Zeynep Tufekci, immer gut für Kritik an „connected devices“ und die der dahinterliegenden Business-Logik innewohnenden Machtausübung, über das Recht auf Reparatur, das durch die vollständige Konnektivität unserer Devices immer schwieriger umzusetzen ist.

It’s true that repairs of complicated gadgets may sometimes need to be done by licensed parties.

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Jeffrey Bigham bucht ein AirBnB und stellt bald fest, dass im Wohnzimmer eine Kamera angebracht ist, von der in der Wohnungsbeschreibung keine Rede war; man kann sie allerdings auf einem der Zimmerfotos erkennen, wen man genau hinsieht. Weiterlesen

Hertz klagt Accenture wegen eines Website-Relaunches. Wenn das Bild, das Hertz in seiner Klage zeichnet, tatsächlich so stimmt, dann dürfte dieser Relaunch vom technischen Konzept über die tatsächliche Programmierarbeit bis hin zur Dokumentation ein einziges Fiasko gewesen sein. Weiterlesen

Kate Klonick hat im New Yorker einen detaillierten und die Komplexität der Situation darstellenden Bericht über das Team veröffentlicht, welches bei Facebook mit dem Anschlag in Christchurch konfrontiert war. Man erfährt dabei nicht nur, wie absurd Contentmoderation sein kann (das Spektrum reicht von „teen-agers reporting pictures in which they think they look fat“ bishin zu „a beheading by a Mexican drug cartel“), sondern man staunt durchgängig über die perverse Lust am Teilen (im Sinne von online sharing) von Gewaltdarstellungen. Weiterlesen

Wenn jemand (außer mir) Facebook wirklich nicht mag, dann John Gruber. Seine Posts zum Thema sind bissig, besonders im letzten Absatz. Ich habe hier ein paar dieser Beiträge zusammengestellt.

One day, traffic from Facebook suddenly dropped by 90 percent, and for four weeks it stayed there.

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Dieser einleitende Absatz ist mehr als beunruhigend.

Forscher […] haben eine Methode entwickelt, um auf Computertomografie-Aufnahmen automatisiert Krebsgewebe und andere Krankheits- oder auch Verletzungssymptome hinzuzufügen oder auch zu entfernen.

heise.de

Die Betonung liegt auf „automatisiert“. Und alle weiteren Absätze des Artikels auf heise.de beunruhigen noch viel mehr.

IBM hat seine AI mit öffentlich zugänglichen Fotos auf Flickr trainiert.

IBM […] drew upon a collection of 100 million images published with Creative Commons licenses that Flickr’s owner, Yahoo, released as a batch for researchers to download […] IBM narrowed that dataset down to about 1 million photos of faces that have each been annotated […] with almost 200 values for details such as measurements of facial features, pose, skin tone and estimated age and gender.

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Wenn ich mich schon über die Suggestivkraft von Rechtfertigungen auslasse, dann ist auch der Beitrag von Romana Beer, in dem es ums Gendern und das leidige „Frauen sind eh mitgemeint“ geht, eine Empfehlung.

Dass Frauen bei Bezeichnungen im generischen Maskulinum „eh mitgemeint“ sind, kann man zwar behaupten – welches Bild beim Satz „Ich habe heute einen Termin beim Zahnarzt“ (der eigentlich eine Zahnärztin ist) im Kopf von Empfängerin oder Empfänger entsteht, ist eine andere Sache.

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Am Wochenende ausschlafen, sich „nochmal hinlegen“, den Tag „gemütlich“ oder „ruhig“ angehen oder wie auch immer man es nennt, bringt nichts.

Participants who had to restrict their sleep during the week gained the habit of snacking after dinner, which also led to weight gain.

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Politwoops sammelt gelöschte Tweets von Politikern. Die Tweets können durchsucht und nach Partei, dem Namen eines Politikers oder nach der Lebenszeit eines Tweets gefiltert werden.

Nur, um das den Skeptikern als Bestätigung und den Optimisten als Abkühlung einmal vorzuhalten: Gilt, was Scott McNealy (Mitgründer von Sun Microsystems) vor 2 Jahren zu sagen hatte, heute immer noch?

It was in the mid-90s AT&T did the first digital banner ad, and they had a 43 percent click-through rate […] Now, the click-through rates are under 1 percent.

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Und wieder eine Widerwärtigkeit, und man braucht gar nicht mehr zu raten, welche Firma dahintersteckt: Facebook pays teens to install VPN that spies on them.

Facebook has been secretly paying people to install a “Facebook Research” VPN that lets the company suck in all of a user’s phone and web activity, similar to Facebook’s Onavo Protect app that Apple banned in June and that was removed in August.

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Letzten März waren es noch 30%, heute wird ein Drittel aller mit einem Content Management System (CMS) betriebenen Websites mit WordPress betrieben. 33% für WordPress, wow!

Diese Zahl wird umso bedeutender, wenn man sich vor Augen hält, dass zwar 45% aller Websites ohne CMS betrieben werden, der nächste Konkurrent zu WordPress – es ist Joomla – allerdings mit einem Wert von 3% auf Platz 3 aufscheint! Weiterlesen

Nun endlich auch bestätigt: Man braucht nicht einmal ein Konto auf Twitter oder Facebook zu haben, um von von den Social Media-Diensten so behandelt zu werden wie wenn man eines hätte. Die Aktionen und Interaktionen von Freunden – man braucht ihrer lediglich acht – reichen aus, um mit 95% Wahrscheinlichkeit sagen zu können, was man gepostet hätte:

Even if you’ve never posted to either platform, it just takes between eight and nine of your friends to build a profile of your likes, interests and personality on social media.

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Die securitycheckli.st ist eine ziemlich gute Quelle für Software- und Verhaltenshinweise zum Thema Online-Security. Mir gefällt, dass die Tipps kommentiert sind und es interessante „Mehr zum Thema“-Links für jedes einzelne Kapitel gibt. – Eigentlich erinnert mich diese Liste an eine Hochglanzversion einer Cryptoparty. Weiterlesen