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38TB von Microsoft online

Microsoft hat wieder Daten veröffentlicht. Etwas unfreiwillig und über einen Sharing-Link, der etwas zu viel freigab als es Microsoft lieb war. Liegt's nur am Mitarbeiter, der den Freigabelink erstellt hat? Oder vielleicht doch eher an der Sicherheitsarchitektur, die so eine tiefe Freigabe unkontrolliert ermöglicht hat?

Microsoft… „worse than you think“

Die Security-Situation bei Microsoft dürfte noch viel schlimmer sein als wir denken. Dass man Lücken findet, ist noch verständlich, wie lange es aber teilweise dauert, bis sie geschlossen werden, nicht mehr.

Microsoft Storm-0558

Microsoft wurde gehackt. Die Umstände sind aber ein wenig unangenehmer als erwartet und das Ausmaß deutlich größer als befürchtet.

Datenschutz lebensfremd?

Datenschutz ist lebensfremd, meint die FAZ. Wolfie Christl entgegnet, dass er nur dort lebensfremd sei, wo rechtliche Bewertungen unrechtmäßigen Praktiken hilflos entgegenstehen.

Google Analytics, die DSGVO, Nutzen und Nutzung

Diese Woche hat die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) festgestellt, dass der Einsatz von Google Analytics gegen die DSGVO verstößt, da durch den Einsatz des kostenlosen Statistiktools personenbezogene Daten in die USA…

Microsoft Exchange am 34.12.2021

Microsoft patzt bei selbstgehostetem Exchange mit einem Speicherformat für Datumsangaben und kassiert damit den Jahr 2022-Bug. Es wäre mir keine Erwähnung wert, hätte ich nicht einen Fehler mit gleicher Ursache…

Apple-Konto gesperrt

Es war nur eine Frage der Zeit, aber da ist eine weitere Geschichte eines Users, der ohne jemals zu erfahren, warum, aus seinem eigenen Apple-Konto ausgesperrt wurde. Ein Reminder: Deine…

Windows 365: Windows-PC als Cloud-Angebot

Windows 365 ist ein virtueller Windows-PC als Cloud-Angebot. Das System läuft im Browser und wird direkt von der Microsoft-Cloud aufs Endgerät gestreamt. Der Spaß kostet im Monat, je nach eingesetzter…

Schweiz verschiebt staatliche Daten in die Cloud

Die Schweiz verschiebt staatliche Daten in die Cloud der chinesischen Alibaba 🇨🇳 und der US-amerikanischen Riesen Amazon 🇺🇸, IBM 🇺🇸, Oracle 🇺🇸 und Microsoft 🇺🇸. Rechenzentren in der Schweiz betreiben…

Microsoft scannt private Chats auf illegale Inhalte.

Mit dem Introtext des Artikels ist schon alles gesagt. Natürlich geht es wieder um "mögliche Fälle von Kindesmissbrauch und auf verbotene Terrorinhalte".

Microsoft scannt Bilder und Videos in privaten Chats auf Skype und Linkedin auf illegale Inhalte. Dass er damit neue EU-Regeln verletzt, ignoriert der Softwarekonzern.

Skype-Chats auf Terrorverdacht durchleuchtet

Das sozusagen als Erinnerung für diejenigen, die immer noch Skype nutzen bzw. davon ausgehen, dass ihre Inhalte, wenn unverschlüsselt irgendwo hochgeladen, nicht gescannt werden.

MS Teams für E-Learning ist ein Problem…

Ein erstaunlich gradliniges Interview in der SZ mit Anwalt Peter Hense zum Thema Microsoft Teams (und, allgemein: Microsoft-Produkte) in Schulen und Unternehmen im Lichte der jüngsten EuGH-Entscheidung. Der für mich…

Microsoft zeigt auf die Anderen

Google? Nein, Microsoft hat die bessere Kommunikationsstrategie, wenn es um die Selbstdarstellung als datenschutzfreundliches Unternehmen angeht. Überall werden die Produkte des Softwareriesen genutzt, niemand aber setzt Microsoft derselben Kritik aus,…

Erinnerung an Microsoft Encarta.

Scott Hanselmann vermisst Microsoft Encarta.

A whole bookshelf of Encyclopedias was now in our pockets. I spent hours and hours just wandering around random articles in Encarta. The scope of knowledge was overwhelming, but accessible. But it was contained - it was bounded. Today […] the sum of all human knowledge is available with a single search […] so the world's mysteries are less mysterious.

I miss Microsoft Encarta

Natürlich hatte ich Microsoft Encarta auch und ich habe sie damals ebenso wie Scott Hanselmann als "Unmengen an Daten" erlebt. Das war eine CD-ROM. Erinnert sich noch wer? CD-ROM? CDs umgeben von 1,4MB-Disketten? Good times. (Es lohnt sich, die Kommentare zum Artikel, die aus Erinnerungen und persönlichen Geschichten in Zusammenhang mit Microsoft Encarta bestehen, zu lesen.)

Chrome schien nur der bessere Browser zu sein.

Erinnert sich noch jemand an die Nachricht, Microsofts Edge-Browser würde zukünftig auf Chromium setzen? Nun, Google scheint da seine Finger kräftig im Spiel gehabt zu haben, in dem es sein Angebot (hier am Beispiel YouTube) gegen die alternativen Browser genutzt hat.

I very recently worked on the Edge team, and one of the reasons we decided to end EdgeHTML was because Google kept making changes to its sites that broke other browsers, and we couldn't keep up. For example, they recently added a hidden empty div over YouTube videos that causes our hardware acceleration fast-path to bail […] Prior to that, our fairly state-of-the-art video acceleration put us well ahead of Chrome on video playback time on battery, but almost the instant they broke things on YouTube, they started advertising Chrome's dominance over Edge on video-watching battery life. What makes it so sad, is that their claimed dominance was not due to ingenious optimization work by Chrome, but due to a failure of YouTube. On the whole, they only made the web slower.

Hacker News

Es schmerzt zu lesen, dass ein Produkt nicht deshalb Marktführer geworden ist, weil es technisch überlegen war, sondern deshalb, weil gezielt gegen die anderen Produkte gearbeitet wurde. Vielleicht ist es eine Verschwörungstheorie, vielleicht auch nicht. Ich habe keine Ahnung. Der Thread auf Hacker News hilft vielleicht weiter.

Microsoft wechselt zu Chromium.

Microsoft gibt seine eigene Engine EdgeHTML auf und wechselt zu Chromium. Damit wird Googles Chromium-Projekt der neue de-facto Standard. Da ist ganz, ganz schlecht für das Web, argumentiert Chris Beard von Mozilla, der dann letzten, verbleibenden Alternative:

From a business point of view Microsoft’s decision may well make sense. Google is so close to almost complete control of the infrastructure of our online lives that it may not be profitable to continue to fight this. […] From a social, civic and individual empowerment perspective ceding control of fundamental online infrastructure to a single company is terrible. […] If one product like Chromium has enough market share, then it becomes easier for web developers and businesses to decide not to worry if their services and sites work with anything other than Chromium. That’s what happened when Microsoft had a monopoly on browsers in the early 2000s before Firefox was released. And it could happen again.

"Goodbye, EdgeHTML", Chris Beard

Mozilla Firefox als echte Alternative zu auf Chromium basierenden Browsern? Tja. Ich fürchte, wir alle müssen uns damit anfreunden, dass das offene Netz in Wirklichkeit ein auf verschiedene Server ausgelagertes Google-Produkt ist. Schade. Denn die IE6-Zeiten waren die Hölle.

Nachtrag am 7.5.2019

Tom Warren hat in The Verge einen ausführlichen Artikel über die erstaunliche Entscheidung Microsofts geschrieben, mit Google am Edge-Browser zu arbeiten.

Über das Surface Book 2.

Owen Williams schwärmt über das Surface Book 2, welches er als das sieht, was das MacBook Pro hätte sein sollen. Er zählt eine ganze Menge an technischen Vorteilen auf, die das Surface Book 2 gegenüber sowohl dem MacBook Pro als auch dem iPad Pro hat. (Eine funktionierende Tastatur oder das Vorhandensein simpler USB 3.0-Ports, zum Beispiel.) Der Artikel ist lange und ausführlich, führt aber wichtige Punkte an, die auch mich bei Apple immer mehr stören, obwohl ich noch das Glück habe, kein Gerät zu besitzen, dem z.B. USB-Ports fehlen. Ein 8.000-Euro-Gerät wie das neue MacBook Pro ist in seinem Preis-Leistungsverhältnis meiner Meinung nach jenseits von Gut und Böse anzusiedeln, da es sich wohl in seiner maximalen Lebensdauer nie rechnen wird. Aber egal. Weil ich selbst realistisch auf die nicht zufriedenstellende Produktlinie von Apple sehe und bei jeder "Innovation", die Apple präsentiert, das Gefühl habe, nur schneller am Platz zu treten und mehr dafür bezahlen zu müssen, sind Beiträge wie der von Owen Williams oder der vernichtende Beitrag über den Mac Mini von Russell Ivanovic willkommen. Sie erweitern den getrübten Horizont und zeigen auf, was sich außerhalb des von Apple geschaffenen Universums abspielt. Und da ist, QED, sehr viel los!

Microsoft hört und liest mit.

In den neuen Nutzungsbedingungen von Microsoft steht angeblich, dass der Konzern ausfällige Sprache von seinen Produkten Skype, Xbox und Office verbannen will. - Moment. Office? Das heißt, sie lesen mit? Und Skype? Das heißt, sie hören mit? - Scheinbar, aber ich weiß es nicht sicher. Schlimm ist nur, dass ich es für problemlos möglich halte.

Welchen Tech-Giganten würdest du zuerst verlassen?

Ein Gedankenexperiment in der New York Times: In „Which Tech Giant Would You Drop?“ sollen die Leserinnen und Leser auswählen, welche der fünf Tech-Giganten (Alphabet, Apple, Microsoft, Facebook, Amazon) sie…

Microsoft Surface Studio

Das Präsentationsvideo des Microsoft Surface Studio ist schon sehr fein gemacht. Das Netz ist sich einig. (Der Song „Pure Imagination“ wurde von Stephanie Tarling gesungen und kann völlig frei…

Apple Surface

Wahrscheinlich kennt ohnehin jeder schon das Comic von 2012, in dem Joel Watson das neue iPad Pro (mit Tastatur in der Hülle und einem überdimensionierten Stift im empfohlenen Lieferumfang) ohne…

Hyperlapse-Videos

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Bei Microsoft Research hat man darüber nachgedacht, wie man langweilige, von Helmkameras und…

Nochmal zum Thema „Gratisanbieter liest meine Mails“.

Noch ein kurzer Nachtrag zum Thema "Gratisanbieter liest meine Mails". John Frank, Leiter der Rechtsabteilung bei Microsoft, hat folgendes Statement veröffentlicht, aus dem - abgeleitet und über die Angebote von Microsoft hinausgehend - für User von Gratis-Services abermals hervorgeht, dass das Ablegen von privaten E-Mails auf Servern von Drittanbietern schlichtweg Risiken mit sich bringt.
Courts do not issue orders authorizing someone to search themselves, since obviously no such order is needed. So even when we believe we have probable cause, it’s not feasible to ask a court to order us to search ourselves. However, even we should not conduct a search of our own email and other customer services unless the circumstances would justify a court order, if one were available.
Ich kann nicht oft genug auf xkcds "Chad's Garage" hinweisen. That'll teach him!

Über den Wahnsinn namens Microsoft Word

Microsoft Word ist keine Textverarbeitung mehr, sondern ein zusammengestückelter Wahnsinn von Subsystemen mit einem nicht mehr nachvollziehbaren Dateiformat. Microsoft deployed their embrace-and-extend tactic to force users to upgrade, locking them…

Wie man seine Hotmail-Adresse endlich ändern kann.

Gerade jetzt gibt es mit dem neuen - und ich muss sagen: beeindruckenden - outlook.com die Chance, die alte, ewig nicht mehr verwendete, aus der Steinzeit des Internet hervorgeholte hotmail.com oder live.at-Adresse nicht nur mit einem Alias auszustatten, sondern gänzlich (auf eine outlook.com-Adresse) umzubenennen!
  • Zuerst meldet man sich unter outlook.com mit den alten Daten an.
  • Dann klickt man auf das kleine Zahnradsymbol rechts oben und wählt "Weitere Einstellungen".
  • Unter "Konto verwalten" gibt es den Punkt E-Mail-Adresse umbenennen.
  • Draufklicken, neue outlook.com-Adresse eingeben, fertig.
Nichts zu danken!

Probleme oder Bedenken bezüglich Google?.

Probleme oder Bedenken bezüglich der Änderungen bei Google? Microsoft weiß einen Ausweg. Google kontert, doch es mehren sich die Links zu Negativberichten von Mitarbeitern, von Menschen, die ihre Einnahmequelle AdSense einfach so verloren haben (Ähnliches ist mir auch schon passiert) und - das Horrorszenario! - von den scheinbar willkürlichen Löschungen von Gmail-Konten! Marco Arment hat sich auch angesehen, wie Googles Motto "Don't be evil!" allmählich aufgeweicht wurde, da Facebook den Konzern an die Wand gefahren hat.

Facebook und Bing: Search More Social

Könnte Microsofts Schritt, seine Suchmaschine Bing mit sozialen Daten aus Facebook zu verknüpfen und den Benutzern personalisierte Ergebnisse zu präsentieren, nicht ein Schritt in die falsche Richtung sein? Cas Sunstein…

Das neue Hotmail

Microsofts kostenloser Webmailservice Hotmail wurde einem großen Update unterzogen und wartet mit Geschwindigkeit, Usability, einer rundum erneuerten Optik, besserem Spamschutz und anderen Goodies auf, die man bislang nur von Googles…

Sinnlose Serviceseiten gegen Google

Das Gesudere irgendwelcher Onlinefirmen gegen Google zeigt wieder einmal, wie ehrlich das Internet sein kann: Wer Webservices anbietet, die keiner braucht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn sie bei Google nicht…

Microsoft gut, Google böse?

Kann es wirklich sein, dass Microsoft zu den Guten gehört und Google, trotz großem Gerede zu Datenschutz und Privatsphäre, ein Datenkrake bleibt?

Microsoft wird gut?

Kann es wirklich sein, dass Microsoft zu den Guten gehört und Google, trotz großem Gerede zu Datenschutz und Privatsphäre, ein Datenkrake bleibt?

Wieder einmal Internet Explorer.

Besser, man wechselt gegebenenfalls endlich auf einen vernünftigen Browser., denn wieder einmal, diesmal ganz groß, versagt Microsofts Internet Explorer.
Die Attacken wurden auch durch eine bislang unbekannte Sicherheitslücke bei Microsofts Browser Internet Explorer ermöglicht. [...] Microsoft empfahl allen Nutzern des Browsers dringend, bis zum Erscheinen eines entsprechenden Sicherheitsupdates den Internet Explorer nur im geschützten Modus zu verwenden und die Sicherheitseinstellungen auf "hoch" zu setzen.

Die Nerven liegen blank, wenn’s ums iPhone geht.

Wie sehr Microsoft und seine Hardware-Vertragspartner ums Überleben am Markt für Mobiltelefone und mobile Datendienste kämpfen, war mir so nicht klar.
Der Tiefschlag kam ohne Ansage: "Dies ist eine Microsoft-Veranstaltung", wies ein Manager einen Fachjournalisten barsch zurecht. "Hier haben Apple-Produkte nichts verloren." Als in die Stille am Tisch […] verlegene Lacher ob des Scherzes aufzukommen drohten, setzt er nach: "Das meine ich ernst." Das Vergehen: Der Journalist hatte beim Dinnertalk gewagt zu erwähnen, dass er noch nie ein so einfach zu bedienendes Telefon besessen habe wie sein iPhone. Und das auf der Vorstellung des Windows Betriebssystems Mobile 6.5. "Die Emotionalität hat mich überrascht", sagt ein damals anwesender PR-Berater. "Es zeigt, dass die Nerven blank liegen."