Jasper Mall

Jasper Mall dokumentiert ein Jahr des langsamen Sterbens des gleichnamigen Einkaufszentrums in Alabama. Zusammenfassung: Die beiden großen Einkaufsmagneten – K-Mart und JC Penney – haben ihre Pforten 2017 geschlossen und mit ihnen ist auch der Zufluss an Kunden abgerissen. Weiterlesen

Verlassen #

#Ruinen der Zivilisation, verlassene Liegenschaften, außer Betrieb gestellte Einkaufszentren… Das Atlantic-Magazin hat eine Fotosammlung zum Thema „A World without People“ zusammengestellt.

Ich kann mich an Bildern wie diesen (und den zugehörigen Geschichten) nicht sattsehen, weshalb ich sie hier unter dem Schlagwort „ruinen“ sammle.

Adak, die westlichste Siedlung der USA #

#Wired hat eine (sehr kurze) Bildserie des Fotografen Ben Huff über Adak, die westlichste Siedlung der USA. Auf der ehemaligen, zu Zeiten des Kalten Kriegs geografisch interessanten Militärbasis auf den Aleuten, lebten einst bis zu 5.000 Menschen. Heute sind es gerade mal 300. Und ja, wie es sich für ein ordentliches US-Dorf gehört, gab es dort, 2.100 Kilometer südwestlich von Anchorage, dort, wo die Beringsee in den Pazifik mündet, einen McDonald’s.

Verlassene Militärstation auf einer Insel. Es war ja wohl klar, dass ich hier darüber berichten würde, oder?

Nachtrag am 12.2.2017: Der Herr Imrich hat mich darauf hingewiesen, dass sich in der Gegend der westlichste aber auch der östlichste Punkt der USA befindet. Da Adak schon nahe am 180°-Meridian liegt (und dieser West von Ost formal teilt), befindet sich der etwas westlicher gelegene „Pochnoi Point“ formal gesehen bereits im Osten – und ist damit der östlichste Punkt der USA.

Geschichte des Midway-Atolls

Gebäude am Midway-Atoll - Foto: U.S. Fish and Wildlife Service.

#So beginnen Geschichten, die zu fantastisch klingen, um wahr zu sein. Und doch…

a corporate conglomerate, intent on spanning vast gulfs of space, finds itself engineering an entire ecosystem into existence on a remote stopping-off point, turning bare rocks into an oasis, in order to ensure that its empire can expand. […] This could be the premise of a Hugo Award-winning interplanetary space opera—or it could be the real-life history of the Commercial Pacific Cable Company.

The Company was the first to lay a direct submarine cable from the United States to East Asia, but this required the use of a remote atoll, 1,300 miles northwest of Honolulu, called Midway […] At the time, however, there was barely anything more there than “low, sandy island[s] with little vegetation,” considered by the firm’s operations manager to be “unfit for human habitation.” The tiny islands—some stretches no more than sandbars—would have been impossible to use, let alone to settle. [So] the Cable Company and its island operations manager “initiated the long process of introducing hundreds of new species of flora and fauna to Midway.”

Das U.S. Fish & Wildlife Service hat ein paar Informationen mehr zum Terraformingprojekt der Pacific Cable Company und der Rolle des Midway-Atolls. Nicht viel, aber genug, um einen weiteren Reisewunsch auf meine Liste zu setzen. Deutlich mehr zum Thema, wenn auch noch lange nicht befriedigend, findet man auf einer Seite namens „Atlantic Cable„. Den ursprünglichen Hinweis auf all das habe ich im Bldgblog gefunden.

Ich belasse es bei diesem Hinweis auf mehr. Wer sich, wie ich, nahezu grundlos stundenlang mit Inseln und Atollen mitten im Pazifik beschäftigen kann, dem wünsche ich viel Vergnügen.