Über die erste #grünecrypto

Martin Leyrer hat die erste „grüne Cryptoparty“ so gar nicht gefallen.

Relativ flott wurde […] aus der „Cryptoparty” ein Thunderbird/Enigmail/Mail.app Installationsworkshop […], der zu mehr Verwirrung als Klarheit führte, weil die VortragenInnen es verabsäumten, im Vorfeld einige Begrifflichkeiten zu erklären, ohne denen man mit den Fragen der Tools bei der Installation natürlich nichts anfangen konnte. […] Nach der Pause wurde über „sicher im Internet” gesprochen, TOR angerissen und noch ein paar andere Themen „bearbeitet”. Auch hier glänzte der Vortragende durch gefährliches Halbwissen bzw. zum Teil sogar falsche Aussagen.

Ich habe diese Cryptoparty aus Neugierde über eine weitere Interpretation des Formats auch besucht, muss aber leider den meisten von Martins Kritikpunkten zustimmen. Schade, denn wo, wenn nicht im Rahmen einer letztendlich dann doch politischen Veranstaltung, kann das auf Cryptopartys vermittelte Wissen zu möglichen Auswirkungen auf politische Entscheidungen führen?

Wo niemand klickt