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Die Aufhebung von Roe vs. Wade ist ein Privacy-Problem

Mit der Aufhebung von Roe vs. Wade wird eine mögliche Schwangerschaft zum Objekt pervertierter Vorratsdatenspeicherung. Heute sind es Schwangere, morgen gleichgeschlechtliche Paare, übermorgen die Legalität von Verhütung. Und dann?

People are really mad [at Apple]

Was ich Enttäuschung genannt habe, nennt Matthew Green Wut. Apple ist mit seinem Zugang des „Wir scannen deine Fotos auf deinem Device, leb damit!“ einen Schritt zu weit gegangen. Doch…

Apples Fehler: Policy statt Unmöglichkeit

Ben Thompson beleuchtet in einem Beitrag, wie sehr sich Apple mit der Ankündigung, Bildanalysen am jeweiligen Device eines Users durchzuführen und von dort weg auf mögliche Problemfälle zu reagieren, in…

Dammbruch bei Apple

Apple will Kinder schützen. Deshalb hat der Konzern ein aus drei Elementen bestehendes System gebaut, das die Möglichkeiten von Verschlüsselung dramatisch reduziert, ein Einfallstor für zukünftige Begehrlichkeiten bildet und in…

Microsoft zeigt auf die Anderen

Google? Nein, Microsoft hat die bessere Kommunikationsstrategie, wenn es um die Selbstdarstellung als datenschutzfreundliches Unternehmen angeht. Überall werden die Produkte des Softwareriesen genutzt, niemand aber setzt Microsoft derselben Kritik aus,…

COVID-19, Tag 15: „Phase der neuen Normalität“

Freitag, 27. März 2020, Tag 15 der Maßnahmen gegen die Verbreitung des Coronavirus. Es war nur eine Frage der Zeit, bis die aktuell durch das Virus begründeten, „notwendigen Maßnahmen“ zu…

Find My Phone

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Anthony van der Meers iPhone wurde gestohlen. Schnell stellt er fest, dass Apples…

Überwachung der Handynutzung beim Autofahren

Die Futurezone berichtet über die App goSmart, welche Menschen, die sich freiwillig einer dauerhaften Überwachung während des Autofahrens unterziehen, mit kleinen Geschenken („Kaffee, […] Softdrink oder ein Kosmetikprodukt“) belohnt; überwacht…

Eigentlich ist Snowd.. ach was!

Die Bild erklärt, warum eigentlich Snowden zumindest indirekt Schuld an den Anschlägen in Paris ist und warum das flächendeckende, anlasslose Sammeln von Daten nicht nur notwendig, sondern geboten ist. Niemand…

Blick zurück auf „1984“.

1983 haben SPIEGEL-Autoren ein Buch geschrieben, in dem der "Orwell-Staat 1984" auf "Vision und Wirklichkeit" abgeglichen wurde. Heute sind zwei der Autoren geteilter Meinung über die Gegenwart. Werner Meyer-Larsen sieht die dystopische Zukunft von damals weiter weg als im Jahr 1983, er fragt sich allerdings auch, "ob man sich in den liberaleren Gesellschaften überhaupt [gegen andauernde Durchleuchtung] wehren müsse, wenn man sich nichts zu Schulden kommen lässt". Danke, setzen!

Hans-Wolfgang Sternsdorff, damaliger Co-Autor und heute als Anwalt tätig, sieht die Sache hingegen ganz anders:

"Die Realität in unserer westlichen Welt ist tausendfach schrecklicher und bedrohlicher, als es die Vision von Orwell aus 1984 je gewesen war." Die Privatsphäre sei weitgehend abgeschafft, jeder Persönlichkeitsbereich einsehbar, und niemand könne sich dagegen wirksam schützen. [...] Am meisten stört [Sternsdorff], dass die westlichen Gesellschaften weitgehend abgestumpft oder ignorant seien. [...] Und auch die epochalen Enthüllungen von Edward Snowden hätten nicht viel hervorgebracht [...] "Ein paar Diskussionen von Intellektuellen, aber jedenfalls keine bürgerliche Revolution für die Erhaltung von Menschenrechten und den Schutz der Privatsphäre"

Sic, horribile dictu, est.

Online-Tracking, Big Data und kommerzielle Überwachung

Cracked Labs, ein Verein zur Förderung kritischer digitaler Kultur, hat im Auftrag der österreichischen Arbeiterkammer eine Studie zum Thema „Digitale Überwachung“ verfasst. Alleine beim Lesen der Website zur Studie schluckt…

2013 in einem Absatz zusammengefasst.

Die Essenz des Jahres 2013 in einem Absatz von Sascha Lobo zusammengefasst.
Wanzen in USB-Steckern, Postpakete, die geöffnet werden, um Spähgut einzubauen, spionierende Monitorkabel, völlig neue Arten von Überwachungsgerät, die auch offline funktionieren und per Radar aktiviert und ausgelesen werden können und in der Lage sind, Stimmen aufzuzeichnen, der Einbau von sogenannten Backdoors in die Hardware praktisch aller großen US-Tech-Unternehmen von Dell bis IBM, ein eigenes, sekundäres NSA-Internet neben dem bekannten Internet, das nur für die weltweite Bürgerüberwachung existiert. [...] Langsam lässt sich eine gewisse Unruhe in der Bevölkerung ausmachen, sogar bei denjenigen, deren Sommermantra lautete "Ich habe doch nichts zu verbergen". Sollte es am Ende doch nicht nur der Terrorismusabwehr dienen, alle, alle, alle, immer, immer, immer zu überwachen?
Guten Rutsch!

Zum Befürchten kommt es gar nicht mehr.

Thomas Assheuer hat das Gefühl, beim Internetsurfen beobachtet zu werden, zum Thema gemacht und räumt dabei mit vielen Plattitüden das Problem negierender Rechtfertigungsrhetorik auf. Seine Argumentation ist solide, stringent, plastisch, faktenreich und bedient sich der Konstruktion eines "persönlichen Datenzwillings".
Dieser "persönliche" Datenzwilling hat für den Originalmenschen etwas zutiefst Unheimliches, und zwar nicht nur deshalb, weil man ihn nicht sieht, sondern weil er zugleich aus Eigenem wie auch aus Fremdem besteht. Sein "Datenkörper" verdankt sich der lebendigen Ausgangsperson und ihren Suchbewegungen; doch sein "Charakter" und seine "Seele" werden von der Internetindustrie definiert – von fremden Blicken, fremden Interessen, fremden Profilern.
Die Verbindung des realen mit dem digitalen Zwilling ist enger als man es sich vorstellen möchte. So eng, intensiv beidseitig und gleichzeitig, dass das Argument, nichts befürchten zu müssen, weil man ja nichts zu verbergen habe, seinen Angriffspunkt verfehlt. Es ist ja nichts da, das befürchtet werden könnte, wenn es bereits in Selbstzensur untergegangen ist.
Kann man sich vornehmen, einen Gedanken erst gar nicht zu denken – oder hat man ihn dann bereits gedacht? Die Perfidie der Überwachung besteht ja gerade darin, dass sich die Beobachter nicht identifizieren lassen; man weiß von ihnen nur, dass man nichts von ihnen weiß. Sie müssen gar nicht drohen und fuchteln, es reicht, wenn sie Ungewissheit erzeugen. [...] Das reicht schon. Es könnte sein, dass man beobachtet wird – schon dieser Gedanke ist eine Nötigung, er macht unfrei und zwingt den Internetbenutzer dazu, sich in daueralarmierter Wachsamkeit mit dem Auge des Beobachters zu beobachten. Was weiß er, was ich nicht weiß? Bin ich verdächtig? Bin ich schuldig?
Ein guter Artikel mit interessanten Querverweisen, der zeit.de wiedereinmal als eines der führenden Onlinemagazine im deutschsprachigen Raum definiert. Ein Horrorbeitrag eines bedrohten Berufsstands zur Lage unserer freien und demokratischen Gesellschaft am Ende des Jahres 2013.

Was bedeutet Überwachungsstaat?

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Momentan macht manniacs Video „Überwachungsstaat – Was ist das?“ im deutschsprachigen Raum die…

Warum Überwachung keinen vom Hocker reißt.

Die Zeit Online hat 3 Statements zum Thema Warum PRISM keinen vom Hocker reißt und niemand dagegen protestiert veröffentlicht. Der Schriftsteller Daniel Suarez kritisiert darin die mittlerweile aufs Akzeptieren von großem Verlust als Gegenleistung für Banalitäten gedrillten Konsumenten, die es hassen...
auf handfeste Vorteile zu verzichten, nur um eine unsichtbare Schandtat zu stoppen. Besonders deutlich wird das immer dann, wenn wir irgendwelchen Nutzungsbedingungen von Apps zustimmen, die Zugriff auf unser Adressbuch, unsere Anrufliste oder unseren Standort haben wollen – nur damit wir aktuelle Restaurant-Bewertungen oder so etwas bekommen.
Viktor Mayer-Schönberger, Professor für Internet Governance and Regulation, warnt vor der Prognosefähigkeit von Big Data aus scheinbar belanglosen Einzelinformationen.
aus kleinsten Veränderungen des Einkaufsverhaltens erkennt etwa die Firma Target in den USA mit hoher Wahrscheinlichkeit, dass eine Kundin schwanger ist (sogar der Geburtstermin lässt sich relativ genau vorhersagen). [...] 30 Bundesstaaten in den USA nutzen empirische Datenanalyse um vorherzusagen, mit welcher Wahrscheinlichkeit ein Häftling, der einen Antrag auf vorzeitige Entlassung stellt, in den nächsten zwölf Monaten wieder in eine Schießerei verwickelt wird.
Und Byung-Chul Han, Philosoph und Kulturwissenschaftler, fürchtet, dass das digitale Panoptikum, eine Horrorvision, bereits als alltäglich akzeptiert und das Handeln dementsprechend verändert worden ist.
Überwachung und Ausspionieren sind ein inhärenter Teil der digitalen Technik. Sie sind ein allgemeiner Habitus in der Welt, die ein digitales Panoptikum geworden ist. Jeder ist Big Brother und Insasse zugleich. Jeder ist Täter und Opfer zugleicht.
Okay, und jetzt geht mal schnell eure Gmail-Accounts checken, denn wenn ihr nichts zu verbergen habt, habt ihr ja nichts zu befürchten.

Verdachtlose Überwachung in Österreich?

Das Bundesministerium für Inneres stellt im Artikel Nr: 10155 vom Freitag, 14. Juni 2013, 08:50 Uhr fest: Alle Daten von Internetnutzern und Telekommunikationskunden fallen nicht bei Sicherheitsbehörden sondern bei den…