Cryptomator 1.5

Wie konnte ich das nur so lange liegen lassen? Cryptomator, die mir sympathische, aber noch vor einiger Zeit leider nicht für den produktiven Betrieb reife Verschlüsselungssoftware für Cloudspeicherdienste, ist vor einigen Tagen in Version 1.5 erschienen.

In meinen Augen ist das sichere und kontrollierte Verschlüsseln von bei solchen Diensten irgendwo hochgeladenen Dateien keine Option, sondern es sollte grundsätzlich den Normalzustand darstellen. Ja, Dropbox, OneDrive, Google Drive usw, verschlüsseln die Daten schon auch selbst, aber sie alle verfügen über die nötigen Mittel und Wege, um an die unverschlüsselten Daten heranzukommen. Cloudverschlüsselungsprogramme wie Cryptomator (oder alternativ Boxcryptor) schieben dem einen Riegel vor: Sie verschlüsseln die Daten, noch bevor sie hochgeladen werden. Somit würde jemand, der die Daten in der Cloud entschlüsselt, abermals mit verschlüsselten Daten konfrontiert sein.

Natürlich werde ich Cryptomator 1.5 ausprobieren, vor allem mit großen Dateien, und nachher hier bescheid geben.#

Mehr und sicherer Speicher bei Microsoft OneDrive#

Microsoft OneDrive bringt zwei Neuerungen: Mehr Speicher in den Personal-Speicherplänen und – viel wesentlicher – einen neuen, sichereren Speicher namens OneDrive Personal Vault.

Personal Vault is a protected area in OneDrive that you can only access with a strong authentication method or a second step of identity verification, such as your fingerprint, face, PIN, or a code sent to you via email or SMS. Your locked files in Personal Vault have an extra layer of security, keeping them more secured in the event that someone gains access to your account or your device. […] Personal Vault adds to the robust privacy and security that OneDrive currently offers, including file encryption at rest and in transit, suspicious activity monitoring, ransomware detection and recovery, mass file deletion notification and recovery, virus scanning on download for known threats, and version history for all file types.

Okay, das klingt ja alles vielversprechend. Vor allem ist ein zweiter Faktor, denn darauf scheint es ja hinauszulaufen, immer eine gute Idee, um persönliche, wichtige oder womöglich jetzt oder in Zukunft kompromittierende Daten zu schützen. Zumindest ist das in jedem Fall besser als wenn die Daten ohne zusätzliche Sicherung in der Cloud liegen.

Besser wäre allerdings eine Zero-Knowledge-Policy seitens des Anbieters. Noch viel besser eine technische Lösung, die es für den Anbieter des Cloudspeichers in jeglicher Hinsicht unmöglich macht, die darauf abgelegten Daten auslesen zu können: Ende-zu-Ende-Verschlüsselung durch Software von Drittanbietern, wie zum Beispiel Boxcryptor oder Cryptomator. Beide Programme bieten vollständige Ende-zu-Ende-Verschlüsselung an, die man bei der alltäglichen Arbeit gar nicht bemerkt.

Welcher Cloudspeicher bietet am meisten?

#Matt Birchler hat sich angesehen, welcher Cloudspeicher am meisten bietet. Das Resultat ist mehr als klar.

iCloud wins almost every time. It’s the cheapest if you need 50GB, 200GB, or 2TB of storage. They’re only bested by Google at the 100GB level, and OneDrive at 1TB. OneDrive is actually the cheapest option for 1TB at just $7. iCloud is the best at the 2TB mark, offering that obscene amount of storage for $10. OneDrive has a 2TB option too that works out to $10 a month as well, but you have to pay for the whole year ($120) up front.

Im Vergleichstest wurde nur das Verhältnis von Kosten zu gebotener Speichermenge getestet, keine zusätzlichen Funktionen (wie der Zugriff von außen, usw.). Wem es also nur um günstigen Speicher geht, der weiß jetzt, wohin.