Drei Wissenschaftler haben im Harvard Business Review einen Beitrag über die Effektivität der Zusammenarbeit von Teams auf Dropbox veröffentlicht. So weit, so gut, wenn ich diesen Absatz nicht ungläubig hätte zwei Mal lesen müssen:

Dropbox gave us access to project-folder-related data, which we aggregated and anonymized, for all the scientists using its platform over the period from May 2015 to May 2017 — a group that represented 1,000 universities.

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Ziemlich wahrscheinlich sind bei dem ganzen Cambridge Analytics-Desaster auch private Nachrichten und nicht nur quasi-öffentliche Statusupdates übermittelt worden.

For the users who did install the app, potentially their entire mailbox history was uploaded. Those users, however, would have been explicitly notified – through a simple clickthrough panel listing all the permissions they were handing over – that they were granting mailbox access.

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Facebook weiß einiges über Personen, die selbst nicht auf Facebook sind; noch mehr natürlich über diejenigen, die dabei sind. Der Kern des Unheils liegt in der „People You May Know“ (PYMK)-Funktion, die über den Abgleich hunderter, freiwillig hochgeladener (!) Adressbücher, Telefonnummern und E-Mailadressen Verbindungen herstellt, die einem bisweilen selbst nicht bewusst sind. Weiterlesen

Tinder weiß eine ganze Menge über seine Nutzer. Die wissen aber nicht, dass diese Daten für Stellenangebote, die Berechnung von Versicherungsprämien oder die Genehmigung und Höhe von Kreditraten herangezogen werden. Und sie wissen ganz sicher nicht, um welche Datenmengen es da geht.