YouTube radikalisiert also nicht?

Mark Ledwich und Anna Zaitsev kommen in einem neuen Paper zu dem Schluss, dass der YouTube-Empfehlungsalgorithmus keinen Beitrag zur Radikalisierung leistet.

The role that YouTube and its behind-the-scenes recommendation algorithm plays in encouraging online radicalization has been suggested by both journalists and academics alike.

YouTube-Tracking in WordPress verhindern

Jedes in WordPress (und anderen Systemen, die Embeds unterstützen) eingebettete YouTube-Video setzt Tracking Cookies. Man fügt eine YouTube-URL in den Editor ein und WordPress kümmert sich automatisch um die Einbettung des Videos. Eine YouTube-URL sieht so aus:

https://www.youtube.com/watch?v=dQw4w9WgXcQ

Filterblase YouTube

YouTube wird unterschätzt, wenn es um Filterblasen geht, weil wir die Plattform bewusst ansteuern und durchwegs im Glauben bleiben, freie Entscheidungen zu treffen. Dem ist aber nicht so.

Auf Facebook präsentieren Algorithmen ein Kunterbunt an Filmchen, Memes, Status-Befindlichkeiten oder Boulevard-Artikeln. Das Überraschungselement ist gross, die Empörung über verstörende Propagandainhalte ebenso. Man fühlt sich fremdgesteuert.

Youtube suchen wir hingegen gezielt auf. Hier navigieren wir uns mit Klicks und Suchstichworten durch den Kosmos und schreiben uns eine grössere Eigenverantwortung an den Resultaten zu. Dabei ist unsere Autonomie aufgrund des ausgeklügelten Algorithmus genauso beschränkt.

Das wäre alles relativ egal, würde nicht so verdammt viele Personen, vor allem junge, angeben, YouTube als primäre Quelle für ihre Wissensbildung zu nutzen.

Filmproduktion: Qualität ist bestmögliches Ergebnis in kürzestmöglicher Zeit

Was bedeutet es in Zeiten von YouTube, justin.tv und Vimeo für eine Filmproduktionsfirma, ein „gutes Ergebnis“ einer Eventdokumentation zu liefern? Die Antwort gleich vorweg: Bestmögliche Qualität in so kurzer Zeit als möglich; am besten wäre es, wenn ein bereits herzeigbares Ergebnis für die genannten Onlinedienste innerhalb von 24 Stunden vorhanden wäre.