Wer seine Beiträge auf Facebook für gewöhnlich einem eingeschränkten Publikum zur Verfügung stellt, sollte prüfen, ob Beiträge, die zwischen 18. und 22. Mai 2018 veröffentlicht wurden, tatsächlich auch privat sind. In der Zeit hat Facebook mal wieder Probleme gehabt und die Standardeinstellung für alle neuen Beiträge auf „öffentlich“ gesetzt. Weiterlesen

Ich finde es gut, dass sich der ORF aus Facebook zurückzuzieht, denn (1) ein Medienunternehmen wird wohl in der Lage sein, eine Kommentarplattform a la Facebook selbst aufzubauen. (2) Nein, das Argument, „die User wären schon dort“, akzeptiere ich nicht; derstandard.at und andere haben es auch geschafft. Weiterlesen

Was fällt uns auf dem Screenshot dieser Facebook-Seite1 auf? Ja, die Gesichtserkennung, die Facebook uns allen im Rahmen der DSGVO unterjubeln will, ist auf dem Zustimmungsformular vorhanden. Und ja, auch sonstige Nutzungsbedingungen. Doch das Auge ist durch ein kleines Detail im Design dieser Seite abgelenkt. Weiterlesen

Ziemlich wahrscheinlich sind bei dem ganzen Cambridge Analytics-Desaster auch private Nachrichten und nicht nur quasi-öffentliche Statusupdates übermittelt worden.

For the users who did install the app, potentially their entire mailbox history was uploaded. Those users, however, would have been explicitly notified – through a simple clickthrough panel listing all the permissions they were handing over – that they were granting mailbox access.

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LittleThings hat sich im Aufbau der Community und in der Kommunikation fast vollständig auf Facebook verlassen. Mit den Änderungen des Facebook-Algorithmus kam der Absturz, den der Verlag nicht auffangen konnte. – Wer so stark auf eine externe Plattform setzt, ist ihr vollständig ausgeliefert. Weiterlesen

Der „Monolog des Algorithmus“ der Panoptykon Foundation ist ein schauriger Einblick in die Verarbeitung eines Bruchteils der Daten, die Facebook nutzt, um seine Userinnen und User in Profit umzuwandeln. Die Frage „Welches Smartphone schläft neben welchem Smartphone?“ macht schon deutlich, wie aus ein paar wenigen Abstraktionen (Besitzer/Besitzerin des Smartphones + Geodaten = Beziehung) Facebook bereits auf konkrete Lebensumstände schließen kann. Weiterlesen

Facebook weiß einiges über Personen, die selbst nicht auf Facebook sind; noch mehr natürlich über diejenigen, die dabei sind. Der Kern des Unheils liegt in der „People You May Know“ (PYMK)-Funktion, die über den Abgleich hunderter, freiwillig hochgeladener (!) Adressbücher, Telefonnummern und E-Mailadressen Verbindungen herstellt, die einem bisweilen selbst nicht bewusst sind. Weiterlesen

Dave Winer in einem Tweet, der allen Nutzern aller kostenlosen sozialen Medien immer und fortwährend bewusst sein sollte – hier am Beispiel Twitter:

I want to say this as loudly as I possibly can.
Twitter is private property.

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Durch die genauere Betrachtung der Werbung auf Social-Media-Plattformen seitens der Bundeswahlkommission der USA wird klar, dass sich Facebook in eine unangenehme Zwickmühle manövriert hat, die sein nach außen kommuniziertes Werbemodell direkt angreift:

100.000 Dollar hat das nun entdeckte Netzwerk aus 470 Fake-Accounts investiert und über zwei Jahre die Plattform massiv mit Fehlinformationen bestückt – nach Berechnungen von US-Medien könnten die Botschaften bis zu bis zu 70 Millionen Amerikaner erreicht haben.

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Dave Winer hat einen Blogeintrag veröffentlicht, in dem er drei Gründe nennt, weshalb er keine Links auf Facebook setzt. Alle drei haben mit dem Walled-Garden-Charakter von Facebook zu tun, der es unmöglich macht, das Nutzererlebnis abzuschätzen, das offene Web zu erhalten und zu garantieren, dass Facebook diese Links auch noch in Jahren bereithält. Weiterlesen

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