Ein Satz pro Zeile

Derek Sievers argumentiert, ein Satz pro Zeile verbessere unsere Art, schriftlich zu kommunizieren. Mal sehen.

Derek Sivers argumentiert, man würde immer besser schreiben, wenn man jedem Satz eine neue Zeile widmet.

Ein Satz, eine Zeile.

Er nennt 4 Vorteile dieses Systems:

  1. Jeder Satz kann besser für sich bewertet werden, was es leichter macht, sinnlose Sätze – „sentences not worthy of its own line“ – zu eliminieren.
  2. Ein Satz pro Zeile zeigt unterschiedliche Satzlängen an.
  3. Das Verschieben von Sätzen wird einfacher, „bessere“ Sätze können einfacher an den Anfang eines Absatzes geschoben werden.
  4. Die ersten und letzten Wörter eines Satzes werden sichtbarer, schwache Anfänge wie „Ich glaube“ und andere, relativierende Floskeln, können einfacher entfernt werden.

Ich kann mir vorstellen, diesem System etwas abgewinnen zu können.

Ich glaube aber, dass es nur bei kurzen und sehr präzisen Beiträgen mit stark informativem Charakter funktioniert.

Aber ja.

Warum nicht.

Es macht Spaß, so zu schreiben.

Das hätte ich mir nicht gedacht.

Und ja, in der Tat, man sieht die unterschiedlichen Satzlängen ganz eindeutig.

Merkt ihr’s?

Merkt ihr, wie sich dieses Stakkato an kurzen Sätzen in eure Gehirne prügelt?

Euch immer tiefer in den Beitrag hineinzieht, obwohl ihr das Ende bereits visuell wahrnehmt?

Es funktioniert ja doch.

Aber das ist nicht, worum es in Derek Sivers Artikel geht.

Lest ihn, und lest auch die Notizen auf der Landingpage für sein Buch „Writing Tools„!

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