Most websites don’t need “advanced analytics”. They need answers to 3 questions:
- Where did visitors come from?
- What pages do they read?
- What converts?
Everything else is usually noise.
Plausible Analytics
Ich muss gestehen, auch wenn ich viel mit (Web-) Analysen zu tun habe, dass Plausible Analytics, eine auf Open-Source basierende Alternative zum mehr als weit verbreiteten, mittlerweile an Komplexität überladenen, mit viel zu vielen Möglichkeiten der Datenmessung und -auswertung ausgestatteten, unfassbar viele Daten verarbeitenden und so, wie es momentan implementiert werden will, datenschutzrechtlich zumindest bedenklichen Google Analytics, das niemand, der sich nicht andauernd (und ausschließlich damit beschäftigt) tatsächlich versteht, in diesem Punkt recht hat.
Besser als das detaillierteste Detail eines Nebenaspekts gesammelter Daten, ist immer – immer! – die Frage: Woher kommen die Userinnen und User, was sehen sie sich an, und was (davon) bringt mir und meinem Business tatsächlich etwas? Und vielleicht, immerhin leben wir ja im Jahr 2026, die Frage: …und welches Überbleibsel des um offensichtliche Bots bereinigten Traffics ist tatsächlich von Menschen generiert? Eine Fragestellung, übrigens, die die ganze Sache noch einmal durch den Schredder laufen lässt, da dieser Aspekt viel zu wenig berücksichtigt wird und ganz Agenturen auf den AI-Funktionen von Google Ads und anderen Werbeformen aufbauen ohne aber den maschinellen Traffic genügend genau analysiert und aussortiert zu haben. Ich will gar nicht wissen, wieviele Werbe-Millionen die Userinnen und User falsch oder überhaupt nie erreichen, weil ihre Agenturen oder sie selbst für Bot-Traffic optimieren und nicht für Seitenbesuche echter Menschen!
Aber mit solcherlei Fragen, die man noch dazu mit ein wenig Erfahrung in den meisten Fällen relativ schnell beantworten kann, verdient man halt kein Geld und kann kein Unternehmen damit beauftragen – die Erinnerung an die CryptoPartys muss sein -, das de facto Surveillance betreibt. Also müssen komplizierte Hilfskonstruktionen und Konzepte wie Attribution, User-Journeys, Mappings, Funnel-Analysen und dergleichen herhalten. Sie haben sicher ihre Berechtigung, klingen gut, lassen sich schön verkaufen und schaffen genau den Nimbus unangreifbaren Wissens, den wir gerne mit einem tiefen Griff in die Taschen unterstützen. Aber für 99,999% aller Websites da draußen sind sie alle irrelevant.