Flickr: Berechtigungen ändern

In den letzten acht Jahren habe ich bei Flickr 14.099 Fotos hochgeladen, von denen der Großteil für alle sichtbar, also öffentlich zugänglich war. Neben „öffentlich“ unterscheidet Flickr vier weitere Berechtigungsstufen: Familie und Freunde, nur Familie, nur Freunde und gänzlich privat. In der Theorie bietet so ein System sehr große Flexibilität in Bezug auf die individuellen Präferenzen der auf den Fotos eines Users abgebildeten Personen: „Nein, ich möchte nicht, dass dieses Bild jeder sehen kann, aber die Mitglieder einer Gruppe, die auf Schwarzweißfotografie spezialisiert ist, können es gerne kommentieren, ebenso wie die Personen, die du als Freunde definiert hast.“ – Solchen Interessen mit den vielschichtigen Berechtigungsmöglichkeiten bei Flickr gerecht zu werden, war – und ist – kein Problem. Weiterlesen...

Ein herrlich informativer, schrecklich beängstigender und den Glauben an selbst ausgedachte (aber dennoch „gute“) Passwörter auf ein Minimum reduzierender Artikel auf ars technica: Why passwords have never been weaker – and crackers have never been stronger.

Der detaillierte Artikel zusammengefasst: Je öfter Hacker durch Datenlecks und nicht genügend gesicherte Speichersysteme an tatsächlich verwendete Passwörter rankommen, desto besser werden die Algorithmen, um noch unbekannte Passwörter knacken zu können. Weiterlesen...

You can checkout any time you like, but you can never leave…
The Eagles – Hotel California

Was man in den letzten drei Tagen über Facebook gelesen hat, macht das als „sozial“ getarnte Werbenetzwerk noch viel unsympathischer als es ohnehin schon ist. Weiterlesen...

Heute wurde die „umgehende Personalisierung“ (auf einigen Seiten nennt Facebook das auch „Sofortpersonalisierung“) für alle Mitglieder bei Facebook freigeschaltet. Umgehende Personalisierung bedeutet, dass Partnerseiten außerhalb Facebooks, selbst wenn man sie zuvor noch nie besucht hat, im Moment des (erstmaligen) Besuchs dieser Seite bereits Informationen über die eigenen Vorlieben und das soziale Netzwerk, in dem man sich befindet, haben und in ihrem Erscheinungsbild und den Inhalten, die sie präsentieren, bereits personalisiert sind. Weiterlesen...

Frage: Was haben all die hier genannten Firmen gemeinsam?

A.C. Nielsen; Agilent Technologies; Apple; AT&T, possibly Macrovision; Baker & McKenzie; BBC; Bertelsmann Media; Boeing; Church of Scientology; Cisco Systems; Cox Enterprises; Davis Polk & Wardwell; Deutsche Telekom; Disney; Duracell; Ernst & Young; Fujitsu; Goldman Sachs; Halliburton; HBO & Company; Hilton Hospitality; Hitachi; HP; IBM; Intel; Intuit; Levi Strauss & Co.; Lockheed-Martin Corp; Lucasfilm; Lucent Technologies; Matsushita Electric Industrial Co; Mcafee; MetLife; Mitsubishi; Motorola; Northrop Grumman; Novell; Nvidia; O’Melveny & Myers; Oracle Corp; Pepsi Cola; Procter and Gamble; Random House; Raytheon; Road Runner RRWE; Seagate; Sega; Siemens AG; Sony Corporation; Sprint; Sun Microsystems; Symantec; The Hague; Time Warner Telecom; Turner Broadcasting System; Ubisoft Entertainment; Unisys; United Nations; Univision; USPS; Viacom; Vodafone; Wells Fargo; Xerox PARC.

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Nebst der berechneten Zahl von 150, einer Erklärung und einer Selbstanalyse zum Thema „Freunde“ auf Facebook, spricht Ruchira Paul auch einen offensichtlichen Aspekt sozialer Netzwerke in puncto Datenschutz an.

Unlike my transactions with the bank or an internet merchant, I can actually control how much information (photos, home and email address, telephone number and other personal details) I make public on a blog or Facebook.

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Wer es noch nicht mitgekriegt hat: Googles StreetView-Autos haben nicht nur Fotos von Straßen gemacht, sondern auch die Standorte, Namen (SSID) und eindeutigen Kennungen von Routern (MAC-Adresse) unverschlüsselter WLAN-Funknetze gespeichert. Zusätzlich ist es aber auch zu einer Datenpanne gekommen, bei der auch die über die offenen Funknetze transportierten Daten gespeichert wurden. Weiterlesen...

Die Electronic Frontier Foundation hat eine Zusammenstellung der verschiedenen Datenschutzhinweise von Facebook zwischen 2005 und 2010. Der krasseste Unterschied ist (natürlich) zwischen dem ersten von 2005 und dem letzten von April 2010 zu sehen.

2005:

No personal information that you submit to Thefacebook will be available to any user of the Web Site who does not belong to at least one of the groups specified by you in your privacy settings.

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Facebook hat Kontakte, Mail-Adressen und Fotos von Menschen, die gar keine Mitglieder bei Facebook sind und nützt dabei eine Lücke zwischen Gesetz und Freundschaft aus.

Betroffene können sich [vor der Analyse von Kontaktdaten anderer Mitglieder] kaum wehren. Zwar erhält Facebook dabei eine E-Mail-Adresse von einem Nicht-Mitglied und generiert Informationen über dessen Kontakte, ohne dass diese Person um Erlaubnis gefragt oder darüber informiert wurde.

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Offenbar hosted Google nicht nur, was man der Firma persönlich und direkt mitteilt (zB Gmail), sondern auch, zumindest in den USA, was man an Informationen an den Staat liefert oder liefern muss.

In other words, according to Google, United States state governments have literally handed over our public data to be held and managed by a private company which has well-publicized partnerships with other governments such as China.

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Wer sich gegenüber Personen, die willkürliche Identitätsüberprüfungen, die praktisch flächendeckende Installation von Überwachungskameras, das Anlegen von Datenbanken und ihre Auswertung durch Data Mining und andere groß angelegte Maßnahmen zur Überwachung gutheißen, für Datenschutz und für den Schutz der Privatsphäre einsetzt, bekommt auf seine Kritik an übertriebener Überwachung häufig den Satz zu hören: „Wer nichts zu verbergen hat, hat auch nichts zu befürchten!“

Neben sehr ausführlichen Statements zu dieser Formel, gibt es darauf auch einige clevere und markige Antworten, die die Aussage zwar rhetorisch, nicht jedoch in der Sache selbst umkehren: Datenschutz wird in ihnen lediglich als dem Verbergen von Verbotenem dienlich angesehen. Weiterlesen...

Der Spiegel Online hat ein kleines Tutorial veröffentlicht, wie man sich vor Google verstecken kann. Die Sache ist nicht unbedeutend, denn mit der Einführung der personalisierten Suchergebnisse auch für nicht bei Google angemeldete Benutzer, die man nur durch ein Opt-Out deaktivieren kann, ist Google einen großen Schritt in Richtung noch mehr Vernachlässigung des Datenschutzes gegangen. Weiterlesen...

…veröffentlicht Mark Zuckerberg einen offenen Brief an die Facebook-Gemeinde, in dem er eine Neuorganisation der facebookinternen (regionalen) Netzwerke ankündigt, um der Kritik bezüglich Privacy und Datenschutz gestärkt begegnen zu können.

The plan we’ve come up with is to remove regional networks completely and create a simpler model for privacy control where you can set content to be available to only your friends, friends of your friends, or everyone.

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Die Society for Worldwide Interbank Financial Telecommunication (Swift) mit Sitz in La Hulpe, Belgien, betreibt ein Telekommunikationsnetz für finanzielle Transaktionen zwischen Banken, Brokerhäusern, Börsen und anderen Finanzinstituten. Nahezu alle Finanztransaktionen werden über das Netzwerk der Swift vorgenommen, dessen globales Datenverarbeitungszentrum mit Sitz in Europa die Daten auf ein Rechenzentrum in den USA spiegelt, um Datensicherheit gewährleisten zu können. Weiterlesen...

Seitdem ich meine Daten immer häufiger in der Cloud (zB Dropbox) speichere und nicht zu denjenigen gehöre, die der Neudefinition von Datenschutz („Wir versprechen, dass wir keine Einsicht in Ihre Daten nehmen“) Vertrauen schenken, habe ich nach Möglichkeiten gesucht, meine Daten einfach und sicher verschlüsseln zu können. Weiterlesen...

Am 18. November 2008 habe ich mich von Gmail verabschiedet und das auf meinem System vorinstallierte Apple Mail zu meinem Standardmailprogramm gemacht. Mit ein paar Tricks konnte ich in Apple Mail Konversationen, wie man sie aus Gmail kennt, simulieren, ebenso wie die Archivierung von Nachrichten. Weiterlesen...

Von Gmail immer mehr enttäuscht und vom Komfort des Spotlight-Indizierens verwöhnt, habe ich die Gmail-Oberfläche gegen Apple Mail eingetauscht und unterziehe das Programm in den nächsten Wochen einem Belastungstest. Wer macht mit?

Vor allem wird für mich

  • der Import und die Verwaltung von etwa 70.000 E-Mails aus diversen Postfächern,
  • der Apple-Mail-Spamfilter (und seine Zusammenarbeit mit den Spamfiltern der verschiedenen Server, von denen ich meine Mails abrufe),
  • das Synchronisieren mit dem iPhone und
  • die Integration ins gesamte System

interessant werden. Weiterlesen...

Gestern erschienen auf meiner Flickr-Galerie Kommentare eines User mit dem Namen „gräfin_larissa“, die beleidigend, verspottend und zum Teil rassistisch untersetzt waren. Im Unterschied zu so manch anderem Kommentar, der ab und an bei einem Bild auftaucht, waren diese Kommentare aber gezielt gegen eine auf den Fotos abgebildete Person gerichtet. Weiterlesen...

Das neu gestaltete GMX-Portal ist eine große Enttäuschung: Alle Anbieter (GMail, Yahoo, Lycos, Web.de) erhöhen ihren Mailspeicher auf Gigabytegröße und was macht GMX, der einzige Anbieter, dem ich irgendwie vertraue? Die bleiben bei ihren lächerlichen 250MB! Was nützt mir das ach so tolle MediaCenter, wenn mich so ein Blödsinn überhaupt nicht interessiert (liest das eigentlich jemand?)! Weiterlesen...

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