Matthew Inman, Cartoonist unter dem Namen The Oatmeal, hat einen Cartoon über mit KI generierte Kunst geschrieben. Es ist ein Cartoon, also kann ich daraus nicht wirklich gut zitieren, aber es gibt einige Passagen die den Nagel auf den Kopf treffen.
When I consume art, it evokes a feeling. Good, bad, neutral – whatever. When I consume AI art, it also evokes a feeling. Good, bad, neutral – whatever. Until I find out that it’s AI art. Then I feel deflated, grossed out, and maybe a little bit bored. This feeling isn’t a choice. I’m not deciding to hate it. […] Even if you don’t work in the arts, you have to admit you feel it too – that disappointment when you find out something is AI-generated. […] As a kid, I had one of those little Casio keyboards where you could hit a button and it’d automatically play a song. I remember hitting the button. I remember standing there, pretending to make music. That’s how I see AI art. Standing there. Pretending.
The Oatmeal
Interessant, dass Matthew Inman das gleiche empfindet, worüber schon einige geschrieben haben: Künstliche Intelligenz beraubt uns unserer Freude und hat eine negative und demoralisierende Kraft. Außer denjenigen, die sich mittels Vorgeben („pretend“) durchschummeln, will sie eigentlich auch kaum jemand. KI ist aber dort gut aufgehoben, und das kommt in seinem Comic auch gut heraus, wo es um administrative und somit menschenunwürdige Tätigkeiten geht.
Aber es stimmt schon, was auch ganz am Anfang des Cartoons steht: Was die meisten auch nicht mehr wollen, ist ein weiterer Beitrag darüber, warum mit KI generierte Kunst nicht toll sein soll.
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