bloggen

Kostenlos und DSGVO-konform bloggen? Nope.

Sascha Aßbach stellt auf seinem Blog die Frage, ob man heute in Deutschland noch kostenfrei oder günstig und datenschutzkonform bloggen kann und kommt zu keinem endgültigen Schluss, was den Artikel…

benedikt.io wird 23

benedikt.io ist 23 Jahre alt geworden. Ich gratuliere und schwelge ein wenig in der Vergangenheit, erkenne Wahrheiten und freue mich auf weitere 23 Jahre.

Kathrin Passig über das Bloggen

Bloggen ist so normal geworden, dass Bloggen die Norm ist. Das führt aber dazu, dass die Wahrnehmung von Bloggen die ist, dass niemand mehr bloggt.

Grübeln, was ich öffentlich teile

Überlegen, was ich öffentlich teile. Überlegen, was Andere tun dürfen. Die Intention ist es, die zählt, aber vielleicht sollte man erst gar nicht denken, um Probleme zu vermeiden?

Ermüdung einfach so

Ermüdungserscheinungen, nicht nur bei Jason Kottke, sondern auch bei Scott Hanselman. Immerhin, sie schreiben darüber.

I miss the old Internet

Das "alte" Internet war eine chaotische Sammlung bunter, privater Websites, auf denen ehrliche Meinungen auf ehrliche Art und Weise veröffentlicht wurden. Heute ist das Internet korrekt, steril und langweilig.

Schreiben verlernen

Schreiben hat bei Siobhan Bamber (aber nicht nur bei ihr!) therapeutische und der geistigen Selbstheilung dienende Kräfte. Die Erkenntnis der Abhängigkeit zur Tätigkeit, nichts anderes als die Bewusstwerdung, dass man…

Texte, die (online) gelesen werden

Öfter höre ich, vor allem von Menschen, die sich mit Onlinemarketing beschäftigen, dass Menschen Texte, vor allem lange Texte, nicht lesen. Man solle die Texte in Passagen gliedern, so viele…

Aufgelassene Blogs als Zeitkapseln 🕰

Beim Durchsehen meiner zig tausend als „später lesen“ markierten Einträge in Feedbin bzw. NetNewsWire bin ich über einen Artikel von Ruben Schade gestolpert, in dem er, sich wehmütig an die…

Dann probieren wir’s halt mit Chaplin

Die Frühjahrsmüdigkeit gepaart mit dem Drang, hier frischen Wind durch die Seite wehen zu lassen, hat zu dem aktuellen Stand geführt: Ich nutze das WordPress-Standardtheme „Chaplin“ (das ist die Vorlage…

2005: kottke.org als Vollzeitjob

Jason Kottke hat seinen privaten Blog (kottke.org) vor 15 Jahren zu seinem Vollzeitjob gemacht. Der frische Wind, der den Staub in den Gängen althergebrachter Publikationsmöglichkeiten aufgewirbelt hat, hat sich längst…

Mit dem Bloggen anfangen

Daniel Miessler hat einen kurzen Beitrag geschrieben, in dem er auf ein paar grundlegende Punkte hinweist, die man berücksichtigen sollte, wenn man mit dem Bloggen anfangen will. Ich unterschreibe alles,…

Über das Bloggen nach 20 Jahren.

Jason Kottkes kottke.org wird 20 Jahre alt. Aus diesem Anlass hat Kottke Laura Hazard Owen vom Nieman Lab ein Interview gegeben, in dem sich die beiden über das Bloggen im Jahr 2018 unterhalten. Melancholie pur.

Was ich allerdings schade finde ist, dass das Interview sehr bald schon in eine Diskussion des finanziellen Aspekts des Bloggens kippt. Niemand von uns hat mit seinem oder ihrem Blog begonnen, um Geld damit zu verdienen. Es war Spaß, Zeitvertreib oder schlichtweg das Verlangen, mit Bekannten in Kontakt zu bleiben. Ich selbst habe wohl die ersten 300 Einträge hier auf meinem Blog mit einem intendierten Zielpublikum von vielleicht 50-60 Personen verfasst. Es war intim in der Wahrnehmung, wenn auch offen in der Wirkung. (Eigentlich ähnlich Twitter.)

Doch, wie auch immer, so ganz würde ich Blogs nicht abschreiben. Allein in den letzten paar Wochen sind zwei gewichtige Blogs entstanden oder wieder zum Leben geweckt worden: Einerseits bloggt nun Armin Wolf, andererseits hat Oliver Reichenstein (iA) so viele Blogbeiträge wie schon lange nicht mehr veröffentlicht. Kottke selbst hat zusätzlich zu seinem Blog mit Tim Carmody einen Newsletter herausgebracht und andere, wie zum Beispiel John Gruber von Daring Fireball tun weiter ohne Unterlass. Herrje, mein erster Blogbeitrag war irgendwann 2000 und mein Blog ist noch immer da!

WordPress.com-App vs. MarsEdit.

Bevor ich auch nur einen einzigen Artikel auf meiner Website bearbeiten kann, verbindet sich die WordPress.com-App, die ohnehin nur mit dem auf der eigenen Website installierten Jetpack-Plugin funktioniert, weil sie über WordPress.com auf meine Website postet (!), mit (1) wordpress.com, (2) fonts.googleapis.com, (3) s1.wp.com, (4) google-analytics.com, (5) doubleclick.net, (6) google.com, (7) google.at, (8) connect.facebook.net, (9) googleadservices.com, (10) bat.bing.com, (11) s.yimg.com, (12) static.criteo.net, (13) static.ads-twitter.com, (14) snap.licdn.com, (15) ***.cloudfront.com… ach, bitte, ich pfeif drauf und lösche den Müll gleich wieder. MarsEdit, das ich bald zehn Jahre nutze, verbindet sich mit (1) red-sweater.com und anschließend mit (2) mkln.org. Ab dann kann ich das Programm nutzen.

Bloggen auch noch im Jahr 2017.

Tim Bray bloggt auch noch im Jahr 2017 und er hat nicht vor, damit aufzuhören. Vor allem hat er aber nicht vor, die Idee eines offenen Internets zugunsten eines Walled Garden einzutauschen.

A lot of good writ­ing is on Medi­um, which has learned its blog­lesson­s. Shortish-to-longish for­m: check. Some­thing fresh ev­ery day: check. Fol­low your faves: check. But on my phone, an ir­ri­tat­ing goober at the screen’s foot says “open in app”, try­ing to tempt me out of the bl­o­go­sphere, off of the We­b. I guess lots of peo­ple go there but I’m not gonna. […] The great dan­ger is that the Web’s fu­ture is mall-like: No space re­al­ly pub­lic, no store­fronts but na­tion­al brands’, no vi­su­als com­posed by am­a­teurs, noth­ing that’s on of­fer just for its own sake, and for love.

Ein Angebot einzig um der Sache willen. Wow. Ich hätte mir nie gedacht, dass sich das jemals wie ein Privileg anhören würde. Aber gut, was wundert es mich, wenn ich mittlerweile mehrere Menschen kenne, die sich selbst solange völlig verneint haben, bis sie in ihren beruflichen Ambitionen aufgegangen sind und damit ihr Leben einem Zweck unterstellt haben.

waxy.org, redesigned

Ein Blogger-Urgestein – waxy.org – hat seinen Blog nach 14 Jahren von Movable Type auf WordPress transferiert und dabei auch einem Redesign unterzogen. Der zugehörige Beitrag ist erfreulich wenig technisch…

Fernseh-Internet

Vor 6 Jahren wurde Hossein Derakhshan im Iran zu einer Gefängnisstrafe von fast 20 Jahren verurteilt, „mostly for things I’d written on my blog“. Heute ist er angesichts dessen, was…

Klicken ergänzt nicht, sondern ersetzt das Lesen

Marco Arment stellt fest, dass der Traffic auf seinem Blog stetig abnimmt, und sieht darin einen für alle bedenklichen Trend, der letztlich zur Verblödung führt. Everyone’s spending increasingly more consumption…

Mein slow live blog approach

Schon seit Jahren praktiziere ich hier auf mkln.org, was seit kurzem als slow live blog approach bezeichnet wird: Ein Artikel wird im Jänner veröffentlicht. Anfang Februar wird er um Bilder…

Bald keine neuen Blogs mehr?.

Blogs sind ein Auslaufmodel. Und sobald Facebook einen Sprachraum mit einer darauf angepassten Version betritt, geht die Anzahl der aktiven Blogs in diesem Raum massiv zurück.

People are not tiring of the chance to publish and communicate on the internet easily and at almost no cost. Experimentation has brought innovations, such as comment threads, and the ability to mix thoughts, pictures and links in a stream, with the most recent on top. Yet Facebook, Twitter and the like have broken the blogs’ monopoly. [...] Facebook, despite its recent privacy missteps, offers better controls to keep the personal private. Twitter limits all communication to 140 characters and works nicely on a mobile phone.

Am besten nur noch Listen.

Vor drei Jahren hat das Upload-Magazin erfahrene Blogger dazu aufgerufen, "Blogtipps für Einsteiger" zu verfassen. Wenn ich mir meine eigenen Vorgaben von damals ansehe, müsste ich dreitehabee eigentlich sofort einstellen; vor allem die Punkte 3, 6 und 11 rücken gefährlich nahe an den Ist-Zustand. Die Artikel der Kategorie Asides, mein größtes Laster!, nehmen hier definitiv Überhand. Bloggen hat sich geändert. Selbst die Futurezone schreibt von der Vertwitterung des Webs, das schon demnächst nur noch aus Listen bestehen wird.

Neues Linkverhalten? Neue Themen!

Mehr auf deutschsprachige Blogs verlinken? Kein Ding. Sie müssen aber halt eben über die Themen schreiben, über die US-amerikanische Blogs schreiben, denn über die schreiben auch wir hier.

Ein Kommentar-Trend?.

Alex Payne meint, wirklich vernünftige Diskussionen kommen bei herkömmlichen Kommentaren nicht zustande, ebenso sieht das John Gruber. Jason Kottke ist überzeugt davon, dass Reaktionen auf einen Beitrag am besten auf der eigenen Website stattfinden sollten und Daniel Sandler schlägt Twitter als Kommentaralternative vor. Auch bei Tumblr hält man vom herkömmlichen Kommentieren nichts und bereitet ein System vor, mit dem man in Form von Artikeln oder Hinweisen auf Artikel kommentieren kann. Alle fünf bieten keine Möglichkeit an, Kommentare auf ihre Einträge hinterlassen zu können. Ist das ein Trend?

10 Tipps für den idealen Blogbeitrag

Was macht den idealen Blogbeitrag aus? Er ist topaktuell. Er vermittelt die persönliche Meinung des Bloggers. Er hat eine spezifische und feste URL. Er kann kommentiert werden. Er besteht aus…

Lassen Sie es bleiben!

Es kann vielleicht auch nur Einbildung sein, aber mir kommt vor, dass die Anzahl der aktiven, deutschsprachigen, selbst gehosteten Blogs endlich sinkt. „Endlich“ deshalb, weil die Auslese hier äußerst positive…

Ich blogge, also bin ich

Ein Interview mit Geert Lovink: Ich blogge, also bin ich. Blogging ist ein unverstandenes Massenphänomen. In den fünf Jahren seines Aufkommens ist in der akademischen Literatur bislang nur ein einziger…

Lass es bleiben! Blogtipps für Einsteiger

Das Upload-Magazin hat ein interessantes Projekt ins Leben gerufen, das mit Blogtipps für Einsteiger aufwarten soll. Mit meinem Eintrag möchte ich ein paar Indikatoren aufzählen, die dem potentiell gescheiterten Blogger…

Blogging.

Über das Bloggen.

As this blog is getting a bit older, I am becoming aware of what a strange but interesting process blogging is. It sharpens my attention for things to read, leads to an increased hunger for information that can be processed in this daily rhythm.