Die Kronen Zeitung in den Köpfen ihrer Leser#

Ich bin gerade auf dieses Zitat von Elfriede Jelinek über die Kronen Zeitung gestoßen, das meinen Artikel von vor drei Jahren trefflich ergänzt:

Die Massen lesen die „Kronen Zeitung“, das heißt, sie hören sich selbst beim Denken zu, ohne zu ahnen, dass man ihnen nur gibt, was sie immer schon gedacht haben. Sie freuen sich, dass es welche gibt, die sagen, was sie immer schon gesagt haben. Der Prozess des Denkens werde auf diese Weise unterbrochen, ehe er noch beginnen konnte…

Österreich: Zuerst kommt der EU-Austritt. Was passiert dann?#

Eine unveröffentlichter Brief des künftigen Kanzlers

Bitte bestell Deinem lieben Schwiegervater zum bevorstehenden 100. Geburtstag meine besten Wünsche und die der ganzen Republik. Seitdem Du die Zeitung führst, kommt er ja ab und zu auf einen Kaffee zu mir ins Kanzleramt, und weil ich jetzt noch stenografieren gelernt habe, fällt es viel leichter, die Gesetze ganz in seinem Sinne zu formulieren.

Es ist halt so! Österreichs Medienfaulheit.

In Österreich zu bloggen bedeutet, so etwas wie „Österreich“ ins Internet zu stellen; alles andere funktioniert nicht, so zumindest meine Statistiken. Wie oft schon habe ich Pro- und Kontra-Argumente fürs Bloggen in der Muttersprache gelesen, wie oft schon darüber, dass es auch im Heimatland Menschen gibt, die sich für die Themen interessieren, die einen selbst beschäftigen?