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Perikles-Bestattung

Meiner morbiden Ader frönend, habe ich mir einmal diese Seite angesehen und habe meinen Augen nicht getraut. Dem Thema Begräbnis wird hier mit einem Link zum ersten privaten Bestattungsunternehmen begegnet, einem virtuellen Friedhof und der…

Wechsel.

Mein Umzug hat sich durchaus nicht allzu einfach gestaltet. Auch die verschiedenen Erfahrungen, die ich gemacht habe, waren ... besonders. Mittlerweile habe ich mich an mich gewöhnt und kann damit ganz gut leben. Eine gewisse Routine (der Nichtroutine) ist etabliert, bestimmte Dinge gefallen, andere nicht. Das Leben eines Dieners ist nun am Anbeginn seines Endes.

Unmöglichkeit?.

Nahezu unmöglich scheint es zu sein, aber ich habe den Dragoner wirklich freundlich, unaufdringlich und ruhig erlebt, als ich mir von ihm ein paar CDs ausgeborgt habe. Er hat mir keinen Vortrag gehalten (was weiß ich worüber er gesprochen hätte!?!!), war ganz comodo, kaum zu glauben... Vielleicht lag's aber auch an der majestätischen Präsenz des Großmeisters TSE, der ihn an der Leine hielt.

Einsame Ideen

Veränderung und Entwicklung sind erst möglich, wenn das Unbekannte das Bekannte ersetzt.

Klartext

Every last one of you. You're all latte-sipping, iMac-using, suburban-living tertiary-industry-working WASPs who offer absolutely no new insights on anything whatsoever apart from maybe one specialist field if we're lucky. Most of you think that you're writing original content and that you're making a contribution by licensing your spewings under Creative Commons 'Some Rights Reserved' licences, just because it's the hip thing to do. You think you know all there is to say about blogging because you understand the concept of HTML and CSS, but the horrible truth is that 40% of you are all using the same shitty default layout.

Why your Movable Type blog must die, kuro5thin.org

Der intellektuelle Prolet 3.

09:30 Uhr
Der intellektuelle Prolet (in Folge: IP) erbricht sich über den Bettrand.
10:10 Uhr
Der IP denkt laut über die Vorteile von Gummisandalen nach.
10:15 Uhr
Fußwaschung.
11:00 Uhr
Arbeit am Manuskript zur "Theosophie der Moderne".
13:00 Uhr
1,2 Promille.
13:20 Uhr
Aufnahme fester Nahrung in Erwägung gezogen.
13:21 Uhr
Gedanke verworfen.
14:00 Uhr
Arbeit an der Elegie "Das Taumeln der Welt".
18:20 Uhr
2,1 Promille.
21:00 Uhr
Der IP läßt sich erschöpft vom Tagwerk in eine Ecke fallen.
21:30 Uhr
Erster Damenbesuch des Tages – Katastrophe!
22:00 Uhr
Sturzachterl.
22:30 Uhr
Zweites Sturzachterl.
22:35 Uhr
Ein drittes geht immer noch!
23:00 Uhr
Bettruhe.

Sonntagsarabesken #21

Gestern war er noch glücklich gewesen. Und jetzt? Gespenster, überall. Sie tauchten zwischen den Laken auf, aus den Falten, in denen noch die Wärme ihres Körpers knisterte, sie grinsten ihm entgegen von dem…

Nowotnula.

Ich wurde heute durch einen Wolf Jahre in die Vergangenheit gerissen. Während ich mir damals nichts dabei dachte und einfach das Schicksal auf mich zukommen ließ, würde ich heute die Situation mit anderen Maßstäben beurteilen: Strafanzeige und Ehrenbeleidigung. (Hugh!) - Nowolfny, never come back again!

Kaffeesieder

D bittet mich um einen Gefallen, den ich nur unter Zuhilfenahme (diese Wortwahl bildet die Wirklichkeit noch am besten ab!) eines DT erfüllen kann, der bei TSE ja immer seine Finger im Spiel…

Hans-Peter Martin.

Wer mehr wissen will, dem empfehle ich diesen Standard-Artikel. Und doch muss einfach nur eines gesagt werden: Der Mann kommt aus Bregenz und in jüngster Vergangenheit machen Vorarlberger des öfteren Schwierigkeiten...

Wider den Methodenzwang.

Da gibt's doch tatsächlich noch andere, die Paul Feyerabends „Wider den Methodenzwang“ lesen oder gelesen haben...

Anführungszeichen

Da sowieso niemand auf den kleinen pikanten „Fehler“ in Dominiks letzter Sonntagsarabeske gekommen ist, gibt es hier einen Hinweis.

Französische Machart

Ich habe mir heute einen Bodum Kaffeekocher gekauft – dem Kaffee nach französischer Machart steht also nichts mehr im Wege. Kaffee, heißes Wasser, 4 Minuten, pressen, einschenken, fertig! Wo wir gerade bei Frankreich…

Nimbusblogismus

Nimbus hat sein Blog einer kleinen kosmetischen Korrektur unterzogen und ein menschliches Wesen namens „.deRElict.“ findet es „einfach nur zum abspritzen“. Ich kann meine Physis einzig aufgrund eines neuen Layouts nicht dermaßen strapazieren und hoffe,…

Natürliche Schwankungen

Meine werten Leser, seid nicht verwirrt: Michael’s Remarks ist nicht untergegangen und wird es wohl hoffentlich auch nicht so bald. Michael’s Remarks lebt und ist daher – wie heißt es so schön auf…

Sonntagsarabesken #20

Eine Macht stampft über den Ozean; sie ebnet breite Wege durch das blühende Kulturland, durch die Wüsteneien und über eisbedeckte Bergeshöhen; flackernd in euren Fernsehschirmen, eingefroren im Lächeln eurer Moderatoren, bedeckt von Ketchup…

Protest-/Gruß-SMS aus Dubai

Nachdem mir sogar Dominik eine Protest/Gruß-SMS aus Dubai geschickt hat, habe ich beschlossen: Back to german. Leider sind durch diese Umstellung nicht nur die vier, fünf Einträge verschwunden, sondern auch die verschiedenen Kommentare,…

Sonntagsarabesken #19

Y todo a media luz – que es un brujo el amor… Gedämpftes Licht. Was verbirgst Du? Was versprichst Du? Entkleidet sind alle Wahrheiten, wenn Du Dämmriges und Halbseidenes auf Deinen Thron gestiegen…

Sonntagsarabesken #18

Schnee legt sich über die Stadt; narbenübersäter Asphalt, festlich gekleidet (zur Hochzeit, sozusagen). Dampfender Atem, in Wölkchen ausgestoßen, eilt den hastenden Fußgängern voraus. Er blickt aus dem Fenster, die Hände in den Hosentaschen…

Sonntagsarabesken #17

Ein Abschiedslied für die, die sich taub stellt. Ein Abschiedsbrief für die, die sich als Blinde ausgibt. Ein letztes Anstürmen gegen das hoch aufragende Eis, hinter dem der schweigende schöne Mund in ewigem…

Sonntagsarabesken #16

Kaskaden blauen Zigarettenrauches wirbeln zwischen den geflochtenen Blättern des Ventilators. Und die Welt ist in ihrer Mitte gefangen, solange die Musik nicht aussetzt. Gedämpftes Licht, ein Zimmer, dessen Fenster auf den Hinterhof hinausgeht,…

Die wahre Geschichte auf Klassik Radio.

Sie glauben, Bescheid zu wissen? Ich erzähle Ihnen nun die Wahre Geschichte. Mein Name ist Friedrich Epenstein. - Klassik Radio-Hörer spitzen bei dieser Einleitung immer schon die Ohren und hören hin, denn die Geschichten, die Friedrich Epenstein (nein, nicht Ebenstein!) hier erzählt, sind nicht nur wahr, sondern auch mitreissend und spannend aufbereitet. Zweimal am Tag (kurz nach 9:00 Uhr und kurz nach 17:00 Uhr) präsentiert Klassik Radio diese Einblicke in unsere Wissenslücken. Im Internet danach suchen bringt nichts. Die einzige Seite, die man dazu findet, ist eine Gründungsgeschichte von Klassik Radio. Es gibt keine näheren Informationen über Friedrich Epenstein noch über seine Wahre Geschichte. Also, einfach einschalten und zuhören.

Sollte jemand mal was finden, so bitte ich um ein Mail an mich! Und sollte jemand mal fragen, warum ich das geschrieben habe: Ich weiß es nicht!

Ausparken

Ausgangssituation: Auto steht, parallel zur Straße, mit der Beifahrerseite zum Straßenrand. Rund ums Auto: Schneeansammlungen (teilweise gefroren). Ich steige ein, starte den Motor, ärgere mich über das kalte Lenkrad. Ich schlage voll nach…

Der intellektuelle Prolet 2

10:00 Uhr Der intellektuelle Prolet (in Folge: IP) erhebt sich taumelnd. 10:05 Uhr Das Badezimmer bedarf einer Reinigung. 11:00 Uhr Morgensport, Entfernung der Bierflaschen vom Schreibtisch. 12:00 Uhr Arbeit am Manuskript zur „Theosophie…

Ausparkarbeit

Die werten Stadtbewohner kennen dieses Problem sicherlich, den ebenso geschätzten Landbewohnern bringe dieser Beitrag das Stadtleben näher: Stadtbewohner leben grundsätzlich abgehoben von der Natur. Für sie gibt es keine langen Fußmärsche, denn es…

Rechtschreibung in Michael’s Remarks

Nicht nur bin ich nun im stolzen Weblogverzeichnis eingetragen, sondern auch um ein Problem reicher, wobei ich dazu sagen muss, dass ich mir darüber auch schon früher den Kopf zerbrochen habe. Es geht um den…

Sonntagsarabesken #15

So viele Lieder auf die Erinnerung. Erstickt in der heftigen Glut einer plötzlichen Eruption, wenn die Wirklichkeit in das Gedankenleben einbricht. Tränen, die auf einer viel strapazierten Tastatur trocknen; es sind die Tränen…

Sonntagsarabesken #14

Noch überzieht der Geschmack nach Torf und verbrannten Gräsern Jakobs Gaumen. Er greift nach dem Glasteller mit der dunklen Schokolade, nimmt ein Stück, steckt es gedankenverloren in den Mund. Bittere Süße explodiert zwischen…

2004.

Es ist 2004. Nichts hat sich geändert.

Arnold Schwarzenegger in japanischer Werbung

„Japander“ nennt man westliche Stars, die ihren Ruhm nutzen, um durch Werbung in Japan in kurzer Zeit viel Geld zu machen. Dabei machen sie häufig Werbung für Produkte, die sie selbst niemals nutzen…

Hunde.

Sanfte Grüße! Zurückgekehrt vom Lehrerjob bin ich wieder einmal - richtig - hundemüde. Was mich aufregt, und zwar durchaus, ist, dass Bezahlung Höflichkeit zwar erwartet (wirklich?) aber auf keinen Fall entgegenbringt. Wenn man sich für 17:00 Uhr ankündigt, dann soll man auch um 17:00 Uhr da sein. Ist man's nicht, dann ruft man gefälligst vorher an und gibt Bescheid. Naja. Was soll's.

Mad Sister hat sich doch glatt einen Hund zugelegt. Bin gespannt, wer den Hund ausführen wird, wenn der Sommer wieder kommt, die Partys wieder bis in die frühen Morgenstunden dauern und die Laune wiedereinmal schlecht ist (ist das nicht täglich der Fall?). Ich frag mich echt, ob Mad Sister irgendwann einmal denkt...

Meerschweinchen….

Habe mich heute mit dem Meerschweinchen unterhalten und festgestellt, dass sogar ein Meerschweinchen manchmal zur Wildsau wird. Ich bin schwer beeindruckt, liebes Meerschweinchen, und hoffe, dass man deinen Anforderungen gerecht wird und dich zufriedenstellt. Wird schwierig, aber ist möglich. Sag ich mal.

Sonntagsarabesken #13

Ora e per sempre addio sante memorie, addio, sublimi incanti del pensier! Addio schiere fulgenti, addio vittorie, dardi volanti e volanti corsier! (G. Verdi, Otello, Atto II – Libretto: A. Boito) Es gibt…

Pizza Bizi

Für alle Kenner des selbigen Restaurants: Es gibt eine (mittlerweile nicht mehr so) neue Filiale in der Goldschmiedgasse 4, in der man tatsächlich noch (Betonung auf „noch“!) essen kann, ohne gleich nach verbranntem…

John Stone geht

Ein Gastbeitrag von John Stone. Was John Stone nicht tötet, macht ihn stark: Deutschwald – Wien: ca 18 km Gehzeit: 2 Stunden 30 Minuten Temperatur: – 2 Grad Weltrekord, darum: Wählt John Stone!

Stillstand.

Und es gibt Leute, die sehen das anders, verweilen auf ihrem Weg und bewegen sich keinen Schritt mehr weiter, da sie denken am Ziel angelangt zu sein. Anstatt diesen Fehler anzuerkennen, den sie selbst begangen haben, und unauffällig zu verweilen, spotten sie lauthals und verfluchen Ausflüchte, kompromittieren diejenigen, die sich neue Wege suchen und nicht den ausgetretenen Pfaden folgen und bemerken dabei nicht, dass sie diejenigen sind, die ausgelacht werden. Gefährlich werden sie, wenn sie beginnen, andere in ihren einfältigen Bann zu ziehen. Tragisch ist, dass sie das immer tun, um sich vor dem Wahnsinn ihres eigenen Daseins zu schützen.

Links

Bin erfreut, wieder daheim zu sein – obwohl mir schlecht ist – und das Blog zu erweitern. Einerseits möchte ich auf den neuen Link auf das Archäologieforum verweisen: Hier geht es ganz bestimmt nicht nur…

Nimbusgasttauglichkeit

Zeitaktueller Eintrag (JPontormo): Ein Hoch auf die Ritter des schlechten Geschmacks! Obwohl: In puncto Alkohol scheinen sie ja ganz gut bedient zu sein… Wie auch immer: Der Lotse weist den Weg auf den Zebrastreifen…

Weihnachtsessen

Weihnachtsessen mit Kollegen aus der Firma sind ja prinzipiell nicht abzulehnen. Meist zahlt der Chef und die Stimmung ist ausgelassen bis ganz verrückt. Zum ersten Mal habe ich an einem Weihnachtsessen teilgenommen, welches…

Sonntagsarabesken #12

An der Oberfläche einer polierten Marmorkugel hängen wie Honigfäden die dünnen Schlieren des Morgentaus. Das Gesicht dessen, der hineinblickt in die Eingeweide des Steins, wird in grotesker Krümmung verzerrt. Die zerrinnenden Tropfen tragen…

Doktortitel

Leute mit Problemen haben es nötig, sich ausschließlich durch Erworbenes auszuzeichnen. Da ist kein Unterschied zwischen dem Porsche fahrenden Maurer und dem Titel tragenden Trottel (wobei ich den Maurer jetzt nicht als Mensch…

Sankt Markt

Sankt Markt hat, vertreten durch seinen Messias, erklärt, die Pragmatisierung müsse weg. Und zwar für alle. Beamte sind sowieso nur auf Privilegien aus und Richter, wozu brauchen die Pragmatisierungen. Der Messias bekämpft nun die Privilegien…