Vor einigen Tagen kam ich später als sonst nachhause und sah, dass ein blauer Zettel an der Wohnungstür montiert war. Für gewöhnlich ist das eine besonders kreative Idee irgendeiner Werbeagentur und man erhält einen Gutschein oder sonstwas, das ohnehin sofort im Altpapier landet. In dem Fall war es jedoch die Verständigung eines „Inkasso Aussendienstes“ über einen erfolglosen Besuch bei mir. Weiterlesen...

Der „Monolog des Algorithmus“ der Panoptykon Foundation ist ein schauriger Einblick in die Verarbeitung eines Bruchteils der Daten, die Facebook nutzt, um seine Userinnen und User in Profit umzuwandeln. Die Frage „Welches Smartphone schläft neben welchem Smartphone?“ macht schon deutlich, wie aus ein paar wenigen Abstraktionen (Besitzer/Besitzerin des Smartphones + Geodaten = Beziehung) Facebook bereits auf konkrete Lebensumstände schließen kann. Weiterlesen...

Piwik ist jetzt Matomo

Das Webanalysepackage Piwik heißt ab sofort Matomo. Im Blogbeitrag versucht man den Namenswechsel zu erklären, aber die Erklärung ist dürftig. Matomo halt. Auch ok.

In einem Text entspricht der ideale Absatz einem Gedanken, seine Sätze einzelnen Aspekten. Solange der Gedankengang präsentiert, begründet, erklärt und mit Beispielen hinterlegt wird, ist es egal, aus wievielen Sätzen ein Absatz besteht. – Mehr steht bei iA auch nicht, doch die 4 Links in der zugehörigen Linksammlung sind lesenswert! Weiterlesen...

Die Firma Skin Motion bietet an, Audioaufnahmen in Grafiken von Audiowellen umzuwandeln, die anschließend tätowiert werden können. Diese Tattoos können mittels einer speziellen App dann wieder „abgespielt“ werden. Im Promovideo wird dieser Moment mit einem „I love you“ und den ersten Lauten eines Babys dargestellt. Soweit, so gut.

Sieht man sich aber die Kosten für so ein Tattoo an, dann fällt auf, dass es eine jährlich wiederkehrende Gebühr gibt: Knapp 40 USD im ersten und jeweils knapp 10 USD alle weiteren Jahre. Weiterlesen...

Foster Kamer hat ein lebhaftes Plädoyer für das URL-Eingabefeld und die Bookmarkfunktion des Browsers geschrieben. Beide Features sind auf jedem Browser verfügbar und werden dennoch nahezu vollständig ignoriert, weil es Facebook gelungen ist, „Likes“ als Bookmarks und die Vorschläge im eigenen Newsfeed als Quelle für Informationen zu verkaufen. Das macht für Facebook auch Sinn, denn…

Their goal, as a company, is to keep you on Facebook—and away from everything else—as long as they possibly can.

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Es gibt die Position/das Argument/das Meme, wir lebten in einer Computersimulation. Es gibt dazu auch wissenschaftliche Papers, zum Beispiel jenes von Nick Bostrom, das 2003 in Philosophical Quarterly erschienen ist. Hier der komplette Abstract, den ich auf einer dem Argument dedizierten (!) Website (simulation-argument.com) gefunden habe.

This paper argues that at least one of the following propositions is true: (1) the human species is very likely to go extinct before reaching a “posthuman” stage; (2) any posthuman civilization is extremely unlikely to run a significant number of simulations of their evolutionary history (or variations thereof); (3) we are almost certainly living in a computer simulation.

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