Jim Morrison, Messias

Während heute aalglatte Kindsmänner als Messias tituliert werden, war Jim Morrison das krasse Gegenteil.

Karl Fluch im Standard zu Jim Morrisons 50. Todestag #

So ein pöser, pöser Karl Fluch mit so einem feinen Zitat in einem Beitrag zu Jim Morrisons 50. Todestag. Kindsmänner und ich habe überhaupt keine Ahnung, wen er wohl damit meinen könnte. Weil aber die Gedanken wirr und die Assoziationen ungefiltert sind, hier ein Link zum Song „I’m a Manchild“ von Uptown Funk Empire, den ich im Soundtrack zu Focus (sowohl ein guter Film als auch ein guter Soundtrack!) gefunden habe. Hat das nun etwas mit Jim Morrison zu tun oder mit Karl Fluch oder dem Standard? Nein, aber Spaß hat es trotzdem gemacht, einfach mal soetwas in den Blog hineinzuschreiben.

Relaunch derstandard.at #

Relaunch von derstandard.at nach 19 (!) Jahren. Und im Relaunch-Artikel steht dann, ganz und gar nicht relativierend…

derStandard.at war in seiner Anmutung mittlerweile ein wenig in die Jahre gekommen. Und nachdem hinsichtlich Design und Technik eine Webseite mit dem Alter nicht unbedingt besser wird, war eine Überarbeitung und Modernisierung mehr oder weniger dringend nötig.

Gewöhnungsbedürftig, aber mir gefällt’s.

derstandard.at wird seine Startseite personalisieren #

derstandard.at arbeitet daran, seine Startseite auf den jeweils individuellen Nutzer angepasst anzuzeigen. Man wird also zu lesen bekommen, was man lesen will.

In einigen Jahren dürfte die Startseite von DerStandard.at […] bei jedem Nutzer anders aussehen. “Die Kunst dabei wird sein, keine Filterbubbles entstehen zu lassen, aber trotzdem auf individuelle Bedürfnisse einzugehen”, erzählt Mitteräcker. Algorithmen, so wie sie Facebook ganz prominent nutzt, seien auch im Journalismus die Zukunft. “Wir müssen uns damit auseinandersetzen, wie wir dem User das bieten können, was ihn interessiert. Es ist nicht die Frage, ob wir einen Algorithmus machen, sondern wie wir es machen.” Die Rolle der Redakteure wird sich dadurch ändern. Sie geben dann nur Relevanz und Aktualität an, den Rest macht das Programm auf Basis des individuellen Nutzerverhaltens.

Ich bin skeptisch, denn eine ausschließlich algorithmisch aufgebaute Startseite führt dazu, dass sich das Weltbild der Leserinnen und Leser stetig leicht verändert oder, in den Augen des Algorithmus, präzisiert, was naturgemäß dazu führt, dass sich auch die Startseite besser anpasst und die Auswahl der angezeigten Artikel ändert… und so weiter, und so fort. Wie vieler solcher Iterationen wird es bedürfen, bis die Nutzer in ihren jeweiligen Filterblasen gefangen sein werden?