Links setzen kostet

Bei Meta wird ein Grundelement des Webs zum kostenpflichtigen, kontingentierten Abo-Feature.

Ein Hyperlink ist bei Meta keine Selbstverständlichkeit mehr, sondern ein … Kontingent. Klickbare „Links in Beiträgen“ (allein, dass man „klickbar“ explizit anführen muss!) sind zum kostenpflichtigen Abo-Feature geworden. Oder, in Metas Worten:

Leite Personen direkt zu deiner Website, deinem Shop oder deinem aktuellen Angebot weiter, indem du anklickbare Links direkt in deine Posts einbettest. Du erhältst jeden Monat 8 auf Facebook und 4 auf Instagram.

meta.com

Das ist der Advanced-Tarif um knappe 50 USD im Monat. Für knappe 150 USD gibt es 20 Links auf Facebook und 8 auf Instagram. Und wer so richtig auf den Putz hauen und Monat für Monat knappe 500 USD an Meta überweisen will, bekommt im „Max“-Tarif unbegrenzt viele Links auf Facebook und ganze 12 auf Instagram.

Doch wer glaubt, Geld kauft Reichweite durch die Möglichkeit, zu verlinken, irrt. Die Spielregeln bei Meta sind nämlich andere: selbst wenn man für Links bezahlt, ist Aufmerksamkeit nicht garantiert.

Meta has repeatedly reported that posts with link clicks get very little exposure on Facebook. According to the platform’s Widely Viewed Content report from Q1 2026, 98.7% of post views in the U.S. for that period did not include a link to a source outside of Facebook. […] So while it may seem a little rich for Meta to be charging users to post content, which the company ultimately benefits from, this is in line with its usual strategy.

SocialMediaToday

Die Plattform soll ihre Nutzer auf der Plattform halten. Wer den umzäunten Garten betritt, soll ihn am besten nie wieder verlassen. Was passt da besser als eine Gebühr fürs Errichten von Wegweisern und fürs Bauen von Straßen nach draußen?

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