New York: Fluchtort vor dem restlichen Amerika

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Dustin Cohens Video ist ein schönes, von Phillip Giambri im Lamento kommentiertes Stimmungsbild über die Veränderung der Stadt New York. Einst Fluchtort vor dem restlichen Amerika und Sammelbecken für alle, die woanders nicht akzeptiert wurden, ist es heute zu einem sterilen Themenpark degradiert worden, dessen einzige Qualität es ist, Film- und Fotokulisse zu sein.

Warum ich wohl sofort auf „The Boho’s Lament“ angesprungen bin, ist die Natur der Rede an sich. Denn was anderes sieht man denn in diesem Video als einen New Yorker, der… und ja, hier passt der wienerische Ausdruck ganz perfekt: raunzt. Wunderbar!

Phillip Giambri hat übrigens eine eigene Website unter ancientmarinertales.com.

Immersionsflug in New York

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Team Black Sheep at its best: Helm drauf, Fluggerät in die Luft und los geht’s! (Nebenbei: Die Immersionsflüge in „Thailand“ sind auch nicht schlecht.)

Ein Schoner mitten in Manhattan #

Vor 200 Jahren segelte ein Schoner an der Trinity Church in New York vorbei und geht unter. Und jetzt entdeckt man ihn plötzlich wieder.

a 30-foot length of a wood-hulled vessel had been discovered about 20 to 30 feet below street level on the World Trade Center site, the first such large-scale archaeological find along the Manhattan waterfront since 1982, when an 18th-century cargo ship came to light at 175 Water Street.

Locavores #

In New York und anderen amerikanischen Städten nimmt die Anzahl der Locavores (das sind Menschen, die genug haben von teuren, genmanipulierten Lebensmitteln aus dem Supermarkt) zu. Sie halten Hühner im Hinterhof oder züchten Bienen auf dem Dach.

Die Locavores wollen bewusst leben. Sie ernähren sich gesund, bauen Salat und Tomaten an, notfalls auch auf dem Balkon, sie kompostieren ihren Biomüll. Und alle wollen Hühner. Anstatt sich über die neueste Prada-Handtasche oder einen Trip nach St. Barth’s auszutauschen, reden sie heute über Rhode Islands, Plymouth Rocks und Appenzeller Spitzhauben. Die Großstädte lockern deshalb jetzt ihre Gesetze. Mittlerweile erlauben die meisten vier bis sechs Hühner. Nur die Hähne sind oft verboten, weil sie durch ihr lautes Krähen die Nachbarn verärgern.