arminwolf.at#

Armin Wolf hat nun endlich einen eigenen Blog.

Meine Texte schreibe ich künftig hier im Blog. Das hat viele Vorteile, wie zum Beispiel, dass sie mir gehören und nicht Facebook. (In den Geschäftsbedingungen überlässt man FB ja jegliche Rechte an allen Texten, Fotos und Videos, die man hochlädt.) […] Es hat auch den Vorteil, dass keine Texte mehr plötzlich verschwinden. Als ich für diesen Blog alte Postings sichern wollte, habe ich bemerkt, dass etliche davon auf Facebook gar nicht mehr auffindbar sind, warum auch immer.

Relaunch des NY Times Open-Blog#

Der ehemals techniklastige New York Times Open-Blog wurde einem Relaunch unterzogen, inhaltlich um alle „digitalen Produkte“ erweitert, und ist nun auf Medium zu finden. Die Entscheidung, den Open-Blog nicht auf der eigenen Infrastruktur zu errichten, ist eigenartig, aber man stützt sich auf die übliche Begründung:

While it may seem strange for us, a publisher, to post on Medium rather than our own platform, we are here for a simple reason: the community. Medium is where so many of our people are, so much of the product, design and development community, so we wanted to be here too.

Wenn der Interessierte nicht zum Content kommt, dann muss wohl der Content zum Interessierten. Aber immerhin, es gibt einen Newsfeed.

micro.blog

Manton Reece will ein alternatives Social Network aufbauen, in dem die eigenen Inhalte einem selbst gehören und nicht in einem Walled Garden gefangen sind.

In the earlier days of the web, we always published to our own web site.

Mehrere Themen, mehrere Blogs?#

Blogger haben oft mehrere Blogs, um verschiedene Themen abzudecken. Denn scheinbar sind Blogs, in denen Interessensgebiete einer Person abgedeckt werden, nicht mehr gefragt. Und doch habe ich gerade heute darüber nachgedacht, Kategorie-Feeds (wieder) einzuführen, um Abonnentinnen und Abonnenten die Möglichkeit zu geben, zwischen Programmierung, Kaffee, Datenschutz und Netzkultur zu entscheiden.

It is exhausting.

Auf jeden Fall.

Weg mit deiner Sidebar!#

Und noch jemand, der Stimmung gegen den Einsatz von Sidebars macht:

15 recent tweets. Blog archive sorted by year and month. Tag cloud with all the tags. Ads. Lots of ads. Search box. Social profiles with links to all your social networks. Pictures of all your friends. 9 recent Instagram and Flickr posts. Stop me when we reach something relevant to the article I’m reading in your blog.

Das einspaltige Layout rückt immer näher.

Wen interessiert’s nächstes Jahr?#

Marco Arment in der Blog-Sinnkrise. Wenn ich mir allerdings ansehe, was ich in letzter Zeit geschrieben und wie sich diese Seiten verändert haben, dann…

Most of my favorite writing over the last few years was about specific products or technology companies. There’s a place for that, but in one year (…), who’s really going to care about the politics of technology and the nuances of gadgets in 2012?

Calepin#

Calepin ist wohl die einfachste, sicherste und reduzierteste Art des Bloggens. Calepin ist ein Generator, der aus in Dropbox gespeicherten Markdown-Dokumenten eine Website erstellt und sie auf den Hochleistungsservern von Amazon veröffentlicht.

Der Kopf hinter Calepin, Jökull Sólberg Auðunsson, ermöglicht es dem User dabei bewusst nicht, mehr als nur Inhalte bereitzustellen. Seine Philosophie hinter Calepin ist äußerst interessant, vor allem, weil er damit den qualitativen Aspekt von Onlineveröffentlichungen betonen will.

Steven Franks Blog#

Das klingt schon sehr nach dem, was auch ich immer und immer wieder mache… Steven Frank on rebooting his blog.

Then there’s the issue of my tendency to delete everything periodically. … I used to worry about this behavior sapping away at my reader base, but then I realized: there really isn’t a truer reflection of myself. A restless, flighty, bee-in-the-bonnet site mirrors my real-life personality with an embarrassing accuracy.

Das Tumblr-Konzept#

Wer braucht noch WordPress oder andere hochtrabende Content Management Systeme (CMS) wenn sowieso alle auf die eine oder andere Weise „tumbln“? Auf dreitehabee wie auch auf fast allen Blogs, die ich per Newsfeed abonniert habe, gibt es mal lange Artikel, mal kurze, mal nur Videos, manchmal nur Lieder oder Bilder! Auch der andauernde Bedarf nach Asides ist überall groß und jeder halbwegs talentierte Autor einer Designvorlage berücksichtigt das auch gleich. Ja, selbst wirklich große Namen in der Bloggerszene tumbln ab und an (oder reduzieren ihre Artikel sowieso auf die Qualität eines Tumblr-Eintrags). Kurzum: Wozu sich die Mühe mit WordPress oder anderen CMS antun, wenn man es mit den Features, die Tumblr anbietet, ebenso bewerkstelligen kann? Keine Ahnung. Das, was bei Tumblr fehlt, kann man schnell mit einem einfachen Eingriff in den Quellcode der Seite ausbessern, die Kommentarfunktion holt man sich von disqus, ja selbst gegen Werbung haben die Betreiber von Tumblr nichts, es darf nur nicht der Eindruck entstehen, der Sinn und Zweck der Seite sei es, alle Aufmerksamkeit auf den einen oder anderen Online-Shop zu lenken (Im E-Mail, in dem mir das bestätigt wurde, wurden zum Beispiel Google AdSense-Werbungen wörtlich als „völlig in Ordnung“ dargestellt).

Nun? Was spricht also für den Durchschnittsblogger noch für das mühsame Aufsetzen, Warten und Betreiben eines CMS? Ja, was spricht sogar für höchst erfolgreiche Blogger mit unvorstellbaren Besucherzahlen für ein CMS?