Wenn man von einer zur anderen Website surft, gibt die erste Website der zweiten Information darüber, woher man kommt; konkreter: Welche URL man zuletzt gesehen hat, bevor man zur nächsten Website gewechselt ist. Diese Information ist der Referrer-Wert und er ist für Suchmaschinenoptimierer und Werbetreibende Gold wert. Weiterlesen

Wer allein den ersten Abschnitt – „Welche Arten an Informationen sammeln wir?“ – gelesen hat und nicht sofort daran denkt, Facebook zu verlassen, dem ist nicht zu helfen. Ein paar Highlights aus den neuen Datenrichtlinien (stark gekürzt und zusammengefasst):

Wir sammeln Informationen über die Personen und Gruppen, mit denen du verbunden bist, und darüber, wie du mit ihnen interagierst, wie beispielsweise diejenigen Personen, mit denen du am meisten kommunizierst, oder die Gruppen, mit denen du gern etwas teilst.

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Cyrus Nematis Überlegungen zum Verzicht auf Datenschutz und Privatsphäre zugunsten von Bequemlichkeit und einer nicht weiter definierten „Experience“ lesen sich wie ein billiger Versuch, Sicherheit und Datenschutz als Funktion von Onlineservices zu definieren. Personen, die das nicht so sehen, wirft Nemati ein grundsätzliches Unverständnis (!) des gegenwärtigen Internets vor und bezeichnet die Idee, Entscheidungen über die eigenen Daten eigenverantwortlich zu treffen, als überholt und fortschrittsfeindlich. Weiterlesen

Schonmal youporn.com1, addthis.com, pof.com, t-online.de, nydailynews.com, ca.gov, theblaze.com, movie4k.to, cbslocal.com, amung.us, sex.com, chron.com, linternaute.com, mystart.com, sfgate.com, biblegateway.com, largeporntube.com, dealshark.com, kinox.to, ustream.tv, noaa.gov, dantri.com.vn, pornsharing.com, perezhilton.com, programme.tv.net oder viele weitere (~6.000 äußerst populäre) Websites besucht? Weiterlesen

Das als sozial getarnte Werbenetzwerk holt sich nun Daten über seine User auch von den Like-Buttons, die auf nahezu jeder Website zu finden sind.

Historically, interest-based targeting on [Facebook] hinged on users‘ own declarations of their likes and interests in their profiles, as well as Facebook pages they had „liked“ […] Now, Facebook is using the passive data — where users go on their PCs and phones — to make its own ads smarter.

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Google liefert seinen Browser „Google Chrome“ mit sehr benutzerfreundlichen Voreinstellungen aus: Google kann dabei helfen, Navigationsfehler zu beheben, Suchanfragen zu vervollständigen, Netzwerkaktionen vorauszusehen, verdächtige Dateien zu analysieren, vor Phishing und Malware zu schützen und, und, und. Weiterlesen

Das Beispiel zeigt’s: Das als sozial getarnte Werbenetzwerk Facebook kommt problemlos selbst an Daten, die ich ihm nicht mitteilen möchte, ran. Irgendein Depp findet sich immer, der bereitwillig Auskunft gibt, ohne zu hinterfragen, wozu diese Information benötigt wird. Weiterlesen

Nicht nur verschiedene für die Nutzung des Internets notwendigen Browser und PLugins können verwendet werden, um einen Benutzer online nahezu eindeutig identifizieren1 (und verfolgen) zu können. Nein, Statistik- und Trackingsysteme können oft auch die am System installierten Schriften dafür benutzen. Weiterlesen

Bruce Schneiers Beitrag zur „Überwachung als Geschäftsmodell“ zusammengefasst? „Kostenlos“ ist ein Wert, mit dem Menschen nichts anfangen können, weil sie über den Wert der Daten, die sie freiwillig hergeben, nicht bescheid wissen. Oder anders:

Google’s 2013 third quarter profits were nearly $3 billion; that profit is the difference between how much our privacy is worth and the cost of the services we receive in exchange for it.

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Leider viel zu oft schon genauso erlebt.

Das Privacy-Paradox beschreibt die Beobachtung, dass in allen Umfragen und persönlichen Gesprächen der Schutz der Privatsphäre als extrem wichtig angegeben wird. Gleichzeitig aber führt das nur in seltensten Fällen dazu, dass Menschen auch nur das Geringste dafür tun.

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Momentan ist die Gefahr, die von Hackerangriffen ausgeht, größer als das Risiko, einen Informanten zu verraten. Das meint die New York Times und vollzieht einen gerade jetzt fast schon wahnwitzig anmutenden Schritt.

„There’s so much evidence now that journalists are being targeted, that our communications are vulnerable and, mostly, that our sources are being put in jail.“

It’s in this context that The New York Times decided to outsource its email to Google.

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2004 gründet Ladar Levison den datenschutzfreundlichen E-Maildienst Lavabit als Alternative zu Gmail. Edward Snowden benutzt Lavabit. Heute schließt Lavabit quasi über Nacht und ohne Vorankündigung. Dafür aber mit Erklärung; darin dieser Satz:

This (…) has taught me one very important lesson: without congressional action or a strong judicial precedent, I would strongly recommend against anyone trusting their private data to a company with physical ties to the United States.

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Tools, Widgets oder andere Services eines den Gesetzen der Vereinigten Staaten unterliegenden Internetriesen (z.B.: Google Analytics oder der Facebook Like-Button) sind bei fast jedem Aufruf einer Website mit dabei. Ebenso die dazugehörige Datenaufzeichnung.

Each time your browser makes a request it sends the following information with it:

  • Your IP address and the exact time of the request
  • User-Agent string: which normally contains the web browser you’re using, your browser’s version, your operating system, processor information (32-bit, 64-bit), language settings, and other data
  • Referrer: the URL of the website you’re coming from—in the case of the Facebook Like button example, your browser tells Facebook which website you’re viewing
  • Other HTTP headers which contain potentially identifying information
  • Sometimes tracking cookies

Every company has different practices, but they generally log some or all of this information, perhaps indefinitely.

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