänner. Und es hat daheim 25°C bei abgedrehter Heizung und geöffneten Fenstern. Nocheinmal, liebe Leserschaft: Es ist warm bei mir daheim im Jänner bei abgedrehter Heizung und geöffneten Fenstern!

Erstes Flickrtreffen in Wien

Flickr-Treffen Wien. Gruppe 18.

Heute fand das erste Flickrtreffen in Wien statt. Es ist eh klar, dass sich die ganze Welt an Plätzen trifft wie Cafés, Bars oder Restaurant, aber wir Österreiche müssen natürlich weit darüber hinaus schießen und uns gleich am Zentralfriedhof in Wien treffen.

Von der Stadtwerdung Wiens

Wer Doderers Strudlhofstiege, Die Dämonen, Die erleuchteten Fenster oder die Werke von Stefan Zweig oder Joseph Roth gelesen hat, dem ist ein bestimmtes Bild der Stadt Wien bekannt, das sich weniger aus Eingrenzungen durch Straßennamen oder aus der Benennung von Vierteln zusammensetzt, sondern durch Örtlichkeiten, die nach den in ihnen ansässigen Unternehmungen oder nach ihrer Funktion benannt werden.

Ausparkarbeit

Die werten Stadtbewohner kennen dieses Problem sicherlich, den ebenso geschätzten Landbewohnern bringe dieser Beitrag das Stadtleben näher: Stadtbewohner leben grundsätzlich abgehoben von der Natur. Für sie gibt es keine langen Fußmärsche, denn es gibt U-Bahnen, der Regen spielt keine Rolle, da fast überall Taxis herumstehen, Winter ist für uns Stadtbewohner die Zeit des Raunzens und die Zeit der winterlichen Stadteigenschaft Gatsch.