SOPA/PIPA

Die Anwälte, Lobbyisten und Kongressabgeordneten der Aktieninhaber, Vorstandsvorsitzenden und Manager der Medienkonzerne, die den Firmen, welche ihren ausgelagerten Unternehmen, deren Subunternehmen Drehbuchautoren, Regisseure, Zeichner und Filmcrews harsche finanzielle Limits für die Umsetzung ihrer Ideen setzen, sehen sich einer für sie nicht einmal irrelevanten Opposition gegenüber, die mit Bildchen, geschwärzten Seiten, Bannern und bösen Comics gegen die gefälligen und für die amerikanische Wirtschaft – und damit für alle US-Bürger und den Weltfrieden – wichtigen Gesetzesanträge protestiert. Diese Bösen!

Man hört zwar immer nur von SOPA und PIPA, der volle Wortlaut der Gesetzesanträge klingt jedoch angesichts der juristischen Konstruktionen hinter den Mediengiganten wie Hohn. SOPA, der Stop Online Piracy Act, hört sich im vollen Wortlaut richtig gut an: „To promote prosperity, creativity, entrepreneurship, and innovation by combating the theft of U.S. property, and for other purposes“. PIPA, der Protect IP Act: „Preventing Real Online Threats to Economic Creativity and Theft of Intellectual Property Act of 2011“.

Warum die Gesetzesentwürfe größtenteils wirkungslos am Ziel vorbeischießen und warum das alles außer Kosten nichts bringt? The Oatmeal bringt es auf den Punkt. Und wer es noch etwas genauer erklärt braucht, kann sich dieses Video ansehen.

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