Spark Mail kommt 😀, Dash geht 🙁

Neuigkeiten beim macOS-Softwareabo Setapp: Spark Mail kommt, Dash geht. Lohnt sich das Abo? Für mich auf jeden Fall.

Große Neuigkeiten bei Setapp, dem Mac- und iOS-Softwareabonnement zum Pauschalpreis von knapp 12 Euro pro Monat für 240 Mac- und nicht ganz so viele, aber doch auch einige iOS-Apps, das sich bei mir im Vergleich zu Einzelkäufen bzw. -abonnements seit 2 Jahren lohnt: Spark Mail kommt, Dash wird gehen.

  • Spark Mail – im Einzelpreis um knapp 6 Euro pro Monat erhältlich – ist nun über das Pauschalabonnement von Setapp verfügbar. Das ist gut, hier ein fröhliches Smiley: 😀.
  • Dash hingegen verlässt Setapp und geht mit der neuen Version 7 seinen eigenen Weg. (Abonnement um EUR 1,25/Monat.) Viel Glück für Dash, fürs Verlassen von Setapp allerdings ein weniger fröhliches Smiley: 🙁.

Ich meine: Setapp lohnt sich. Ich habe aktuell Archiver (Einzelpreis EUR 19,99), Renamer (EUR 19,99), ForkLift (EUR 19,95), TablePlus (EUR 129/Jahr), Timing (EUR 120/Jahr), DevUtils (EUR 39/Jahr), Gemini (EUR 29,95), Dash (EUR 15/Jahr – bald nicht mehr, siehe oben) und nun auch Spark Mail (EUR 69,96/Jahr) im Einsatz, Apps, die, wenn ich von Updates der Apps mit Einzelpreisen im Schnitt alle drei Jahre ausgehe und den Update-Preis mit den üblichen 50% vom Neukauf berechne, auf Kosten von etwas über EUR 1.200 für 3 Jahre kommen. Über Setapp kosten mich die gleichen Apps knappe EUR 450 für dieselben 3 Jahre. Es lohnt sich also immer noch.

Wer will, kann meinen Referral-Link für das Setapp-Abo benutzen (Referral bedeutet, wir bekommen jeweils 1 Monat kostenlos), wer nicht will, kann sich Setapp trotzdem holen.

Aktualisierung am 25. August 2023

Dash wird doch nicht gehen. Umso mehr lohnt sich mein Setapp-Abo, denn Dash ist eine der Apps, die ich nahezu täglich nutze.

12 Kommentare

    • Spark Mail ist Mail, wie Mail sein sollte. Aber – und dieses Aber ist sehr, sehr groß – um das zu erreichen, muss man sich völlig auf die Architektur dieses Hybrids aus App und Onlineservice einlassen.

      Wenn du zB dein IMAP-Konto bei Spark registrierst, werden die Zugangsdaten an Spark Services übertragen und es sind diese Spark Services, die sich dann um den Rest kümmern. Spark, die App, ist somit nur noch ein Interface für die Spark Services. Nur so kann Readdle (die Firma hinter Spark) durchgängig so Funktionen wie „später senden“, „Wiedervorlage“ und dergleichen zuverlässig anbieten. Das macht es auch möglich, dass du, sobald du einen Account in einem Endgerät registriert hast, diesen Account auf allen Endgeräten zur Verfügung hast: nicht die lokale App kümmert sich um die verschiedenen Sende- und Empfangsfunktionen, sondern größtenteils die Spark Services.

      Der Komfort, den Spark allerdings bietet, ist enorm. Vor allem, dass du alle Funktionen auf allen Systemen – Gmail, Exchange, IMAP… – komplett gleichwertig nutzen kannst, ist Gold wert. (Wenn ich mir durchlesen, was Office 365 so macht oder wie Apple an ähnlichen Funktionen scheitert, dann sind diese Funktionen bei Spark schon richtig gut gelöst.) Die Systeme funktionieren meiner Erfahrung nach hervorragend, aber den Trade-Off, immerhin werden nicht nur Zugangsdaten, sondern in einigen Fällen auch Mailinhalte bei Spark (dem Onlineservice) zwischengespeichert, werden einige als gewaltig ansehen.

      Da mir bei der Installation von Spark nicht sofort bewusst war, dass soetwas passiert und ich mich eigentlich bei einem Onlineservice anmelde, der hinkünftig meine Daten verwaltet, und ich im Gespräch mit Bekannten, die auch Spark nutzen, festgestellt habe, dass das offenbar nur ganz wenigen bewusst ist, habe ich einen Artikel mit dem Titel „Spark und das unangenehme Thema Datenschutz“ dazu geschrieben. Vielleicht hilft der dir, deine Frage zu beantworten?

      Wenn ich aber hier schnell antworten soll: Von einem Datenabfluss, der über den Zweck, die Services bereitzustellen, hinausgeht, weiß ich nichts. Ich habe mich aber, das sei dazugesagt, noch nicht mehr als in diesem Ankündigungsbeitrag über Spark und AI-Funktionen mit den aktuellen Datenschutzbedingungen und -regulierungen bei Spark bzw. Readdle beschäftigt.

  1. danke für deine ausführliche Antwort, das ist dann nichts für mich (berufliche Schweigepflicht). Aber auch privat ist es mir schon unangenehm genug dass mein Webhoster potentiell alles mögliche mitlesen könnte.

    • Geht vielen so (und bitte gerne). Dann kommst du aber eigentlich ums Selberhosten ja fast nicht herum. Ist aber gerade bei E-Mails und den von „den Großen“ angewendeten, ähem, „Spam-Maßnahmen“ so wahnsinnig schwierig.

      Zumindest sich selbst als dem Datenschutz verschrieben, wenngleich mit einigen anderen Quirks ausgestattet, gibt sich Mailbox.org. Vielleicht wäre das was für dich? Für mich stellt, was Mailbox.org bietet, einen zu großen Trade-Off zwischen Komfort und Sicherheit dar, der in meinen Augen die Sicherheit mindert (aber das ist meine persönliche Meinung).

      Aus rein technischer Sicht, so haben mir etliche, die sich deutlich besser auskennen als ich, versichert, als datenschutzfreundliche Lösung sicherlich eine Überlegung (für dich) wert. Das ist jetzt dann aber ein Hoster und keine, wie in deinem ursprünglichen Kommentar angefragt, Alternative zu Thunderbird.

  2. keine Chance, selbst all-inkl wird immer wieder mal abgewertet und ich lande im Spam-Ordner. secure.mailbox.org nutze ich seit kurzem aber für TLS- und OpenPGP-verschlüsselten Empfang von Kontaktformulardaten und Fragebögen. Allerdings scheint mailbox.org den Schlüssel zu haben. Ob ich da auch meinen eigenen nutzen könnte weiß ich gerade nicht. Weißt du das zufällig? Es gibt aber immerhin eine AV-Vereinbarung explizit für Berufsgeheimnisträger.

    Man sollte aber den Spamfilter abstellen, mailbox.org lehnt sonst zahlreiche Mails die es fälschlicherweise für Spam hält kommentarlos ab.

    • Nein, da weiß ich leider auch nicht mehr, aber auf meinen Mailbox.org-Artikel hat Peer Heinlein, der Mailbox.org ja betreibt, geantwortet. Ich denke, er ist solchen Themen sehr aufgeschlossen gegenüber und einen Versuch, ihn direkt zu kontaktieren mit deinem Anliegen, ist es sicher wert! Das ist halt dann eben der gigantische Vorteil von Diensten in der Umgebung: Sowas – Kontaktaufnahme – ist halt noch möglich. Das kann man sich ja bei Office 365, Gmail & Co abschminken.

  3. PS: Thunderbird passt schon. Bin sehr froh dass es das (noch) gibt. Ich war nur interessiert, weil es bisher keine mir bekannten guten Alternativen gibt. hey.com ist ja auch nicht möglich was Datenschutz angeht. Habe ich noch gar nicht getestet, die Beschreibung klang aber gut.

    • Bei hey.com pass auf. Das ist sehr „opinionated“ und verspricht meiner Meinung nach mehr als es bietet. So ähnlich haben das auch andere beschrieben (unterer Teil hier). Und wenn ich mich jetzt nicht gänzlich irre, ist es einerseits nicht möglich, vorhandene E-Mails in hey.com zu importieren, und es gibt kein IMAP, also wird auch der Export gegebenenfalls extrem mühsam.

  4. Wie ist denn deine Erfahrung mit Gemini? Lohnt sich ein Einzelkauf?

    Werden irgendwelche Daten übertragen?

    Habe mehrere Kommentare gelesen dass sich das Ding nicht mehr entfernen lässt. Sowas kann ich gar nicht leiden und werde misstrauisch.

    Ich möchte vor allem Sicherungen auf verschiedenen externen Festplatten konsolidieren.

    • Gemini… ja, ist okay. Bin nicht begeistert, aber es erfüllt seinen Zweck. Datenübertragung… weiß ich nicht. Ich bin mir jetzt auch nicht sicher, was das Entfernen angeht, habe aber mit Setapp die Erfahrung gemacht, dass du alles, was du installierst, auch wieder deinstallieren kannst – nämlich über Setapp selbst.

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