Sei kein „Meat Proxy“

„Claude sagt, ChatGPT meint“ machen dich zum „Meat Proxy“.

Niklas Gruhn ist auch der Meinung, Claude sagt und ChatGPT meint seien keine wertvollen Ergänzungen in einer Konversation.

Too often I […] argue with friends in a WhatsApp group and get back: „Claude said: [giant response verbatim]“. Please don’t do this. […] This is not adding value. I can talk to Claude myself. It’s going to be faster and I get to control the context. I don’t need a meat proxy in between. […] By all means, prompt AI. But don’t just relay the output. Read it, understand it, validate it, and then write a response in your own words.

Niklas Gruhn

100 Prozent Zustimmung. Und die argumentative Stoßrichtung, dann zeig mir lieber gleich deinen Prompt, bleibt natürlich erhalten.

2 Kommentare

  1. Absolut einverstanden, sofern ich den Text als solchen richtig verstanden habe (aber ich denke schon). Ich kenne nur den Begriff ‚Meat Proxy‘ nicht, halte ihn aber dem Inhalt entsprechend für etwas Abwertendes.
    Auf WhatsApp tausche ich mich selten mit Anderen aus, aber es nervt gewaltig, wenn ich merke, dass ganze Blogbeiträge per KI entstanden sind.
    VG – Elke

    1. Ja, der Begriff ist abwertend. Gemeint ist aber, auch wenn es auf den ersten Blick anders erscheinen mag, weniger die Person als die Praxis. Ein „Meat Proxy“ ist also jemand, der KI-Antworten einfach weitergibt, ohne sie geprüft oder auch nur über sie nachgedacht zu haben. Die Kritik wird allerdings über die handelnde Person formuliert; so wie bei „Mitläufern“, „Trittbrettfahrern“, „Steigbügelhaltern“ oder „Erfüllungsgehilfen“. Die Bezeichnung trifft die Person, abgewertet wird aber vor allem ihr Verhalten beziehungsweise ihre Rolle.

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