Nun endlich auch bestätigt: Man braucht nicht einmal ein Konto auf Twitter oder Facebook zu haben, um von von den Social Media-Diensten so behandelt zu werden wie wenn man eines hätte. Die Aktionen und Interaktionen von Freunden – man braucht ihrer lediglich acht – reichen aus, um mit 95% Wahrscheinlichkeit sagen zu können, was man gepostet hätte:

Even if you’ve never posted to either platform, it just takes between eight and nine of your friends to build a profile of your likes, interests and personality on social media.

Weiterlesen

Die securitycheckli.st ist eine ziemlich gute Quelle für Software- und Verhaltenshinweise zum Thema Online-Security. Mir gefällt, dass die Tipps kommentiert sind und es interessante „Mehr zum Thema“-Links für jedes einzelne Kapitel gibt. – Eigentlich erinnert mich diese Liste an eine Hochglanzversion einer Cryptoparty. Weiterlesen

WhatsApp identifiziert seine Nutzer über ihre jeweilige Telefonnummer. Blöd, wenn jemand eine neue Nummer erhält und die WhatsApp-Historie des vorherigen Besitzers dieser Nummer einsehen kann.

logged into whatsapp with a new phone number today and the message history from the previous number’s owner was right there?!

Weiterlesen

Schwäche zu zeigen ist okay und kann sogar dazu führen, dass man noch interessanter, kompetenter oder attraktiver wahrgenommen wird.

When people imagined themselves in [specific] situations, they tended to believe that showing vulnerability would make them appear weak and inadequate.

Weiterlesen

Brent Jett überlegt sich in einer dreiteiligen Serie, wie eine Zukunft in WordPress mit (Gutenberg-) Blocks aussehen könnte, die weit über den eigentlichen Editor hinaus greifen. Konkret geht es um den Wechsel von Themes zu Block-Areas, die alles – Menus, Widgets, den Loop, usw – ersetzen sollen. Weiterlesen

Jeff Jarvis kritisiert die journalistische Berichterstattung über die Datenweitergabe bei Facebook, die es – und das war der mediale Aufhänger – Dritten ermöglicht hat, die privaten Nachrichten von Usern zu lesen, scharf. Er richtet dabei sein Augenmerk auf die Journalisten, die aus diesem Fall ein „Verlasst Facebook!“ abgeleitet haben, und verstrickt sich in einer Argumentation, die aus einem guten Ansatz einen PR-Artikel für soziale Medien macht. Weiterlesen

Ich habe meinen vorigen Artikel zum Anlass genommen, ein wenig über das autobiographische Gedächtnis zu lesen. Beginnt man sich einmal damit zu beschäftigen, bleiben nicht viele Worte übrig, außer: Es. Ist. Irre. – Nicht nur gibt es, und das nicht selten, Erinnerungen, in denen wir uns selbst in der Außensicht wahrnehmen, sie sind auch nicht starr und unveränderlich, sondern Prozesse, die kontinuierlich, von der ersten Minute eines Erlebnisses weg, arbeiten und somit auch Veränderung unterliegen. Weiterlesen

Barry Schwartz einmal mehr über das Paradoxon durch mehr Auswahlmöglichkeiten Unglück zu erfahren, weil man nie zufrieden genug ist. Diesmal jedoch mit dem zusätzlichen Aspekt des Images, das man nach außen trägt.

Choices are about making us feel good, or about getting us to some other thing that we want.

Weiterlesen

Das erste CMS, mit dem ich gearbeitet habe, war Textpattern. In Textpattern wurde mit Textile formatiert, einer abstrahierten HTML-Auszeichnungssprache, aber meiner Meinung nach deutlich ausgeklügelter und dem Schreibfluss zuträglicher als der heutige de facto Standard Markdown. Weiterlesen

Auf minimalanalytics.com gibt es ein Analytics-Snippet (1,3 kB), mit dem man ausschließlich nur PageViews tracken kann ohne die Google Analytics-Libraries (73 kB) laden zu müssen. (Von David Künnen, dem Entwickler des Snippets, gibt es auch noch ein einfaches und datenschutzfreundliches Feedback-Modul: Feedby.)

Microsoft gibt seine eigene Engine EdgeHTML auf und wechselt zu Chromium. Damit wird Googles Chromium-Projekt der neue de-facto Standard. Da ist ganz, ganz schlecht für das Web, argumentiert Chris Beard von Mozilla, der dann letzten, verbleibenden Alternative:

From a business point of view Microsoft’s decision may well make sense.

Weiterlesen

Tao Effect hat gestern Espionage 3.7 mit ein paar optischen Updates für macOS Mojave veröffentlicht.

Ich habe Espionage vor ein paar Jahren hier kurz erwähnt, bin aber nie näher darauf eingegangen. Espionage ist eine Menubar-Applikation, die, ähnlich 1Password, einen Tresor erstellt, der Schlüssel für vom Betriebssystem erstellte, verschlüsselte Container bereithält, die anstelle von Ordnern gemountet werden können. Weiterlesen

Zusätzlich zu vielen offenen Fragen, die unverschlüsselte Daten eo ipso auf Cloudspeichern hervorrufen, gibt es noch einen Grund mehr für die Verschlüsselung eben dieser Daten. Gehen sie verloren, entfällt, wenn ich den Text richtig interpretiere, die Benachrichtigungspflicht; keine Anrufe mit Entschuldigungen, keine E-Mails mit Erklärungen… Das kann – man denke an Anwaltskanzleien, Ärzte, Versicherungsunternehmen udgl. Weiterlesen

Medium hat die Funktion, eigene Domains mit dem Dienst zu koppeln, aus seinem Angebot entfernt. Damit sind alle, die auf Medium publizieren wollen, gezwungen, eine medium.com-URL zu nutzen. Mein Blog wäre, hätte ich ihn auf Medium gehostet, somit nicht unter mkln.org, sondern unter medium.com/mkln erreichbar. Weiterlesen