Von Medium zurück zu WordPress

Vor etwa einem Jahr hat Matt Mullenweg am WordCamp Europe über den Wechsel einiger Publikationen von WordPress zu Medium berichtet und dabei mehr als deutlich auf die von Medium gesetzten Anreize verwiesen: „They’re paying those people to switch.“

Heute lese ich, dass die meisten dieser Publikationen entweder wieder zu WordPress zurückgekehrt sind (zB The Awl, Billfold, Film School Rejects, ThinkProgress), in andere Publikationen eingegliedert wurden oder nun ihre eigenen, proprietären Systeme betreiben. Nach dem Fiasko bei Medium im Frühjahr wundert mich das nicht.

Und welche Gründe werden für den Wechsel zurück zu WordPress genannt? Auf technischer Ebene war Medium zu wenig flexibel und einige Publikationen mussten auf Funktionen gänzlich verzichten oder Kompromisse eingehen. Auf der finanziellen Ebene hat der Jänner ohnedies klar gemacht, dass es Probleme geben wird: Die Einnahmen aus den Medium-Abonnements sind bei weitem nicht kostendeckend und für die dort veröffentlichten Publikationen alles andere als lukrativ.

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