Warten

Ich komme nach Hause, streife die Schuhe mit den Füßen ab, werfe die Jacke auf den Stuhl, wasche mir die Hände, das Gesicht, gehe ins Wohnzimmer, nehme die CD aus dem Regal und lege sie in den Spieler. Das Air von Bach erklingt in gedämpfter Lautstärke, der Tee ist mittlerweile fertig, ich schenke mir ein. Beruhigung kehrt ein. Ich setze mich auf meine Couch. Ich warte und schließe die Augen. Ich warte darauf, dass es aufhört. Das Adagio von Edward Elgar erfüllt majestätisch den Raum, zehn Minuten sind vergangen, der Tee ist zur Hälfte getrunken und es hat endlich aufgehört, das Warten.

Wo niemand klickt