2004

Kommentar #5

Brian am 30. Dezember 2004 um 2:02:14 Uhr. But is it art?

Tsunami auf Ko Phi Phi

Video vom Tsunami auf der thailändischen Insel Ko Phi Phi vom 26. Dezember 2004. Dieses Video ist der wohl beste Augenzeugenbericht des tragischen Ereignisses, den ich kenne. Es zeigt…

Walters zweiter Weihnachtstag

An diesem Tag (dem zweiten Weihnachtsfeiertag) mußte Walter erkennen, daß sein Leben zum Stillstand gekommen war. Eis. Seit drei Stunden regnete es Eis. Die wenigen Passanten draußen vor dem Fenster…

Der intellektuelle Prolet 9

Ein Tag vor Weihnachten. Halb elf vormittags. Katerstimmung. Vor vier Stunden bin ich in Schlangenlinien nach Hause gekommen. Der Mantel liegt vor dem Bett, neben dem vorsorglich bereitgestellten Kotzkübel. Stille…

Sonntagsarabesken #67

Im Takt der Musik den Kopf schütteln an der Scheibe des rasenden Waggons, der auf den Ziegelstelzen des Viadukts zu balancieren scheint, ein Traumtänzer, Wesen zwischen leichter und schwerer Welt,…

Sonntagsarabesken #66

Der kalte Winterdunst vor den Fenstern sieht nach Influenza aus. Die Sonne hat sich hinter schneegrauen Nebelmassen versteckt. Ein grausamer, tödlich erkrankter Tag, dessen Ende noch lange nicht in Sicht…

Sonntagsarabesken #65

Feiner Eisregen erfüllt die Luft, als Lucien aufs Neue seinen Gespenstern begegnet. Er hat nur eine halbe Pfeife geraucht. Dafür kommt ihm das grellbunte Spiegelkabinett vor seinen Augen reichlich übertrieben…

Kommentar #4

Gregor am 30. November 2004 um 11:53:48 Uhr als Kommentar auf diese Sonntagsarabeske. Ha! Das Ende der Geschichte – der plötzliche Perspektivwechsel nämlich – ähnelt dem Ende dieses stümperhaften Denkpassversuchs.…

Sonntagsarabesken #64

Ich bin mir nicht ganz sicher, sagt der Zuhörer, ob ich dich richtig verstanden habe. Deine Fragen beantwortest du für gewöhnlich selbst, und den Raum dazwischen füllst du an mit…

Sonntagsarabesken #63

Die Geräusche der Stadt waren ihr fremd geworden; und doch hatte sich rund um sie nichts verändert. Bloß sie selbst. Das wurde ihr jetzt, die regennasse Straße entlang gehend, bewußt.…

Sonntagsarabesken #62

Gaetanos Verstand hatte sich verwirrt. Man wußte es; die Sache war längst Gesprächsthema der Salons und Soiréen geworden. Doch bei seinem Eintreten verstummte das Getuschel. Unter dem scharfen Blick seiner…

Josef

Der Josef erwacht eines Morgens und weiß noch gar nicht, was er an diesem Tag alles erfahren wird. So, beispielsweise, dass er eine Arbeit nicht zum handelsüblichen Abgabetermin zu vollenden…

Sonntagsarabesken #61

Wartezeit. Die Stunde zwischen zwei Hinrichtungen. Oder auch: Das letzte Sonnenlicht vor dem Tunnel. Wäre sie nicht in Lugano aus dem Zug gestiegen, sie hätte keinen Aufschub mehr gehabt. Der…

Sonntagsarabesken #60

Er hört zu. Er sieht zu. Sie scheint zu sagen: Verschieben wir das Ende um einen Tag. Die Musik hat sieben Leben. Es wäre leichtsinnig, das Lied an dieser…

Sonntagsarabesken #59

SO. Obwohl sich das liebende Subjekt unaufhörlich bemüßigt fühlt, das Liebesobjekt zu definieren und an den Ungewißheiten dieser Definition leidet, träumt es von einer Einsicht, die es den Anderen ganz…

Sonntagsarabesken #58

Woher kamen die Geister, die ihn jagten? Aus den Tiefen längst durchstanden geglaubter Nacht. Sie waren ihm ständig auf den Fersen. Bei jedem Schritt provozierte ihre Anwesenheit das unausweichliche Straucheln.…

Kommentar #2

Gregor vom Denkpass, den es als einen der wenigen Blogs aus meiner alten Linkliste noch immer gibt, schrieb: Und ist bei Michaels Remarks immer zu finden. Der Inhalt. Die Geistesfrische.…

Kommentar #1

Dies ist der erste Artikel einer Serie, in der ich Kommentare meiner alten und lange schon nicht mehr vorhandenen Blogs veröffentliche, die auf die eine oder andere Art bemerkenswert sind.…

Flickr

Seit heute bin ich auch bei Flickr anzutreffen. Mal sehen, was mir das wieder einbringen wird. Update 15. April 2007 Mittlerweile sind es fast drei Jahre, dass ich bei Flickr…

Sonntagsarabesken #57

Er hatte schon nicht mehr darauf gehofft, jemals wieder etwas von ihr zu hören. Jahre waren vergangen seit ihrem letzten Gespräch; die Stille wurde ihm zur gewohnten Begleitmusik. Auf einen…

Warten

Ich komme nach Hause, streife die Schuhe mit den Füßen ab, werfe die Jacke auf den Stuhl, wasche mir die Hände, das Gesicht, gehe ins Wohnzimmer, nehme die CD aus…

Puppen

Oftmals muss viel Zeit vergehen, damit Sinneswahrnehmungen zu Eindrücken werden. Noch mehr Zeit muss vergehen, wenn aus Eindrücken plastische Erinnerungen werden sollen. Werden sie neuerdings hervorgerufen, so verdichten sie sich,…

Sonntagsarabesken #56

Gedacht und geliebt; im Traum gesehen und begehrt. Nie hat er sie berührt, nie sie leibhaftig vor sich erblickt, und doch liebt er sie. Sie – das ist das Bild…

Sonntagsarabesken #55

Die Wiederholungen der Details schließen sich zu dem zusammen, was wir Zeit nennen. Sie geben dem Werden und Vergehen ihre besondere Note, einen farbigen Anstrich und eine Grundschwingung, die so…

Shanghai Int’l Airport, 10:44 Uhr

Vor einigen Jahren war es noch eine beschwerliche Reise, die tatsächlich eine Überwindung darstellte: Schiff, Zug, eventuell Busse. Langsam durchquerte man verschiedene Kulturkreise und das andauernde Neue machte eine Anpassung…

Vorbei

Shanghai, es regnet. Das Wasser donnert förmlich auf die benachbarten Häuser. Öffnet man das Zimmer und blickt hinaus, so wird man nass. Die Koffer werden schon gar nicht mehr wirklich…

Nachschrift zum „Tagesablauf eines Sinologen“

Der Artikel „Tagesablauf eine Sinologen in China“ hat im Forum von dongxi.at eine Diskussion ausgelöst, da er anscheinend „bei einigen Unzufriedenheit und Unstimmigkeit ausgelöst hat“. Diejenigen (falls es überhaupt mehrere…

Shaoxing-Shanghai

Den Weg von Shaoxing nach Shanghai hat fast die gesamte Gruppe mitgemacht. Einige wenige sind schon weiter in den Westen oder Süden gefahren, einige wenige davon wiederum, hat man dann…

Sonntagsarabesken #53

D. öffnete die Haustür, und trockene Kälte schlug ihm entgegen. Er fühlte sich ganz und gar nicht wohl, als ihm die Luft unter den kurzen Mantel fuhr. Auf dem Weg…

Sonntagsarabesken #52

Du weinst, doch von einer Nacht auf die nächste Vergißt Du die blaugraue Trauer und lachst; Du kommst mir entgegen mit stolzem Blick, Doch kaum wende ich mich, so zitterst…

Upstairs, 2:00 Uhr

Die Treppen hinab, Frischluft dringt durch die gläserne Flügeltüre ins Rauminnere, links den Durchgang bis zum Ende, an den leichten Mädels vorbei, dann stickige, von Parfums und Deos schwere Luft,…

Shangri-La, 1:00 Uhr

Im Bats fließt der Alkohol, sie ist schon lange fort, die Kollegin vergnügt sich mit einem schwulen Franzosen. Er fragt sie nach ihrer Lieblingsfarbe, ihrem Lieblingsphilosophen, ihrem Alter, ihrem Lieblingsfilm,…

Sonntagsarabesken #51

Deine Stimme mäandriert um das Licht Des ersten milden Sonnentages, Wunderbare. Mystisch weitet sich das Tiberbett, Und dumpf gurgelt der braune Strom. Nit schaumigen Köpfen springen die Wellen Über einander…

Astor House, 20:10 Uhr

Wieder einmal stellt sich mir die Frage: Moralisch handeln oder so, wie ich mir wünschen würde, dass es jeder andere Mensch auch macht! Schwierige Situation. Ehrt das Alter, etc. ist…

Astor House, 12:30 Uhr

Es gibt keine Hot Chocolate mehr, die Kreditkare ist doppelt belastet, und einige Leute arbeiten sich gerade – im wahrsten Sinne des Wortes – an die Kriegsfront vor! Ich hatte…

Sonntagsarabesken #50

Alle Häuser blühen, es blühen die Dächer, Knospen aus Fensterglas, gußeiserne Blätter, Ranken in hölzernen Tafeln und Rosetten, Bronzene Stimmen, die Orchideenduft singen. Die Steine alter Fassaden leuchten und glühen,…

Tagesablauf eines Sinologen in China

Verfasst, um dem Idyll Realität vorzustellen… Der Hinweis „Achtung: Satire!“ ist notwendig, weil ein paar Leute aber auch nichts verstehen. 08:00 Uhr Weckerläuten. Aushängen des „Do not disturb“-Schildes. Pissen. (Feststellung: Irgendwer…

Fahrt nach Hangzhou

Starten des Autobusses

Der Bus, der uns nach Hangzhou bringen soll, kommt eine Viertelstunde zu spät. Warum, das weiß zu diesem Zeitpunkt noch niemand, aber es wird sich sogleich herausstellen: Auf der Stadtautobahn…

Sonntagsarabesken #49

Das Verharren zwischen zwei Atemzügen. Der Moment, bevor der Sekundenzeiger auf den nächsten Strich vorrückt. Vielleicht war es in einem solchen Augenblick geschehen, vor zwei Jahren, im Halbdunkel einer Bar…

Sonntagsarabesken #48

Die Stimme. Er hört sie ganz nah, diese herrlich süffisante, etwas gedämpfte, ein wenig gelangweilt klingende rauchige Stimme, deren Klang er so lange vermissen mußte. Sie hat etwas von einem…

Sign out, Gmail! Login, GMX!

Wie ich bereits hier erwähnt habe, bin ich auf der Suche nach einem Freemail-Provider, bei dem ich (1) Unmengen von E-Mails mit (2) großen Dateianhängen (mindestens 10MB) (3) beliebig lange…

Schweiß

Es ist die Hitze, die einige von uns krank werden lässt: andere erkranken am Essen, besonders am Wasser, das sie, absichtlich oder nicht, trinken. Man hat sie davor gewarnt. Das…

Chinesische Sandalen

Ich habe mir in einem chinesischen Supermarkt Sandalen gekauft. Diese Schuhe kosteten 17,90 RMB, das sind etwa 1,80 EUR, sie bestehen aus einem styroporähnlichen Material, das alle Stückerl spielt, sind…

Sonntagsarabesken #47

Der Tag hat sich ausgeschwitzt. Das Geschehene ist wahrhaftig vorbei. Man hat sich getroffen, umarmt, geliebt. Jetzt geht man wieder auseinander. Es tut ihm gut, keinen Sinn in diesen Dingen…

Sonntagsarabesken #46

Warum sehen wir in der Zukunft keine Sterne? Relativ einfach zu beantworten: Weil die Zukunft keine Nacht, sondern eine Nebelsuppe ist, ein rauchumhülltes Etwas, das uns heute neckisch einen nackten…

Sonntagsarabesken #45

An trüben Tagen wirkt selbst das Durchschnittliche noch schön. Die junge Frau starrt reglos in die Ferne. Die Umrisse der sanften Hügel mit ihren gelben Stoppelbärten beginnen sich im Dunst…

GMX, Mail, Datenschutz

Das neu gestaltete GMX-Portal ist eine große Enttäuschung: Alle Anbieter (GMail, Yahoo, Lycos, Web.de) erhöhen ihren Mailspeicher auf Gigabytegröße und was macht GMX, der einzige Anbieter, dem ich irgendwie vertraue?…

Tschirgant, Haiming

Kleines Fotoprotokoll des Aufstiegs auf den Tschirgant in Haiming Wir sind von Haiming aus über die Südseite des Berges auf die Haiminger Alm, danach weiter zum Gipfelkreuz gewandert. Eine angenäherte…

Sonntagsarabesken #44

Später Abgesang auf ein Gefühl? Kurz vor der Abreise denkt er daran, das Photo aus dem Rahmen zu nehmen. Er faltet es sorgsam in der Mitte, drückt die Kante mit…

Sonntagsarabesken #43

Erscheinungen; wenn der Fluß glänzend wie eine Makrele auf venezianischem Markttisch in seinem Bett aus Stein liegt, träger Quecksilberspiegel, und stahlgraue Wolkenbahnen dunkles Azur durchziehen, dann sehe ich Dich vor…

Ostseeatem

[Hier war ein Zitat aus Alexander Peers Buch „Ostseeatem“ abgedruckt. 3 Sätze, die ich auf Ö1 gehört habe, die mir gefallen haben und die ich hier, aus der Ö1-Sendung „abgehört“…

Sonntagsarabesken #42

Wir haben einander lange nicht mehr gesehen. Wir haben einander lange nicht mehr berührt. Unsere Leben haben sich entknotet. – Er spürt, wie sich die Silben zwischen seinen Lippen formen,…

Sonntagsarabesken #41

Geschwindigkeit. Unter einem fleischfarbenen Himmel dehnen sich bewaldete Hügel, und gekühltes Bier in Flaschen rollt durch den Kofferraum. Wohin auch immer die Reise geht: Der schlechte Geschmack früherer Ungewißheit liegt…

Der intellektuelle Prolet 8

Ich schlage Haken auf dem Weg durch die Nacht und merke, dass die Dosis nicht hoch genug war. Meine Nasenscheidewand ist entzündet, und der Schleim löst sich in dünnen Bächen.…

Sonntagsarabesken #40

Er sitzt im Il Tempo und genießt ihr Gesicht. Die großen, wasserblauen Augen haben die Unschuld von vor sieben Jahren bewahrt; doch rundherum? Kurze schwarze Haare, am Ansatz kastanienbraun aufgehellt,…

Sonntagsarabesken #39

November in Neapel. Ein milder Abend. Drei Freunde saßen auf der Terrasse eines Fischrestaurants beim Nachtisch. Der Sherry war vorzüglich. Gedämpft drang der Lärm des Hafens über die spiegelglatt liegenden…

Kaulquappenrettung

Heute im Stiegenhaus gesehen: Etwa dreißig bis vierzig Kaulquappen, rundherum eine kleine Wasserlacke. Die Tierchen kurz vorm Sterben, daher: Gurkenglas geholt, Wasser rein, Tiere rein, ins Auto, zum Liesingbach, dort…

Sonntagsarabesken #38

Nicht verwirren lassen: Trotz aller formalen Indizien, die dafür sprächen, handelt es sich hierbei nicht um eine IP-Episode. Es ist beschissen, ein gutgläubiger Romantiker zu sein. Noch beschissener ist es…

Sonntagsarabesken #37

Seit der Maimitte versuchten die Franzosen mit verzweifelter Anstrengung, den Schwerpunkt der Maaskämpfe auf das rechte Ufer hinüberzureißen. Nach einer riesigen Artillerievorbereitung holten sie zu einem wuchtigen Schlage gegen Fort…

Blogging

Über das Bloggen. As this blog is getting a bit older, I am becoming aware of what a strange but interesting process blogging is. It sharpens my attention for things…

Sonntagsarabesken #36

Vielleicht gibt es in den frühen Stunden der Nacht – einer verregneten, kalten Wiener Sommernacht – keinen schöneren Trost als Deine Zeilen. Tausend kleine Tode bin ich gestorben. Beinahe unspürbare,…

Sonntagsarabesken #35

Eingehüllt in kalten Wasserstaub steht sie gegen den Zaun gelehnt und wartet. Ihr Gesicht ist ausdruckslos, reglos sogar. Über eine Haarsträhne, die ihr in die Stirn gerutscht ist, perlen Regentropfen.…

Sonntagsarabesken #34

Eine unaufgeregte Woche ist vorüber. Sonne und Regen und Sonne haben mir zu verstehen gegeben: Du bist glücklich! Und die samtweiche Stimme von Carlos Gardel tat ihren Teil dazu. Die…

Sonntagsarabesken #33

Eine Stadt wie eine Liebe, so aufregend, so betörend, so leidenschaftlich. Eine Liebe wie eine Stadt, so bevölkert, so chaotisch, so verwinkelt. – Aus der Stadt der Städte zurückgekehrt in…

Sonntagsarabesken #32

Canzoniere Notturni Romani In Gedanken ist mir der Pazifik nahe, Das südliche Gestirn, das göttliche Blau Der Wellenkämme, der Augen, Deiner Augen, Das silbrige Grau, das ich nur einmal fand.…

Pizzeria Fortuna

Kommt man quasi direkt aus Rom zurück und hat dort einiges an Gaumenfreuden in sich hineinbefördert, so schmerzt es umso mehr, seinem lukullischen Schicksal hier in Wien ausgeliefert zu sein:…

Rom. Resümee.

Mit einem Nimbuisten nach Rom zu fahren, ist eine Sache; ist er dabei allerdings putzmunter, gesprächig und hat eine neue Kamera – eine andere. Gar grauenhafte und unappetitliche Details unserer…

Sonntagsarabesken #31

Regen in Rom; dunkler, umschatteter Gewitterhimmel. Blütendolden neben der Stiege von Aracoeli verströmen einen unwirklich betörenden Duft, Wassertropfen neben schillerndem Violett, so violett wie die Augen, in deren Glanz sich…

Lokalkolorit mit dem Meister

Keine Angst, ich widme mich nicht der Dominik’schen Wochenverdauung, nein, ich lebe (betont!) ihren Lokalkolorit zusammen mit dem Meister persönlich. (Dieser Herr ist auch dabei.) Für die Zeit meiner Abwesenheit,…

Sonntagsarabesken #30

Thou art more lovely and more temperate – Zittern der Zeit, im Zug von Neapel. Zur Linken schimmert verheißungsvoll das Meer, eine silbrige, zerknitterte Fläche, die hinter müde hingestreckter Ölbaumlandschaft…

Der intellektuelle Prolet 7

Wie tut es doch gut, aus der Heimat zu hören, dass alles beim Alten geblieben ist! Ich selbst vertiefe mich in die Werke der italienischen spätromantischen Literatur, höre viel Mozart…

Berüchtigt…

Hier: “Für mich persönlich war diese Doku übrigens besonders erschreckend, da sie einige sehr ungeliebte Abschnitte meines eigenen Lebens behandelt: Die berüchtigte Tanzschule Elmayer und das Jus-Studium am Wiener Juridicum.”

Thomas‘ Tempel

Ich habe mir heute (wieder und wieder einmal) gedacht, dass Thomas’ Tempel nun definitiv nicht mehr das ist, was er einst war: Am Boden sitzende, unappetitlich McDonald’s-Salat fressende und McDonald’s-Cola…

Sonntagsarabesken #29

Sie saß auf der Uferböschung und blickte hinaus über den Fluß, weit hinein in die Eingeweide der Stadt; Nervenstränge, Blutgefäße, Knochen und Organe, nach außen geklappt, quollen ihr förmlich entgegen,…

Sonntagsarabesken #28

How airy and how earthed it felt up there, Bare to the world, light-headed, volatile And carried like the rests in tide or music. Seamus Heaney, Seeing Things, No IV, 1991…

Sonntagsarabesken #27

Eine Seele größer als der Ozean. Sie brandet an den Strand meiner Wahrnehmung. Sie füllt die Tiefseegräben meiner Hoffnung. Braune Nacht liegt über den glatten Wellen. Das Bestimmte ist im…

Beruhigung

Nachdem mir Textpattern sowas von abgeschmiert ist, werde ich vorläufig supplement.michaelsremarks.com für Testzwecke laufen lassen. Wenn dann endlich eine vernünftige Version daherkommt, die vielleicht auch iso-8859-1 unterstützt, dann sehen wir mal weiter…

Textpattern

Ich habe heute Textpattern auf meinem Webserver installiert und probiere es momentan aus. Die Installation war so einfach, dass man es kaum glauben möchte, anders hingegen die nachträgliche Konfigurationsarbeit… Dennoch, Textpattern ist…

Sonntagsarabesken #26

Es könnte sein, dass sich in diesem Augenblick zwei Leben kreuzen (zwei ganz bestimmte nämlich). Mit unsicherem Schritt geht der Mann die Straße entlang; seine Augen sind halb geschlossen, denn…

Quellcode

Habe heute den automatischen Zeilenwechsel abgeschaltet. Sollten dadurch im Archiv Fehler entstehen, so bitte ich um der Leserschaft Mitarbeit und um eine kurze E-Mail mit dem Permalink des Artikels. Danke!

Designwechsel

Ich habe übers Wochenende wieder ein wenig Zeit, die ich gleich dafür nutzen werde, Michael’s Remarks in puncto Design ein „wenig“ zu modifizieren. Die geschätze Leserschaft ist sich bewusst, was…

Der intellektuelle Prolet 6

Was gibt es Neues? Nun: Regen, Regen, und ich mittendrin, mit leichtem Kater von gestern und viel zu wenig Frühstück im Magen, im versifften Internet-Café an der Piazza Barberini, ich…

Der Denkpass

Am 30.01.2004 19:35 Uhr ging’s mit dem Weblog Der Denkpass los. Damals hatte ich noch keine Ahnung, was da draus werden sollte; ich kannte den Denkpass ja nicht einmal. Dann, irgendwann, fängt…

Vorläufiges Ende

Schade, aber das Late Night Blog und das deejay_log werden in den nächsten Tagen/Wochen (Monaten/Jahren?) schweigen. Keine neuen Einträge! Deejay zieht anscheinend um, der Late Night Blogger sieht sich aus anderen Gründen nicht in…

Der intellektuelle Prolet 5

Es begab sich, dass ich in meiner postmasturbatorischen Agonie durch die Stadt schlich, mit wundem Hals und wehem Fuß, ja, verdammt, meine Füße haben verdammt geschmerzt, aber das war mir…

Niedriges Kommentaraufkommen

Im Denkpass wird über die Gründe des niedrigen Kommentaraufkommens sinniert. Bei Michael’s Remarks freut man sich zwar immer stets über Kommentare, bieten sie doch ein wenig Feedback zur getanen Arbeit, muss sich…

Krankheit: Start

Die alljährliche Erkältung (also das, was als „Grippe“ durch die Stadt kursiert) ist wieder da! Tempos, ich komme.

Blosxom

Schon gesehen? In letzter Zeit taucht das Logo („powered by blosxom“) immer wieder in diversen Blogs auf. Ich hab mir „das Teil mal angesehen“ und muss sagen, dass mich das…

Der geneigten Leserschaft!

Meine werten Besucher, ihr müsst meiner gestrigen Schreibhemmung mit Verständnis entgegenkommen. Ich hatte gestern einen durchwegs anstrengenden Tag: Frühstück mit Wolfgang im Westen Wiens, eine Office-Installation nicht viel weiter östlich,…

Sonntagsarabesken #25

Schuhe sind eine heikle Sache; wirklich. Sie haben eine Seele, davon ist auszugehen, vor allem in einer Stadt wie Rom. Hier ist vieles heilig, was sonst als unbelebt gilt. Bäume,…

Schüttelreime

Du bist / Buddhist!Ik war / Vikar.Wo bist‘ / Bovist? …de.etc.sprache.deutsch lebt!

Benita?

Thema: dieses Bild. 1. Gedanke: Fälschung oder Original?2. Gedanke: Ist sie’s oder ist sie’s nicht?3. Gedanke: Warum hält sie die Hände wie Jesus?4. Gedanke: Ach so, die Erste-Bank macht hier Werbung!5.…

Kategorien

Written by John Stone. Approved by Michael. John Stone proudly presents a new category @ Michael’s Remarks: It is called „Kategorien“ and there you can find many interesting things sorted…

Der intellektuelle Prolet 4

Bin im Flugzeug gleich krank geworden und mit irgendsowas wie einer Angina durch Rom gehatscht, bei Regen und tlw. Hagel, dazu habe ich als alter Gourmet die Homöopathica von meiner…

Webtropia

Diese Frau kam heute via E-Mail. Sie heißt Nina L. und ist 26 Jahre alt. Meine Suche nach Schnäppchen wurde Dank dem Service von Coupon24 enorm erleichtert. Jetzt erfahre ich…

Forza Italia

Was tut man, während man sich den Wortschwall eines Mannes anhören muss, der einzig und allein dem Wohlklang seiner Stimme verfallen ist? Richtig! Texte lesen, die man auf Zetteln findet,…

Abschied vom Generationenvertrag

Der Standard – Abschied vom Generationenvertrag. Anscheinend bin ich weder Trendsetter noch Early Adopter. Der letzte Satz stimmt mich allerdings wieder glücklich.