orf

ORF.at 1997-2023

Das Ende der ORF.at-Website ist in etwas so, "als würde der Verband der Wiener Fiaker durchsetzen, dass die U-Bahn nur mehr einmal pro Stunde fahren darf, damit mehr Touristen eine Kutsche nehmen".

ORF.at: 350 pro Woche

Das ORF-Gesetz schränkt den ORF in der Möglichkeit, Texte online zu stellen, massiv ein. Das ist für den Markt gut, für die Menschen nicht.

Blaue Seite halbieren

ORF.at ist online zu stark und soll zugunsten anderer Medien eingeschränkt werden. Not good ohne Alternative.

ORF verlässt Facebook.

Ich finde es gut, dass sich der ORF aus Facebook zurückzuzieht, denn (1) ein Medienunternehmen wird wohl in der Lage sein, eine Kommentarplattform a la Facebook selbst aufzubauen. (2) Nein, das Argument, "die User wären schon dort", akzeptiere ich nicht; derstandard.at und andere haben es auch geschafft. (3) Aus Pflichtgebühren finanziertes Werbegeld in Plattformen wie Facebook investieren, stößt mir sauer auf. - Und wenn nun auch die zeitliche Begrenzung der zur Verfügung gestellten ORF-Videos aufgehoben (und ein vernünftiges Embedding-System eingerichtet) wird, dann sehe ich keinen Grund mehr, YouTube-Videos für ORF-Inhalte einzubetten.

Über die ORF-Gebühren.

Armin Wolf verweist auf Twitter auf einen Artikel auf Facebook, in dem der ORF einen kurzen Faktencheck zum Thema ORF-Gebühren veröffentlicht hat. Die Kommentare sind (leider: wie zu erwarten) jenseits von Gut und Böse und die Argumente des ORF rechtfertigend genug.. (Und ich gratuliere der Social Media-Betreuung, denn diese Geduld muss man erst mal aufbringen.) Was mir aber am meisten gefällt und den Punkt Medienfokus ganz besonders hervorstellt, ist die Tatsache, dass Armin Wolf auf Twitter auf einen ORF-Beitrag auf Facebook verweist.

Kuhhandel mit der Futurezone

Kai Biermann (Die Zeit) über den Kuhhandel des ORF mit privaten Verlegern. In Zukunft wird die „Futurezone“ vom Kurier fortgeführt. [F]reiwillig hat der ORF sein renommiertes Onlineportal nicht hergegeben. Eine…

Keine Futurezone mehr.

Es ist beschlossen und hier gibt es einen Nachruf: No-Futurezone, der ORF schließt die wohl interessanteste Seite seines Angebots mit 1. Oktober.

Die Vorwürfe gegen „Am Schauplatz“

Jeder, der den gestrigen Club 2 zum Thema „Was darf Journalismus?“ und die Am-Schauplatz-Reportage „Am rechten Rand“ gesehen hat, kann sich selbst ein Bild davon machen, ob die Aussagen in…

Es ist halt so! Österreichs Medienfaulheit.

In Österreich zu bloggen bedeutet, so etwas wie „Österreich“ ins Internet zu stellen; alles andere funktioniert nicht, so zumindest meine Statistiken. Wie oft schon habe ich Pro- und Kontra-Argumente fürs…