google

Googles Chance: Daten

Scott Galloway sieht Googles Chance in Bezug auf Künstliche Intelligenz in der nahezu unendlichen Verfügbarkeit von in Googles Rechenzentren gespeicherten Daten.

Nimm Google nicht ganz so ernst und du wirst erfolgreich sein

Why, as SEO professionals, not Google optimization professionals, as SEARCH ENGINE optimization professionals, were you not looking at the search engine? Why does it take such an event for you to do your job and actually analyze the systems you're trying to get into… […] I think it shows that instead of being able to react to the situation, you have to shout about it and hope someone in a position of power listens and acts for you.

Charles Floate

Google reiht die Großen vor

Google reiht alte, etablierte (und große) Websites, auch wenn ihr Content so gar nicht "helpful" ist, vor neue und unabhängige. Ein QED von und mit HouseFresh, einer Produktreview-Website.

Zitat als mein Inhalt in Googles „People also ask“

Es sind nicht nur die Suchergebnisse, auch die aus den gecrawlten Websites extrahierten Antworten in "People also ask" sind oftmals von fraglicher Qualität - wie ich durch Zufall für einen meiner Artikel entdeckt habe.

TikTok als Suchmaschine

In der Generation Z ist Google nicht mehr das Synonym für Internet-Suchmaschine. Suchen kann man nämlich auch mit TikTok. Und dort liegt gegenwärtig viel Potential nach oben.

Mehr Suchanfragen, bitte!

Ein E-Mail des Google Ads-Vizepräsidenten lässt den Verdacht aufkommen, dass Ads dann doch irgendwie die Darstellung von Suchergebnissen beeinflussen.

Es mit Google aufnehmen? Der Fall der Suchmaschine Neeva

Neeva wollte es mit Google aufnehmen und war technische eigentlich auch schon so weit. Aber die Kontinuität von Dominanz ist nicht das Resultat von Technologie, sondern von Politik. Und da konnte Neeva nicht mithalten.

Texte eh nur noch für Google

Suchmaschinenoptimierung zerstört die Suchergebnisse und die Suchmaschinen. Und uns, weil wir nichts Vernünftiges mehr finden.

Squarespace kauft Google Domains: Werbemails incoming!

Squarespace kauft Google Domains und damit auch eine Menge Kundendaten. Die werden nun mit "additional incentives", Angebote von Squarespace zu nutzen, beglückt. In meinen Augen, aber was weiß ich schon, ist das Spam.

Google fällt mehr und mehr

Ich schreibe es immer und immer wieder: Google Suchergebnisse werden immer schlechter. Es gelingt dem Unternehmen nicht, Content Farms von echtem Content zu unterscheiden. ChatGPT, ftw!

Lieber eine Illusion von statt tatsächliches Wachstum

Die Kernprodukte von Google, Amazon und Meta sind schon lange nicht mehr das, was sie einmal waren. Ed Zitron vom Insider sieht das als ganz normale Folge von für den Aktienmarkt - und nicht für User - optimiertem Handeln.

Google Drive nimmt maximal 5 Mio. Dateien

Google Drive hat ein Limit von 5 Mio. Dateien eingeführt. Unabhängig vom verfügbaren Speicherplatz und ohne es zu kommunizieren. Was ist nur mit Google los?

Google durch ChatGPT herausgefordert

ChatGPT, eine KI, fordert indirekt Googles Core-Business heraus. Ich bin so dermaßen gespannt, wie Google hier die Kurve kratzen wird. So dermaßen!

Verlust des Vertrauens in Googles Suchergebnisse

Immer und immer wieder tauchen Beiträge auf, die auf die stetig sinkende Qualität von Google-Suchergebnissen hinweisen. Das hat schon Tradition, sogar hier auf meiner Seite. Vor zehn Jahren habe ich…

Google Analytics, die DSGVO, Nutzen und Nutzung

Diese Woche hat die österreichische Datenschutzbehörde (DSB) festgestellt, dass der Einsatz von Google Analytics gegen die DSGVO verstößt, da durch den Einsatz des kostenlosen Statistiktools personenbezogene Daten in die USA…

TikTok > Google

Facebook und Google dominieren das Internet? Nicht mehr lange, denn sie beide basieren stark auf der Vermittlung von Nachrichten, Wissen und Information auf Basis von Texten im Sinne von „Geschriebenem“.…

Apple-Konto gesperrt

Es war nur eine Frage der Zeit, aber da ist eine weitere Geschichte eines Users, der ohne jemals zu erfahren, warum, aus seinem eigenen Apple-Konto ausgesperrt wurde. Ein Reminder: Deine…

meta.company

Unter meta.company findet man nicht, was man dort angesichts der zuckerbergschen Neugikeiten der letzten Wochen erwarten würde. They couldn’t buy us, so they tried to bury us by force of…

Googles Kontoinaktivität-Manager.

Ich habe soeben das, was im Google-Universum einem Testament am nähesten kommt, durchgeführt: Alle Einstellungen und Verfahren deklariert, die gesetzt und durchgeführt werden sollen, wenn ich mein Google-Konto nicht länger in Verwendung habe und auf Hinweise von Google über einen bestimmten Zeitraum hinweg nicht reagiere. Ihr solltet das auch tun: myaccount.google.com/inactive. Unfälle und andere, unliebsame Ereignisse, passieren schneller als man denkt.

FLoC als Sicherheitsrisiko 🔥

Googles Ersatz für Third Party Cookies – Federated Learning of Cohorts (FLoC) – stößt auf Widerstand. Der Vorschlag eines WordPress-Entwicklers (wir erinnern uns, WordPress hat einen bedeutenden Marktanteil im Bereich…

Google sieht’s realistisch.

...und verlängert das Home-Office für 200.000 Mitarbeiter bis Juli 2021. Bei uns träumt man, vor allem im Freizeitbereich immer noch von regulärer Öffnung im Herbst, na vielleicht schon Ende August, spätestens aber dann im September, und wenn nicht, naja, bis Oktober könnten wir noch verkraften, aber so lange... das können die nicht machen. Gut, wenn ich auf St. Wolfgang und den Sumpf dort schaue, dann wird mir immer mehr klar, wie das "Problem" gelöst werden wird. Was? Wo? Hat da ein Kind gehustet!?

Ad.

Google Ads sehen nun aus wie organische Ergebnisse. Anstelle des Favicons zeigt Google bei Werbungen ein Label - eben: Ad - an. Das stößt, verständlicher Weise, auf wenig Freude.

Google's ads look just like the search results now. The company hasn't been a "search engine" for a long time now, but the takeover of the company by biz dev & sales folks is complete.

Jason Kottke auf Twitter

Mir gefällt, wie Michael Tsai die Situation mit den Ad-Labels bezeichnet. Er dreht den Spieß um und meint in seiner lesenswerten Zusammenfassung: Every Google Result Now Looks Like an Ad.

Überwachungsapparat mit fragwürdigen Ergebnissen

2019 war das erste Jahr in den USA, in dem Onlinemedien mehr Werbeeinnahmen generieren konnten als Radio, Fernsehen, Zeitungen und andere Zeitschriften zusammengenommen. Zu verlockend ist die Versprechung der großen…

Google kauft FitBit.

Und Wolfie Christl hat das wichtigste Zitat zum 2,1 Milliarden USD teuren Kauf gefunden: Google will die durch FitBit gesammelten Gesundheitsdaten niemals sofern möglich, eher nicht für die Personalisierung von Werbung nutzen. (Die Formatierung in diesem Blogpost ist wichtiger als der geschriebene Inhalt in Form von Worten.)

Google-Suchen führen in 50,33% zu keinem Klick.

Google hat seine Suchergebnisseiten so sehr darauf ausgelegt, direkt und unmittelbar Antworten auf Suchanfragen zu liefern, dass nun (Juni 2019) der Punkt erreicht ist, bei dem mehr als die Hälfte aller Suchen überhaupt keinen Klick mehr auf externe Sites - ja, das sind unsere Websites! - auslöst.

Wozu auch? Was unmittelbar auf der Seite beantwortet wird, braucht ja auch keine Weiterleitung. Wetter? Liedtexte? Flüge? Hotels? Nope. Alles wird direkt bei Google erledigt. Google ist ein Walled Garden geworden, auch wenn nach wie vor 45,25% der Suchen zu Klicks führen und die Klicks auf Werbung bei "nur" 4,42% liegen.

myaccount.google.com/purchases

Ich will hier nicht nur Facebook als so ziemlich das deklarierte Gegenteil von Datenschutz nennen, auch Google steht dieser Qualität um nichts nach. Wer Gmail nutzt, so der aktuelle Anlassfall,…

Ad-Traffic in 9 von 10 Fällen sinnlos?

Hier wird mit harten Bandagen gekämpft: Ein Mitarbeiter einer Firma, die Insights (also, vereinfacht, Analysen zur Performance des Onlinemarketings) erstellt, zeigt auf, dass Traffic von Facebook- oder Googlewerbung in 9…

Microsoft wechselt zu Chromium.

Microsoft gibt seine eigene Engine EdgeHTML auf und wechselt zu Chromium. Damit wird Googles Chromium-Projekt der neue de-facto Standard. Da ist ganz, ganz schlecht für das Web, argumentiert Chris Beard von Mozilla, der dann letzten, verbleibenden Alternative:

From a business point of view Microsoft’s decision may well make sense. Google is so close to almost complete control of the infrastructure of our online lives that it may not be profitable to continue to fight this. […] From a social, civic and individual empowerment perspective ceding control of fundamental online infrastructure to a single company is terrible. […] If one product like Chromium has enough market share, then it becomes easier for web developers and businesses to decide not to worry if their services and sites work with anything other than Chromium. That’s what happened when Microsoft had a monopoly on browsers in the early 2000s before Firefox was released. And it could happen again.

"Goodbye, EdgeHTML", Chris Beard

Mozilla Firefox als echte Alternative zu auf Chromium basierenden Browsern? Tja. Ich fürchte, wir alle müssen uns damit anfreunden, dass das offene Netz in Wirklichkeit ein auf verschiedene Server ausgelagertes Google-Produkt ist. Schade. Denn die IE6-Zeiten waren die Hölle.

Nachtrag am 7.5.2019

Tom Warren hat in The Verge einen ausführlichen Artikel über die erstaunliche Entscheidung Microsofts geschrieben, mit Google am Edge-Browser zu arbeiten.

Google Chrome wird zur App

Seit dem letzten Update von Google Chrome (Version 69) gibt es eine große Änderung in Bezug auf den Anmeldestatus innerhalb des Browsers. Konnte man ihn bislang im nicht angemeldeten Zustand…

Gmail-Nachrichten werden doch gescannt…

Nachdem Google letztes Jahr behauptet hat, E-Mails in Gmail nicht mehr scannen zu wollen, sieht es heute schon wieder ganz anders aus: [Google’s] data collection practices also include scanning your…

[Anbieter] stellt [URL-Shortener] ein. Mimimi!.

Es häuft sich, und deshalb habe ich diesen ursprünglich nur dem mittlerweile eingestellten goo.gl-URL-Shortener gewidmeten Eintrag ein wenig umgeschrieben. Was häuft sich? Diverse Anbieter von URL-Shortener-Services stellen ihren Dienst ein. Und goo.gl war deshalb einen ganzen Beitrag wert, weil das, nun ja, der größte, mögliche Anbieter war. Und wenn Google einmal einen Service einstellt, dann hat das etwas zu bedeuten.

Eingestellte URL-Shortener-Dienste

Bis jetzt haben es nur zwei Dienste hier in meine Liste geschafft, aber ich bin mir sehr sicher, dass sich die Liste vergrößern wird.

URL-Shortener ist Abhängigkeit

Bitte beachtet, liebe Netzgemeinde, dass URL-Shortener mit URLs ihr Geschäft machen, also mit einem der, nein, mit dem wichtigsten Element einer Website überhaupt! Überlegt euch sehr gut, ob ihr mit einem kostenlosen URL-Shortener arbeiten wollt und das wichtigste Element eurer Website einfach so einem externen Dienst überlassen möchtet!

URLs werden von externen Anbietern verlinkt und benutzt. Und sie sind, auch wenn das mittlerweile als unwichtig abgetan wird, was ich, das nur nebenbei, nicht so ganz glaube, teure und würdige Backlinks. Wenn der URL-Shortener-Service dicht macht, funktionieren diese wichtigen, externen Links auf eure Website nicht mehr. Und wenn Google seinen URL-Shortener dicht gemacht hat, dann werden es andere Services früher oder später auch tun.

Wozu gibt es URL-Shortening-Services überhaupt?

Dazu liest man viel, aber man kann es in zwei Worten zusammenfassen: Twitters Zeichenlimit. Und das gilt längst nicht mehr, denn Twitter zählt jede URL, egal wie kurz oder lang sie ist, als 23 Zeichen, da der Service die URL seinerseits in einen Shortener ("t.co") einfügt, dessen Output immer 23 Zeichen beinhaltet.

Also was tun?

Die Empfehlung lautet: Entweder, man wählt einen der etablierten Dienste und hofft, dass der nicht zusperrt. Oder, und das ist die deutlich bessere Variante, weil man sie selbst unter Kontrolle hat, man kauft sich selbst eine kurze Domain und baut sich auch den URL-Shortener selbst. So schwer ist das auch nicht. Es gibt fertige Software-Pakete dafür.

iCloud-Daten auf Servern von Google.

Um iCloud-Daten speichern zu können, benötigt Apple Server. Sehr viele Server. Und die hat sich der Konzern bis dato bei Amazon (über Amazons S3-Service) oder Microsoft (Azure) geholt, nunmehr nutzt Apple auch Google-Server.
iCloud stores a user’s contacts, calendars, photos, documents, and more and keeps the information up to date across all of their devices, automatically. […] Users set up iCloud by signing in with an Apple ID and choosing which services they would like to use. […] The service is agnostic about what is being stored and handles all file content the same way, as a collection of bytes. Each file is broken into chunks and encrypted by iCloud using AES-128 and a key derived from each chunk’s contents that utilizes SHA-256. The keys and the file’s metadata are stored by Apple in the user’s iCloud account. The encrypted chunks of the file are stored, without any user-identifying information, using third-party storage services, such as S3 and Google Cloud Platform.
Die Daten sind verschlüsselt, also alles gut. Wem's trotzdem zu unsicher ist, der kann ja seine Daten selbst nochmal lokal am Mac verschlüsseln bevor sie in die Cloud geladen werden.

Google unterstützt WordPress nun aktiv.

Marktanteile schmieden Allianzen. WordPress geht auf die 30% Marktanteil zu, Google schickt Entwickler, um WordPress zu beschleunigen.
Google […] kicked off a concerted effort aimed […] to accelerate the adoption of modern web technologies and coding best practices in the WordPress ecosystem. Early on in this effort we realized that the way to go is engaging with the WordPress ecosystem, in the same way that we engage with any ecosystem in the web: bringing our voice and our receptiveness to the WordPress table, and finding solutions to every requirement with joint efforts. […] We spent two dense days talking nonstop about performance; looking at data showing performance gaps between WordPress and the broader web; telling about the capabilities and data sets available for all to start gaining a deeper understanding of performance at all levels; looking at detailed performance of many WordPress sites owned by the attendees using essential performance analysis tools such as WebPageTest and Lighthouse; and our XWP colleagues showcased and demoed Tide, an audit tool enabling everyone to check the analysis results for 40K+ audited plugins.
Ich habe keine Ahnung, ob die Entscheidung seitens WordPress, das von Google entwickelte AMP-Format bereitwillig zu unterstützen, irgendwas mit den freundlichen Beziehungen, die beide nun pflegen, zu tun hat.

Google kommt von Guglhupf

Der Wiener Mathematiker Karl Sigmund hat einen, zumindest subliminalen, Beitrag zum Namen „Google“ geleistet. When the Brin family first came to Vienna from Russia, Sergei Brin was 3-years old. The…

Google ändert seine Startseite.

21 Jahre lang hat Google seine Startseite schlicht und auf das wesentlichste Element - die Suchleiste - reduziert gehalten. Nun soll diese Seite um Nachrichtenkarten ergänzt werden, die, ähnlich wie der Facebook-Newsfeed, automatisiert die für einen Benutzer "besten" Angebote und Events anzeigen werden.
You’ll see cards with things like sports highlights, top news, engaging videos, new music, stories to read and more. And now, your feed will not only be based on your interactions with Google, but also factor in what’s trending in your area and around the world. […] Users will also be able to follow topics straight from search results for things such as sports, movies, music and celebrities, showing updates on those topics in the feed.
Natürlich ist der Ankündigungsartikel von Google voll mit Keywords zu und Hinweisen auf Machine Learning, Künstliche Intelligenz, hyper-personalisierte Ergebnisse und all die anderen Buzzwords, die gegenwärtig als wertsteigernd angesehen werden. Nimmt man die Technologien hinter den Buzzwords ernst und endet dann mit einem Ergebnis wie eben "sports highlights, top news, engaging videos, new music, stories to read and more", dann ist das so schlecht und dermaßen langweilig, dass es weh tut.

Über die Milliardenstrafe für Google.

Evgeny Morozov hält die Milliardenstrafe der EU-Kommission für Google für in Ordnung, weist aber daraufhin, dass sie keine nachhaltige, längerfristige oder richtungsweisende Lösung ist. Google, eigentlich der Mutterkonzern Alphabet, macht sich nämlich schon längst auf, die aus der Datensammlung der letzten Jahre gewonnenen Erkenntnisse zu Geld zu machen.
Auch wenn Alphabet noch immer sehr viel Geld mit dem Verkauf von Anzeigen bei Google-Suchergebnissen verdient, konzentriert man sich inzwischen eher auf lukrative Geschäfte mit den bereits gesammelten Daten, die verarbeitet und in künstliche Intelligenz (KI) verwandelt werden sollen. […] mit diesen Daten [kann Alphabet] Dienste konstruieren, meist auf Basis von KI, die sie an Regierungen oder Unternehmen verkaufen können. Hier kommt es vor allem auf die Quantität an: Je mehr Daten Alphabet hat, je mehr man damit neue Produkte schaffen kann, desto weiter wird das Unternehmen auch im Wettbewerb sein, wenn es darum geht, Cyberattacken zu erkennen, Krebs zu heilen oder das Altern zu verlangsamen. Alphabet, ausgerüstet mit fortgeschrittenen, datenintensiven Produkten, kann solche Anwendungen verkaufen wie jedes andere Unternehmen auch. Die New Economy mit ihrem Gratisversprechen wäre dahin.
...und wenn Steuerzahler in Zukunft Lizenzkosten für die Nutzung einer mit ihren Daten trainierten KI berappen werden müssen, dann, ja erst dann wird ihnen klar werden, wieviel ihre Daten damals wert waren.

Gmail scannt E-Mails nicht mehr….

Bei Google - genauer: Gmail - scheint es nun schon soweit zu sein, dass es egal ist, ob man den Inhalt eines E-Mails kennt oder nicht. Das kostenlose Gmail stellt das Scannen von E-Mailnachrichten, um daraus Interessengebiete ableiten zu können, ein.
Grund für die Änderung ist offenbar weniger die jahrelange Kritik an dem Analysieren der Texte. Stattdessen geht es wohl in erster Linie um eine Vereinheitlichung bei der Vermarktung von Werbung innerhalb des von der Firma angebotenen Ökosystems. […] Für andere Zwecke werden die Mails der Nutzer übrigens auch weiterhin durch Algorithmen von Google untersucht. Das ist für Funktionen wie Smart Reply sowie natürlich für das Herausfiltern von Spam und Phishingmails nötig.
Ich weiß nicht, ob ich das gut finden soll oder nicht. Einerseits ist es schon fein, wenn klar ist, dass die E-Mails, die man an Gmail schickt, nicht gleich zur Datenauswertung herangezogen werden. Andererseits tut sich genau da ein Geheimnis auf: Woher holt sich nun Google die relevanten Daten, um jene aus Gmail einsparen zu können?

Lesen dieser Seite könnte EUR 0,02 kosten.

Die folgenden drei Nachrichten sind mir in der letzten Woche untergekommen.
  1. Google bastelt an einem Adblocker, mit dem zukünftig nervige Werbung automatisch ausgeblendet (oder gar deaktiviert) werden soll. Der Adblocker soll mit Google Chrome ausgeliefert werden und von Haus aus aktiviert sein.
  2. Google betreibt eine Informationskampagne, um die Nutzung von Adblockern in den Kontext des eigenen Adblocker-Programms zu stellen; dabei wird der Aspekt Datenschutz zwar erwähnt, aber in den Hintergrund gestellt. Als primäres Motiv für die Verwendung von Adblockern gibt Google "nervige Werbung" an. Google selbst bietet keine "nervige Werbung" an.
  3. Google betreibt mit dem Contributor-Programm (momentan noch in Betaversion) eine Plattform, mit der die Anzeige von Werbung gegen eine kleine Gebühr entfernt werden kann. Ein Preisbeispiel (und damit auch ein Kostenmodell) gibt es auf der Hilfe-Seite, wo das Lesen einer Page mit EUR 0,02 beziffert ist.
Jeder und jedem bleibt die Zusammenfügung dieser drei Nachrichten nun selbst überlassen.  

Google Attribution: Auch Google rechtfertigt sich.

Um Attributionsmodelle zuverlässig anwenden zu können, ergänzt Google seine ohnedies schon genauen Daten um den ultimativen Beweis eines Kaufs: der Konzern verknüpft die Daten von Kreditkartenabrechnungen mit seinen Statistiktools.
Google has begun using billions of credit-card transaction records to prove that its online ads are prompting people to make purchases – even when they happen offline in brick-and-mortar stores, the company said Tuesday. The advance allows Google to determine how many sales have been generated by digital ad campaigns, a goal that industry insiders have long described as “the holy grail” of online advertising. But the announcement also renewed long-standing privacy complaints about how the company uses personal information.
Google kündigt das explizit als ein Produkt namens "Google Attribution" an. In anderen Worten:
There has to be some association made between a purchaser, whether they have seen an ad, and how that campaign was delivered — through social media, a general website, and so forth. Therefore, there must be enough information to correlate the three factors, which is enough information for specific purchases to be tracked back to an individual. If there isn’t that level of granularity, the service is pointless, isn’t it?
Google greift Kreditkartendaten ab, Facebook erklärt Zahlen für irrelevant. Und doch lassen beide keine Chance aus, noch mehr Daten, nun eben auch offline, abzuschöpfen, wo nur möglich.
Both products rely on treading a very fine line between determining the success of an ad campaign and tracking users on an uncomfortably fine level […] This feels downright creepy, and it’s the kind of thing only Google and Facebook can do because they’re entrenched into the fabric of the web. That should probably scare you in its own right: these two companies know exactly who uses the web better than anyone else. And, now, they know your offline activities too.
Ich finde es spannend, dass sowohl Facebook als auch Google die Notwendigkeit für das Sammeln dieser Daten mit der Verbesserung der jeweiligen Werbeangebote argumentieren. In jedem Fall aber ist die Verknüpfung von Offlinedaten mit Onlinedaten über lange Zeiträume hinweg "creepy as hell". Oder, in anderen Worten: Die Wahrscheinlichkeit, dass Google über die mit Kreditkarte getätigten Einkäufe einer Person bescheid weiß, liegen bei 70%.

Googles AMP soll weg.

Scott Gilbertson hat eine sehr starke Meinung zu Googles Accelerated Mobile Pages (AMP). Sein Argument? Das AMP-Format hat nichts mit Ladezeiten in mobilen Netzwerken zu tun. AMP ist von der Marke befreiter Gratiscontent für Google.
As with anything that eschews standards for its own modified version thereof, it's about lock-in. Tons of pages in Google AMP markup mean tons of pages that are optimized specifically for Google and indexed primarily by Google and shown primarily to Google users. It's Google's attempt to match Facebook's platform. And yes, Facebook is far worse than AMP, but that doesn't make Google AMP a good idea. At least Facebook doesn't try to pretend like it's open. […] Google AMP, by its design, disassociates content from its creator. Google does not and never has cared about creators, all it wants is content, the more the better to churn through its algorithms, surround with advertising and serve up to the world.
Ich finde die Idee dahinter und die Herangehensweise zur Beschleunigung der Ladezeiten von Websites genial. Ein reduziertes HTML-Format - AMP, eben - per se ist absolut in Ordnung, da es, wie ohnedies im Artikel angemerkt, all den Crap, den Webdesigner in ihren Seiten haben wollen (oder schlechte Programmierer ungefragt einbauen) entfernt. Die Anbindung an Google ist jedoch, auch wenn es einen Backlink gibt, in der Tat giftig. Zusammengefasst: Funktion und Technologie ja, die Politik dahinter nein.

Welchen Tech-Giganten würdest du zuerst verlassen?

Ein Gedankenexperiment in der New York Times: In „Which Tech Giant Would You Drop?“ sollen die Leserinnen und Leser auswählen, welche der fünf Tech-Giganten (Alphabet, Apple, Microsoft, Facebook, Amazon) sie…

Google scheint ein Suchproblem zu haben.

Googles Suchergebnisse scheinen unter minderer Qualität zu leiden.

Google’s results might be as good as ever. They might even be better than ever. But if the public perception is that Google has a search quality problem, that wins, because we don’t have any hard figures about relevancy.

Danny Sullivan listet in einem ausführlichen Artikel auf Searchengine Land die vielen Probleme, mit denen Google zu kämpfen hat, auf, und ruft in seiner Conclusio zu kritischem Denken auf.

We should continue to hold Google and search engines to a high standard and highlight where things clearly go wrong. But we should also understand that perfection isn’t going to be possible. That with imperfect search engines, we need to employ more human critical thinking skills alongside the searches we do — and that we teach those to generations to come.

Life itself rarely has “one true answer” to anything. Expecting Google or any search engine to give them is a mistake.

Es scheint also doch noch ein wenig Hoffnung in den menschlichen Intellekt gelegt zu werden.

Unsichtbares CAPTCHA, identifizierbarer Mensch

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Google hat vor wenigen Tagen seine CAPTCHA-Technologie verbessert. Für eindeutig menschliche Besucher einer…

Mit Daten bezahlen soll Rechtsansprüche erwirken

Vor 3 Jahren hat man in Frankreich zum ersten Mal davon gesprochen, das Sammeln und Verwerten persönlicher Daten zu besteuern. Die Idee für die Besteuerung basierte auf der Vorstellung, dass…

Mit Daten bezahlen

Wieso erwirtschaften „kostenlose“ Dienste wie Facebook (oder Gmail) so dermaßen hohe Gewinne? Weil sie die Leistung vieler nahezu kostenlos extrahieren und als Interesse für wenige verkaufen. Oder, aus Sicht der…

Wie Gmail funktioniert.

Alle, die verstehen wollen, wie Gmail funktioniert, lesen jetzt Jeff Goulds "The Natural History of Gmail Data Mining". Keine Sorge, hier lamentiert niemand über das Offensichtliche. Vielmehr ist der Artikel ein Lehrbuchbeispiel für präzises Planen, strategisches Handeln und situationsgerechtes, weil faktenbasiertes, auf Argumentation und Abwägung aufbauendes Entscheiden. Ein Beispiel (von vielen):

The most striking thing about the early Gmail patents is how exhaustive they were in attempting to anticipate every conceivable attribute of an email message that might one day be exploited for ad targeting purposes. In many cases it would be years before Google was actually able to make these ideas operational in Gmail. The first version of ad serving in Gmail exploited only concepts directly extracted from message texts and did little or no user profiling — this method would only be put into practice much later. Some attributes have still not been implemented today and perhaps never will be. For example, as far as I know, Google does not reach into your PC’s file system to examine other files residing in the same directory as the file you attach to a Gmail message, even though the patents explicitly describe this possibility.

Jeff Goulds Artikel fasziniert. Und doch darf man nicht vergessen, dass es hier um Werte geht (im konkreten Fall um 60 Milliarden US-Dollar), die aus Daten extrahiert werden, die niemand zu verbergen braucht, weil niemand was zu verheimlichen hat. Stattdessen halt herschenken.

Scott Galloway über Amazon, Apple, Facebook und Google

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Scott Galloway spricht über die „Four Horsemen: Amazon, Apple, Facebook and Google“, zeigt…

Mehrwert in Geburtstagsgrüßen.

Wer auf einen Geburtstagshinweis eines sozialen Netzwerks reagiert, bestätigt und bestärkt den Grad an "Freundschaft".
It was my birthday recently. [...] Google Plus, the zombie social network I have barely used since its launch in 2011, alerted my contacts that have Android phones. And anyone with iCal synced to Google Calendar had it marked in their iPhones. [...] My guess is that Google set up the alert to calibrate the affinity score of everyone who sent me a message with "birthday" in the email. Those who contacted me that day are now marked as stronger connections than those who didn't. The Facebook algorithms [...] must factor in birthday engagement [...] when calculating the affinity score of the relationships of users.
Zu Inhaltsleere, Langeweile und Stress gesellt sich also auch noch der Algorithmus. Der Geburtstag wird auf ein Mittel zum Werbezweck reduziert. Was für ein Fest! (Fast wie Weihnachten.)

Wie lebt es sich ohne Google?.

Julia Angwin beschließt, Google nicht mehr zu benützen. Über die Beweggründe, Ängste, Herausforderungen und Erfahrungen hat sie ein Buch geschrieben - Dragnet Nation. Auch nicht wenig spannend ist, wie sich das Leben nach Google darstellt und welche Veränderungen (und "Anstrengungen") ein nicht-assistiertes Leben zutage bringt.
As soon as I switched, I realized how dependent on Google I had become. Without Google’s suggested searches and perfect memory of what I usually search for, each search required more work from me. For instance, DuckDuckGo doesn’t know that I live in New York City, so when I mistyped “Naturaly History Museum,” it brought up the Natural History Museum of Los Angeles. For a comparison, I checked Google — and sure enough, it corrected my spelling and guessed I was in New York, listing the American Museum of Natural History in Manhattan at the top of my search results. DuckDuckGo’s lack of knowledge about me forced me to be smarter in my searches. For instance, I noticed I had become so lazy that I had been typing URLs — like CNN.com — into the Google Search bar instead of the navigation bar, even though I knew exactly where I was going. So I began typing the addresses into the correct spot on my web browser.
Google ist deshalb so erfolgreich, weil es uns dort trifft, wo wir uns nicht wehren wollen: Google nutzt unsere Bequemlichkeit aus. Und das kann ich sogar noch mit zwei weiteren Beispiel belegen: Auf der letzten CryptoParty (!) lobte ein Bekannter Google Chrome, weil sich der Browser so angenehm an seine Gewohnheiten anpasste. Ein anderer Freund erzählt mir immer wieder, wie einfach und problemlos in seiner Firma alle E-Mails, Dokumente und Kalendereinträge über die Google Cloud verwaltet werden; nirgendwo wäre das so einfach möglich. Und so bequem.

Google Webfonts in WordPress 3.8+ deaktivieren.

Schon kurz nach Erscheinen von WordPress 3.8 (und nun haben wir schon 3.8.1!) wollte ich auf diesen Artikel von Wolfgang Wiese verlinken, der auf eine Datenschutzlücke im WordPress 3.8-Core hinweist: Die im Backend verwendete Schrift "Open Sans" wird direkt von Google-Servern geladen. Und das ist ein Problem, weil Google...
dessen Kerngeschäft der Handel mit Metadaten [...] ist, hier eine weitere “Tracking-Station” erhält: Der Zugriff des Users wird getrackt, wobei mindestens die Header-Daten des Connection-Requests übermittelt werden. Dazu gehören dann auch Cookies von der Google-Domain. Google erfährt hier, dass jemand [...] eine Beziehung zur Site hat. Das ist das eine. Google ist aber nicht nur auf dieser Website. Auch andere Websites nutzen Google Webfonts. [...] Google [kann dadurch] sehen, wenn sich ein Account [...] bei der einen Website anmeldet oder die andere Website schlicht nur aufruft. Ruft der Account letztendlich auch noch eine Website auf, bei der Google dann persönliche Daten mit diesem Account verbinden kann (z.B. Google Plus oder der Login bei YouTube), weiß die Firma auch, wer dann hinter dem Account steht.
Zum Glück ist die Lösung des Problems einfach: Disable Google Fonts installieren und aktivieren; damit wird das Laden der Schrift von Google unterbunden. Wem die nun in einer Fallback-Schriftart erscheinende WordPress-Administrationsoberfläche zu spartanisch ist, kann - danke für den Hinweis an Sergej Müllers WP Letter No. 88 - die Schriftart "Open Sans" lokal installieren (und damit vom Computer aus laden).

Privatsphäre – (Suche + Mail + …) = 2,2 Mrd. Euro

Bruce Schneiers Beitrag zur „Überwachung als Geschäftsmodell“ zusammengefasst? „Kostenlos“ ist ein Wert, mit dem Menschen nichts anfangen können, weil sie über den Wert der Daten, die sie freiwillig hergeben, nicht…

Dein Profil in Google-Werbung?.

Es empfiehlt sich, die für 11. November 2013 angekündigten und wieder einmal geänderten Nutzungsbedingungen von Google durchzulesen.
Bei geteilten Empfehlungen in Anzeigen können Sie anhand der Einstellung für geteilte Empfehlungen entscheiden, ob Ihr Profilname und Foto verwendet werden darf. Wenn diese Einstellung nicht aktiviert ist, werden Ihr Profilname und Foto weder in der Anzeige für Ihre Lieblingsbäckerei noch in anderen Anzeigen verwendet.
Scheinbar funktioniert das Nutzen der Nutzer als unbezahlte Testimonials so gut, dass Google es Facebook unverhohlen gleichtut.

Googles Einfluss ist weitaus größer als gedacht

Google ist bisweilen für 25% des Internet-Datenverkehrs in Nordamerika verantwortlich. That’s a far larger slice of than previously thought, and it means that with so many consumer devices connecting to…

Wem gehört, was Google Glass aufzeichnet?

Was geschieht mit den Daten, die Google Glass aufzeichnet, und wem gehören sie? Now imagine that millions of Americans walk around [with] a device capable of capturing video and audio…

Steuer aufs Sammeln und Verwerten persönlicher Daten.

In Frankreich überlegt man, eine Steuer aufs Sammeln und Verwerten persönlicher Daten einzuführen.
[Online services] gather vast reams of information about their users, harnessing it to tailor their services to individuals’ interests or to direct customized advertising to them. So extensive is the collection of personal details, and so promising the business opportunities linked to it, that the report described data as the “raw material” of the digital economy. (...) a tax on data collection was justified on grounds that users of services like Google and Facebook are, in effect, working for these companies without pay by providing the personal information that lets them sell advertising. (...) tax rates would be based on the number of users an Internet firm tracked, to be verified by outside auditors.
Ich wüsste nicht, was gegen diese Steuer spricht.

TED Talks: Eli Pariser über „Filter Bubbles“

Informationelle Selbstbestimmung durch allumfassende und neutrale Information? Unwahrscheinlich, da die Informationen, die wir gezeigt bekommen, bereits an unsere von Algorithmen festgestellten Interessen angepasst – und damit gefiltert – wurden. Die…

Sparrow von Google gekauft. Und jetzt?

Mit dem Laden des Videos akzeptieren Sie die Datenschutzerklärung von YouTube.Mehr erfahren Video laden YouTube immer entsperren Wie bereitet man sich auf die Übernahme des Mailclients Sparrow durch Google vor?…

Facebooks Geschäftsmodell.

Chris Dixon verdeutlicht den Unterschied zwischen Googles und Facebooks Geschäftsmodell.
Google makes the vast majority of their revenues when people search for something to buy or hire. They don’t have to stoke demand – they simply harvest it. When people use Facebook, they are generally socializing with friends. You can put billboards all over a park, and maybe sometimes you’ll happen to convert people from non-purchasing to purchasing intents. But you end up with a cluttered park, and not very effective advertising.

Wie man sein Google Webprotokoll löscht

Das Google Webprotokoll ist ein Protokoll aller Suchanfragen, die man jemals bei Google getätigt hat. Man kann dieses Webprotokoll zumindest für den externen Gebrauch löschen. Intern bleibt das Protokoll dennoch…

Gmail Paranoia.

Max Mansick über die Sicherheit von E-Mails per se als das eigentliche Problem.
There’s been some recent buzz about how it’s bad that Google is "reading" the email of Gmail users. Google examines email algorithmically to power its targeted advertising in Gmail. This practice would be worth worrying about only if email was otherwise secure it’s not and if it was likely to hurt users it isn’t. Ironically, switching away from Gmail could reduce, not enhance, email security.
Dennoch heißt es im letzten Absatz:
With that said, I think it’s a bad idea to use a @gmail.com address (or any other domain name you don’t own). If Google – or your email service of choice – does turn evil or shuts down, at best you have to change your email address, and at worst they own a critical part of your online identity.
Doch richtig gehandelt!

Probleme oder Bedenken bezüglich Google?.

Probleme oder Bedenken bezüglich der Änderungen bei Google? Microsoft weiß einen Ausweg. Google kontert, doch es mehren sich die Links zu Negativberichten von Mitarbeitern, von Menschen, die ihre Einnahmequelle AdSense einfach so verloren haben (Ähnliches ist mir auch schon passiert) und - das Horrorszenario! - von den scheinbar willkürlichen Löschungen von Gmail-Konten! Marco Arment hat sich auch angesehen, wie Googles Motto "Don't be evil!" allmählich aufgeweicht wurde, da Facebook den Konzern an die Wand gefahren hat.

Das „don’t be evil“-Bookmarklet.

Ein Bookmarklet, das Google-Suchergebnisse mit Googles eigenem Algorithmus verbessert.

When you search for "cooking" today, Google decides that renowned chef Jamie Oliver is a relevant social result. That makes sense. But rather than linking to Jamie's Twitter profile, which is updated daily, Google links to his Google+ profile, which was last updated nearly two months ago. Is Google's relevance algorithm simply misguided?

No. If you search Google for Jamie Oliver directly, his Twitter profile is the first social result that appears. His abandoned Google+ profile doesn't even appear on the first page of results. When Google's engineers are allowed to focus purely on relevancy, they get it right.

Das Bookmarklet wurde von Programmierern der Netzwerke Facebook, Twitter und MySpace erstellt.

Update 25. Jänner 2012
Mittlerweile gibt es auch eine Safari-Extension.

Update 20. Februar 2022
Ich habe den Link zum Don't be evil-Bookmarklet entfernt, denn die Website unter der URL focusontheuser.org ist definitiv nicht mehr das, was sie einmal war. Auch der Link zur Safari-Extension hat nicht mehr funktioniert, den konnte ich aber reparieren.

Was ist mit Google los?.

Das Vertrauen in Google ist dahin. Auch bei mir.
I ... remember being excited about the launch of Google Calendar in 2006 because Google was a company cranking out hit after hit after hit. Great products. But recently, what have they done?

Googles Kundenservice.

John Grubers passende Antwort für alle, die Googles Kundenservice schon einmal telefonisch erreichen wollten und feststellen mussten, dass das gar nicht geht:
Why do people complain that Google doesn’t offer customer support via the phone? Of course they do. For their actual customers: advertisers.

Finde den Unterschied!.

Heute wurde ich von Facebook mit einem "Walk-through" zu den neuen Datenschutz- und Filterfunktionen begrüßt. Damit hat Facebook endgültig die meisten Funktionen von Google+ übernommen. Egal, wie man zu den beiden steht, es ist auf jeden Fall spannend zu beobachten, wie sich der Wettkampf der beiden Web-Supermächte entwickeln wird. Das Eingabefeld auf Google+: Eingabefeld auf Google+ Und das Eingabefeld auf Facebook: Eingabefeld auf Facebook Finde den Unterschied!

Facebook kann jetzt auch Google+

Kaum ist ein ernstzunehmender Konkurrent da, ist Zuckerbergs Vorstellung von Datenschutz – „alles ist öffentlich“ – nicht mehr ganz so aktuell. Facebook hat nun im Facebook-Blog Änderungen im System angekündigt,…

Das Verständnis von Circles in Google+.

Dhanji Prasanna über die grundlegenden Überlegungen zu Google+. Der Einblick in den Entwicklungsprozess zeigt, wie das Verständnis eines Konzepts das Projektdesign beeinflussen und sich noch viel später insofern auswirken kann, als es nicht oder nur noch mit sehr großem Aufwand abzuändern ist.
What I am saying ... is that these two products are not playing on an even field. Like Microsoft and online Office, it is incredibly difficult for facebook to make fundamental changes to their product suite to answer competitive threats. It is for this reason I feel that Google+ has a genuine shot at dethroning facebook.

Google Search-Stories: Ausbildung

Eine weitere Google-Werbung, diesmal berührend, vor allem wenn gesehen in einem Land wie Österreich: Eine Frau aus Vietnam versucht ihrem Sohn in den USA die bestmögliche Ausbildung zu ermöglichen.

Smartphone als Navigationsgerät

Vielleicht führt das „Beben in der Navibranche“ zu einem mehr kundenorientierten Vorgehen von TomTom, vor allem in Bezug auf Usability-Aspekte der TomTom-Anwendung. Da wäre es zum Beispiel einmal schön, wenn…

Facebook-Suche: Zeiten irrelevanter Information.

Facebook steigt in den Markt der Suchmaschinen ein und wird damit zu einem weiteren Player neben Google, Bing und Yahoo. Im Gegensatz zur vollautomatisierten und auf Wertungsalgorithmen basierenden Suche der drei letztgenannten Services will Facebook die Relevanz einer Website aus der sozialen Interaktion im eigenen Netzwerk über das (selbst entwickelte) Open Graph-Protokoll bestimmen, vulgo: Je mehr Leute den "Gefällt mir"-Button einer Website anklicken, desto relevanter wird sie von Facebook eingestuft. Wir haben damit folgende Situation: Websites, die die für das Open Graph-Protokoll erforderlichen Tags in ihren Quellcode nicht einbauen, sind de facto von den Suchergebnissen der neuen Facebook-Suchmaschine ausgeschlossen. Der "Gefällt mir"-Button ist die einfachste Art, einem Inhalt Beifall zu schenken und wird sehr häufig bereits auf Basis der Überschrift ohne Kenntnis des Inhalts gesetzt. (Warum wohl sind die Facebook-, Twitter- und sonstige Buttons immer über den eigentlichen Inhalten zu finden?) Wenn aber nun häufig angeklickte "Gefällt mir"-Buttons das ausschlaggebende Kriterium für die Relevanz einer Website sind, dann können wir uns nur noch die Frage stellen: Wohin wird das führen?

Apple gibt iPhone-Standortdaten weiter

Die Futurezone berichtet: Google steht schon lange wegen seiner Datensammelwut in der Kritik. Nun verärgert auch Apple seine iPhone-Nutzer mit einer neuen Datensammelinitiative. […] Ein neuer Zusatz [in der Datenschutzrichtlinie]…

Googles neuer Indizierungsalgorithmus: Caffeine.

Google indiziert noch schneller.
Our old index had several layers, some of which were refreshed at a faster rate than others; the main layer would update every couple of weeks. To refresh a layer of the old index, we would analyze the entire web, which meant there was a significant delay between when we found a page and made it available to you. With Caffeine, we analyze the web in small portions and update our search index on a continuous basis, globally. As we find new pages, or new information on existing pages, we can add these straight to the index. That means you can find fresher information than ever before—no matter when or where it was published.

Google verzichtet auf Windows.

Was schreibt der ORF? Google verzichtet auf Windows - zugunsten von Linux und Mac OS X. Das wird den Damen und Herren dort hoffentlich helfen, auch designtechnisch einen deutlichen Schritt vorwärts zu machen.
Grund für den Umstieg sei der große Angriff mutmaßlicher chinesischer Krimineller auf die Systeme von Google. Neue Mitarbeiter könnten sich nun entscheiden, ob sie mit Apples Mac OS X oder mit einer Linux-Distribution arbeiten wollten.

Google hat doch Daten gesammelt

Wer es noch nicht mitgekriegt hat: Googles StreetView-Autos haben nicht nur Fotos von Straßen gemacht, sondern auch die Standorte, Namen (SSID) und eindeutigen Kennungen von Routern (MAC-Adresse) unverschlüsselter WLAN-Funknetze gespeichert.…

Google stößt Tom Tom und Garmin aus dem Rennen.

Google hat angekündigt, zukünftig auch Schritt-für-Schritt-Navigation auf mobilen Plattformen (zB iPhone) anzubieten und stößt damit die alteingesessenen Navigationsriesen (TomTom, Garmin, etc.) aus dem Rennen. Wie? Das komplette Navigationspaket von Google wird kostenlos erhältlich sein. Die Vermutung liegt nahe, dass eine andauernde Datenverbindung für die Verwendung von Google Maps nötig sein wird, dem ist aber nicht so:
Google Maps pre-caches the entire route, [...]. It needs a data connection when you ask for navigation. But while driving to your destination, if you intermittently lose the connection, it will still carry on. As long as you stay on the route. Da hätte ich mir das ganze Schlamassel mit TomTom (und die 90 Euro) gleich sparen können!

Google bedauert, wenn Bürger zu solchen Mitteln greifen

Der Standard berichtet über österreichische Bürger, die Google StreetView mit Spitzhacken hacken wollen und vergisst dabei nicht auf etliche andere Dienste zu verweisen, die lange schon detaillierte Bilder österreichischer Straßen…

Remarketing, der neueste Google-Werbegag

Vor etwas mehr als einem Jahr hat Google sein „Behavioral Targeting Ad Program“ gestartet, das, vereinfacht gesagt, Werbung darauf abstimmt, wie ein User das Internet benützt. Heute berichtet Peter Kafka…

Chinesische Reaktionen auf Googles Rückzug

Rebecca MacKinnon berichtet über chinesischer Reaktionen auf die Ankündigung Googles, sich aus dem chinesischen Markt zurückzuziehen. Neben den hochinteressanten Anweisungen für die Medien, wie mit dem Thema Google umzugehen ist,…

Google zensuriert in China nicht mehr.

Google macht einen ernsthaften Schritt und stoppt die Zensur auf seiner chinesischen Website durch Umleitung der Domain google.cn (China) auf google.com.hk (Hongkong). Da man seitens Google Sperren seitens der Chinesischen Regierung erwartet, wurde eine Service-Website eingerichtet, auf der die Erreichbarkeit der Google-Services in der Volksrepublik dokumentiert wird. Gegenwärtig sind gesperrt: Youtube, Sites, Docs, Blogger, Picasa und Groups. Weitere Informationen hierzu gibt es, wie immer, im offiziellen Google-Blog, wobei dort das Statement von Googles Chief Legal Officer David Drummond das Thema direkt anspricht.
We want as many people in the world as possible to have access to our services, including users in mainland China, yet the Chinese government has been crystal clear throughout our discussions that self-censorship is a non-negotiable legal requirement. We believe this new approach of providing uncensored search in simplified Chinese from Google.com.hk is a sensible solution to the challenges we've faced—it's entirely legal and will meaningfully increase access to information for people in China. We very much hope that the Chinese government respects our decision, though we are well aware that it could at any time block access to our services.

Google in Zahlen

Bei Pingdom gibt es eine Infografik mit Zahlen, Daten und Fakten zu Google. Am meisten hat mich jedoch diese Tatsache beeindruckt: Percent of time Google employees can spend working on ideas…

Vorteile errechneter Suchergebnisse.

In einem Artikel, der zu den Vorwürfen der Manipulation von Suchergebnissen bei Google Stellung nimmt, erklärt Amit Singhal, warum man bei Google auf durch Algorithmen errechnete Suchergebnisse setzt und nicht, wie zB Facebook das plant, auf durch User ausgewählte.

The web is built by people. You are the ones creating pages and linking to pages. We are utilizing all this human contribution through our algorithms to order and rank our results. We think that's a much better solution than a hand-arranged one. Other search engines approach this differently - selecting some results one at a time, manually curating what you see on the page. We believe that approach which relies heavily on an individual's tastes and preferences just doesn't produce the quality and relevant ranking that our algorithms do. And given the hundreds of millions of queries we have to handle every day, it wouldn't be feasible to handle each by hand anyway.

Wie Google funktioniert

Ein faszinierender Artikel über die Algorithmen, die hinter der Suche stecken. This is the hard-won realization from inside the Google search engine, culled from the data generated by billions of…

Sinnlose Serviceseiten gegen Google

Das Gesudere irgendwelcher Onlinefirmen gegen Google zeigt wieder einmal, wie ehrlich das Internet sein kann: Wer Webservices anbietet, die keiner braucht, braucht sich auch nicht zu wundern, wenn sie bei Google nicht…