WhatsApp identifiziert seine Nutzer über ihre jeweilige Telefonnummer. Blöd, wenn jemand eine neue Nummer erhält und die WhatsApp-Historie des vorherigen Besitzers dieser Nummer einsehen kann.

logged into whatsapp with a new phone number today and the message history from the previous number’s owner was right there?!

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Schwäche zu zeigen ist okay und kann sogar dazu führen, dass man noch interessanter, kompetenter oder attraktiver wahrgenommen wird.

When people imagined themselves in [specific] situations, they tended to believe that showing vulnerability would make them appear weak and inadequate.

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Brent Jett überlegt sich in einer dreiteiligen Serie, wie eine Zukunft in WordPress mit (Gutenberg-) Blocks aussehen könnte, die weit über den eigentlichen Editor hinaus greifen. Konkret geht es um den Wechsel von Themes zu Block-Areas, die alles – Menus, Widgets, den Loop, usw – ersetzen sollen. Weiterlesen

Jeff Jarvis kritisiert die journalistische Berichterstattung über die Datenweitergabe bei Facebook, die es – und das war der mediale Aufhänger – Dritten ermöglicht hat, die privaten Nachrichten von Usern zu lesen, scharf. Er richtet dabei sein Augenmerk auf die Journalisten, die aus diesem Fall ein „Verlasst Facebook!“ abgeleitet haben, und verstrickt sich in einer Argumentation, die aus einem guten Ansatz einen PR-Artikel für soziale Medien macht. Weiterlesen

Ich habe meinen vorigen Artikel zum Anlass genommen, ein wenig über das autobiographische Gedächtnis zu lesen. Beginnt man sich einmal damit zu beschäftigen, bleiben nicht viele Worte übrig, außer: Es. Ist. Irre. – Nicht nur gibt es, und das nicht selten, Erinnerungen, in denen wir uns selbst in der Außensicht wahrnehmen, sie sind auch nicht starr und unveränderlich, sondern Prozesse, die kontinuierlich, von der ersten Minute eines Erlebnisses weg, arbeiten und somit auch Veränderung unterliegen. Weiterlesen

Barry Schwartz einmal mehr über das Paradoxon durch mehr Auswahlmöglichkeiten Unglück zu erfahren, weil man nie zufrieden genug ist. Diesmal jedoch mit dem zusätzlichen Aspekt des Images, das man nach außen trägt.

Choices are about making us feel good, or about getting us to some other thing that we want.

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Das erste CMS, mit dem ich gearbeitet habe, war Textpattern. In Textpattern wurde mit Textile formatiert, einer abstrahierten HTML-Auszeichnungssprache, aber meiner Meinung nach deutlich ausgeklügelter und dem Schreibfluss zuträglicher als der heutige de facto Standard Markdown. Weiterlesen

Auf minimalanalytics.com gibt es ein Analytics-Snippet (1,3 kB), mit dem man ausschließlich nur PageViews tracken kann ohne die Google Analytics-Libraries (73 kB) laden zu müssen. (Von David Künnen, dem Entwickler des Snippets, gibt es auch noch ein einfaches und datenschutzfreundliches Feedback-Modul: Feedby.) Weiterlesen

Microsoft gibt seine eigene Engine EdgeHTML auf und wechselt zu Chromium. Damit wird Googles Chromium-Projekt der neue de-facto Standard. Da ist ganz, ganz schlecht für das Web, argumentiert Chris Beard von Mozilla, der dann letzten, verbleibenden Alternative:

From a business point of view Microsoft’s decision may well make sense.

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Tao Effect hat gestern Espionage 3.7 mit ein paar optischen Updates für macOS Mojave veröffentlicht.

Ich habe Espionage vor ein paar Jahren hier kurz erwähnt, bin aber nie näher darauf eingegangen. Espionage ist eine Menubar-Applikation, die, ähnlich 1Password, einen Tresor erstellt, der Schlüssel für vom Betriebssystem erstellte, verschlüsselte Container bereithält, die anstelle von Ordnern gemountet werden können. Weiterlesen

Zusätzlich zu vielen offenen Fragen, die unverschlüsselte Daten eo ipso auf Cloudspeichern hervorrufen, gibt es noch einen Grund mehr für die Verschlüsselung eben dieser Daten. Gehen sie verloren, entfällt, wenn ich den Text richtig interpretiere, die Benachrichtigungspflicht; keine Anrufe mit Entschuldigungen, keine E-Mails mit Erklärungen… Das kann – man denke an Anwaltskanzleien, Ärzte, Versicherungsunternehmen udgl. Weiterlesen

Medium hat die Funktion, eigene Domains mit dem Dienst zu koppeln, aus seinem Angebot entfernt. Damit sind alle, die auf Medium publizieren wollen, gezwungen, eine medium.com-URL zu nutzen. Mein Blog wäre, hätte ich ihn auf Medium gehostet, somit nicht unter mkln.org, sondern unter medium.com/mkln erreichbar. Weiterlesen

Die New York Times berichtet über eine Studie, in der ein Zusammenhang in der Nutzung von Facebook und der tätlichen Gewalt in einer deutschen Kleinstadt hergestellt werden konnte. 

We show that right-wing anti-refugee sentiment on Facebook predicts violent crimes against refugees in otherwise similar municipalities with higher social media usage.

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Diesmal plädiert Simon Hurtz in der SZ für die RSS-Technologie und spart dabei nicht mit Kritik an der algorithmischen Sortierung von Nachrichten in sozialen Netzwerken.

Das Versprechen sozialer Netzwerke lautet: […] Wir nehmen dir alle Entscheidungen ab und sortieren die Inhalte für dich.

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Gerade lese ich, dass es ab 1. August nicht mehr möglich sein wird, WordPress-Beiträge automatisch auf Facebook zu posten.

Starting August 1, 2018, third-party tools can no longer share posts automatically to Facebook Profiles. This includes Publicize, the tool for WordPress.com and Jetpack-powered sites that connects your site to major social media platforms (like Twitter, LinkedIn, and Facebook).

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Drei Wissenschaftler haben im Harvard Business Review einen Beitrag über die Effektivität der Zusammenarbeit von Teams auf Dropbox veröffentlicht. So weit, so gut, wenn ich diesen Absatz nicht ungläubig hätte zwei Mal lesen müssen:

Dropbox gave us access to project-folder-related data, which we aggregated and anonymized, for all the scientists using its platform over the period from May 2015 to May 2017 — a group that represented 1,000 universities.

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Nellie Bowles berichtet über häusliche Gewalt, die durch Smart Home-Technologie ausgeübt wird: Das sind mit dem Internet verbundene Thermostate, Klimaanlagen, Türschlösser und dergleichen.

Connected home devices have increasingly cropped up in domestic abuse cases over the past year […] Those at help lines said more people were calling in the last 12 months about losing control of Wi-Fi-enabled doors, speakers, thermostats, lights and cameras.

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Ich finde es gut, dass sich der ORF aus Facebook zurückzuzieht, denn (1) ein Medienunternehmen wird wohl in der Lage sein, eine Kommentarplattform a la Facebook selbst aufzubauen. (2) Nein, das Argument, „die User wären schon dort“, akzeptiere ich nicht; derstandard.at und andere haben es auch geschafft. Weiterlesen