Die New York Times berichtet über eine Studie, in der ein Zusammenhang in der Nutzung von Facebook und der tätlichen Gewalt in einer deutschen Kleinstadt hergestellt werden konnte. 

We show that right-wing anti-refugee sentiment on Facebook predicts violent crimes against refugees in otherwise similar municipalities with higher social media usage.

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Gerade lese ich, dass es ab 1. August nicht mehr möglich sein wird, WordPress-Beiträge automatisch auf Facebook zu posten.

Starting August 1, 2018, third-party tools can no longer share posts automatically to Facebook Profiles. This includes Publicize, the tool for WordPress.com and Jetpack-powered sites that connects your site to major social media platforms (like Twitter, LinkedIn, and Facebook).

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Screenshot der einer Abmeldung folgenden Seite: Fake-Benachrichtigung inklusive
Screenshot der einer Abmeldung folgenden Seite: Fake-Benachrichtigung (der kleine, rot markierte Zweier) inklusive

Kann sich noch jemand an die falschen Benachrichtigungshinweise erinnern, die Facebook anzeigt, um das Stresslevel seiner Nutzerinnen und Nutzer zu heben und die ganz Blöden zur schnelleren Zustimmung für die neuen Nutzungsbedingungen zu motivieren? Facebook verwendet die gleiche Technik jetzt offenbar, um zu verhindern, dass man sich als Nutzer abmeldet. Weiterlesen

Wer seine Beiträge auf Facebook für gewöhnlich einem eingeschränkten Publikum zur Verfügung stellt, sollte prüfen, ob Beiträge, die zwischen 18. und 22. Mai 2018 veröffentlicht wurden, tatsächlich auch privat sind. In der Zeit hat Facebook mal wieder Probleme gehabt und die Standardeinstellung für alle neuen Beiträge auf „öffentlich“ gesetzt. Weiterlesen

Ich finde es gut, dass sich der ORF aus Facebook zurückzuzieht, denn (1) ein Medienunternehmen wird wohl in der Lage sein, eine Kommentarplattform a la Facebook selbst aufzubauen. (2) Nein, das Argument, „die User wären schon dort“, akzeptiere ich nicht; derstandard.at und andere haben es auch geschafft. Weiterlesen

Was fällt uns auf dem Screenshot dieser Facebook-Seite1 auf? Ja, die Gesichtserkennung, die Facebook uns allen im Rahmen der DSGVO unterjubeln will, ist auf dem Zustimmungsformular vorhanden. Und ja, auch sonstige Nutzungsbedingungen. Doch das Auge ist durch ein kleines Detail im Design dieser Seite abgelenkt. Weiterlesen

Ziemlich wahrscheinlich sind bei dem ganzen Cambridge Analytics-Desaster auch private Nachrichten und nicht nur quasi-öffentliche Statusupdates übermittelt worden.

For the users who did install the app, potentially their entire mailbox history was uploaded. Those users, however, would have been explicitly notified – through a simple clickthrough panel listing all the permissions they were handing over – that they were granting mailbox access.

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LittleThings hat sich im Aufbau der Community und in der Kommunikation fast vollständig auf Facebook verlassen. Mit den Änderungen des Facebook-Algorithmus kam der Absturz, den der Verlag nicht auffangen konnte. – Wer so stark auf eine externe Plattform setzt, ist ihr vollständig ausgeliefert. Weiterlesen

Der „Monolog des Algorithmus“ der Panoptykon Foundation ist ein schauriger Einblick in die Verarbeitung eines Bruchteils der Daten, die Facebook nutzt, um seine Userinnen und User in Profit umzuwandeln. Die Frage „Welches Smartphone schläft neben welchem Smartphone?“ macht schon deutlich, wie aus ein paar wenigen Abstraktionen (Besitzer/Besitzerin des Smartphones + Geodaten = Beziehung) Facebook bereits auf konkrete Lebensumstände schließen kann. Weiterlesen

Facebook weiß einiges über Personen, die selbst nicht auf Facebook sind; noch mehr natürlich über diejenigen, die dabei sind. Der Kern des Unheils liegt in der „People You May Know“ (PYMK)-Funktion, die über den Abgleich hunderter, freiwillig hochgeladener (!) Adressbücher, Telefonnummern und E-Mailadressen Verbindungen herstellt, die einem bisweilen selbst nicht bewusst sind. Weiterlesen

Dave Winer in einem Tweet, der allen Nutzern aller kostenlosen sozialen Medien immer und fortwährend bewusst sein sollte – hier am Beispiel Twitter:

I want to say this as loudly as I possibly can.
Twitter is private property.

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Durch die genauere Betrachtung der Werbung auf Social-Media-Plattformen seitens der Bundeswahlkommission der USA wird klar, dass sich Facebook in eine unangenehme Zwickmühle manövriert hat, die sein nach außen kommuniziertes Werbemodell direkt angreift:

100.000 Dollar hat das nun entdeckte Netzwerk aus 470 Fake-Accounts investiert und über zwei Jahre die Plattform massiv mit Fehlinformationen bestückt – nach Berechnungen von US-Medien könnten die Botschaften bis zu bis zu 70 Millionen Amerikaner erreicht haben.

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Dave Winer hat einen Blogeintrag veröffentlicht, in dem er drei Gründe nennt, weshalb er keine Links auf Facebook setzt. Alle drei haben mit dem Walled-Garden-Charakter von Facebook zu tun, der es unmöglich macht, das Nutzererlebnis abzuschätzen, das offene Web zu erhalten und zu garantieren, dass Facebook diese Links auch noch in Jahren bereithält. Weiterlesen

Dieser Artikel ist eine teilweise interpretierte Übersetzung des von Aral Balkan verfassten Beitrags „Encouraging individual sovereignty and a healthy commons„. Balkans Replik auf das zuckerbergsche Manifest macht klar, wieso die Träumereien und Visionen des 33-jährigen Milliardärs Mark Zuckerberg über das Funktionieren der Welt gefährlich sind, weil sie bei genauem Hinsehen nichts anderes als eine Vorstellung von digitalem Kolonialismus darstellen. Weiterlesen

Mark Zuckerberg hat vor einigen Tagen einen mittlerweile als „Manifest“ bezeichneten Artikel mit dem Titel „Building Global Community“ veröffentlicht, in dem er sich, gleich im ersten Absatz, die Frage stellt, „are we building the world we all want?“ Dieses „we“ setzt, und diese bewusste sprachliche Unschärfe setzt Zuckerberg hervorragend ein, „uns“ als Menschen mit dem „uns“ als Facebook, Inc. Weiterlesen

Facebook hat, wie ich soeben entdeckt habe, eine Schluss machen-Funktion. Der Konzern will uns, die wir uns soeben von unserem Partner oder unserer Partnerin getrennt haben, dabei helfen… Ja, wobei eigentlich? Denn die Auswahl der Tools, die der Konzern uns anbietet, ermöglicht bestenfalls, was beleidigte Teenager (oder wirklich blöde Menschen) tun würden:

See less of a former partner’s name and profile picture around Facebook without having to unfriend or block them.

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Armin Wolf verweist auf Twitter auf einen Artikel auf Facebook, in dem der ORF einen kurzen Faktencheck zum Thema ORF-Gebühren veröffentlicht hat. Die Kommentare sind (leider: wie zu erwarten) jenseits von Gut und Böse und die Argumente des ORF rechtfertigend genug.. Weiterlesen

David Remnick hat im New Yorker eine deftige Abrechnung zum Wahlsieg Donald Trumps, der Rolle der Medien, dem Einfluss algorithmischer Nachrichtenvorauswahl und dem Effekt von Filterblasen veröffentlicht. Hier folgt eine Watsche der anderen.

The election of Donald Trump to the Presidency is nothing less than a tragedy for the American republic […] and a triumph for the forces, at home and abroad, of nativism, authoritarianism, misogyny, and racism.

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