Facebook schließt die letzte Lücke im Attributionskanal

Facebook hat eine Möglichkeit gefunden abschließende Conversions aufzuzeichnen und diese in Echtzeit in die Auswertung des Attributionskanals miteinzubeziehen. Technisch kommen bei der Conversionmessung von Online-zu-Offline Ortsdaten und die Verbindung von CRM-Systemen an Facebooks Werbenetzwerk zum Einsatz.

Today, the social network is adding several new measurement tools that will allow stores to see how many people visit a store location after seeing a Facebook campaign. The features also allow for optimizing ad creative [sic!], delivery and targeting based on store visits and see results across individual stores or regions to better optimize ad campaigns.

Facebook’s updates will provide real-time information on the offline response to advertising, allowing marketers to optimize creative in real time using Facebook insights at the campaign level. For example, that means if a national retailer has a separate campaign for each market, it’s able to see what’s working in California compared to Minnesota or New Hampshire.

Neu ist das nicht, Google bietet ähnliches an, aber die Datenqualität ist bei Facebook sicherlich besser als bei Anbietern vergleichbarer Angebote. Schließlich spielt sich alles letzten Endes in einem Walled Garden ab, den Facebook gänzlich unter Kontrolle hat. Der nächste Knackpunkt wird halt sein, die aus den Facebook-Conversiondaten gewonnenen Erkenntnisse richtig umzusetzen.

Ich finde es übrigens lustig, dass selbst das oben zitierte AdWeek-Magazin Facebook noch immer ein „Social Network“ nennt. Oder ist es gar Zeit für eine Neudefinition des Begriffs?

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