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Afghanistan-Berichte auf Wikileaks über Franzosen und Polen.

So schreibt der Standard über die bei Wikileaks veröffentlichen Afghanistan-Berichte über Franzosen und Polen Unfassbares:
Die veröffentlichten Dokumente enthalten insgesamt 44 Berichte über Zivilisten, die durch Nato-Truppen zu Schaden kamen. So beschossen 2008 französische Soldaten einen Bus voller Kinder mit automatischen Waffen und verletzten acht Insassen. Polnische Truppen sollen laut Wikileaks im Jahr 2007 ein Dorf "aus Rache" mit Mörsern beschossen haben, wodurch eine ganze Hochzeitsgesellschaft ums Leben kam. Über diese Vorfälle war bisher nicht berichtet worden.

Wikileaks

Wikileaks kennen wir spätestens seit den Machenschaften um die Kaupthing-Bank. Die Zeit berichtet ausführlich über die Enthüllungsmaschine, die Verrat auf Nummer sicher möglich macht. Der technische Hintergrund auch nicht schlecht:…

Never waste a crisis.

Auf Wikileaks.org wurden Dokumente veröffentlicht, die den 300.000 Einwohnern Islands namentlich die Mitbürger nannten, welche durch dubiose Geschäfte der Kaupthing-Bank für die Nahezu-Pleite des Staates mitverantwortlich sind. Aus der Diskussion um Wikileaks.org wurde eine Gesetzesinitiative zur Errichtung eines Datenfreihafens.

Aus Belgien könnte man Gesetze zum Schutz von Journalisten nehmen, aus Schweden die bewährten Gesetze, die Provider nicht für Inhalte verantwortlich machen und aus den USA den ersten Verfassungsgrundsatz, der die Meinungsfreiheit schützt. Diese Normen würden gute Vorlagen bieten und wären in der Praxis schon erprobt. Alles zusammen schüfe einen Rahmen, der Transparenz und Informationsfreiheit verbindet. Die reichhaltigen lokalen Energie-Ressourcen böten dazu die die Möglichkeit, einen solchen Datenfreihafen, der viele Rechenzentren braucht, auch noch ökologisch zu betreiben.