Sehr wahre Worte auf Mastodon gegen den Reflex, private Blogbeiträge vor der Veröffentlichung erst noch von einem LLM prüfen und glattbügeln zu lassen. Vielleicht verkehren wir die Logik einfach und bleiben alle etwas menschlicher?
Instead of defending the use of LLMs for polishing up your writing, we could be advocating for unpolished writing. Blog posts with spelling errors and awkwardly repeated words. […] If there’s no budget for a human editor, why should the text meet a „professional“ (middle class, formally educated) standard? […] We can learn to read for a more inclusive world, instead of wasting the planet’s diminishing resources masking our differences.
Dr. Zoyander Street
Ich würde das alles jeglicher Ideologie entheben, keine wie auch immer gearteten Motivationen und Versprechungen abgeben, sondern die Sache einfach akzeptieren. Im Chaos, der Unordnung, dem Fehlen von Konventionen liegt ja gerade ihr Charme. Die eine schreibt so, der andere wiederum so, bei der einen gibt es hingeworfene Ideen, bei einem anderen wiederum ausformulierte Essays: für mich alles in Ordnung, alles okay, solange Bloggen ein Erkenntnisprozess bleibt, an dem Dritte partizipieren können. Eine eigene Website ist ja ohnehin peinlich, da kommt es auf Tipp-, Grammatik- und sonstige Fehler auch nicht mehr an. Es ist wirklich egal. Hauptsache, es gibt eine Stimme, die das Schreiben zur Ordnung der eigenen Gedanken (und nicht als Marketinginstrument) nutzt. Hauptsache, ihr schreibt! Und wenn noch nicht, dann fangt an! Die, die lesen, schaffen das schon.
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