Wenn jemand (außer mir) Facebook wirklich nicht mag, dann John Gruber. Seine Posts zum Thema sind bissig, besonders im letzten Absatz. Ich habe hier ein paar dieser Beiträge zusammengestellt.

One day, traffic from Facebook suddenly dropped by 90 percent, and for four weeks it stayed there.

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Aus einem Patent wurde bekannt, dass Facebook hochgeladene Fotos scannen, die darin abgebildeten Produkte erkennen, und diese Informationen verwerten will.

If a Facebook user snaps a selfie sipping a unicorn frap at Starbucks and then shares that selfie on Facebook or Facebook-owned Instagram, Facebook’s newly patented technology can theoretically scan the photo and spot the Starbucks cup […] Facebook can then sell that info to Starbucks, presumably alerting the coffee giant to the fact that you like its product, so it will buy ads on Facebook to sell you more Starbucks.

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Und wieder eine Widerwärtigkeit, und man braucht gar nicht mehr zu raten, welche Firma dahintersteckt: Facebook pays teens to install VPN that spies on them.

Facebook has been secretly paying people to install a “Facebook Research” VPN that lets the company suck in all of a user’s phone and web activity, similar to Facebook’s Onavo Protect app that Apple banned in June and that was removed in August.

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Nun endlich auch bestätigt: Man braucht nicht einmal ein Konto auf Twitter oder Facebook zu haben, um von von den Social Media-Diensten so behandelt zu werden wie wenn man eines hätte. Die Aktionen und Interaktionen von Freunden – man braucht ihrer lediglich acht – reichen aus, um mit 95% Wahrscheinlichkeit sagen zu können, was man gepostet hätte:

Even if you’ve never posted to either platform, it just takes between eight and nine of your friends to build a profile of your likes, interests and personality on social media.

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Kate O’Neill bleibt skeptisch und spielt mit der Idee, dass die #10YearChallenge eine gezielte Aktion von Facebook sein könnte, um den Gesichtserkennungsalgorithmus auf das Thema „Altern“ hin zu trainieren. (Facebook streitet das ab.)

Imagine that you wanted to train a facial recognition algorithm on age-related characteristics and, more specifically, on age progression […] Ideally, you’d want a broad and rigorous dataset with lots of people’s pictures.

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Jeff Jarvis kritisiert die journalistische Berichterstattung über die Datenweitergabe bei Facebook, die es – und das war der mediale Aufhänger – Dritten ermöglicht hat, die privaten Nachrichten von Usern zu lesen, scharf. Er richtet dabei sein Augenmerk auf die Journalisten, die aus diesem Fall ein „Verlasst Facebook!“ abgeleitet haben, und verstrickt sich in einer Argumentation, die aus einem guten Ansatz einen PR-Artikel für soziale Medien macht. Weiterlesen

Die New York Times berichtet über eine Studie, in der ein Zusammenhang in der Nutzung von Facebook und der tätlichen Gewalt in einer deutschen Kleinstadt hergestellt werden konnte. 

We show that right-wing anti-refugee sentiment on Facebook predicts violent crimes against refugees in otherwise similar municipalities with higher social media usage.

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Gerade lese ich, dass es ab 1. August nicht mehr möglich sein wird, WordPress-Beiträge automatisch auf Facebook zu posten.

Starting August 1, 2018, third-party tools can no longer share posts automatically to Facebook Profiles. This includes Publicize, the tool for WordPress.com and Jetpack-powered sites that connects your site to major social media platforms (like Twitter, LinkedIn, and Facebook).

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Screenshot der einer Abmeldung folgenden Seite: Fake-Benachrichtigung inklusive
Screenshot der einer Abmeldung folgenden Seite: Fake-Benachrichtigung (der kleine, rot markierte Zweier) inklusive

Kann sich noch jemand an die falschen Benachrichtigungshinweise erinnern, die Facebook anzeigt, um das Stresslevel seiner Nutzerinnen und Nutzer zu heben und die ganz Blöden zur schnelleren Zustimmung für die neuen Nutzungsbedingungen zu motivieren? Facebook verwendet die gleiche Technik jetzt offenbar, um zu verhindern, dass man sich als Nutzer abmeldet. Weiterlesen

Wer seine Beiträge auf Facebook für gewöhnlich einem eingeschränkten Publikum zur Verfügung stellt, sollte prüfen, ob Beiträge, die zwischen 18. und 22. Mai 2018 veröffentlicht wurden, tatsächlich auch privat sind. In der Zeit hat Facebook mal wieder Probleme gehabt und die Standardeinstellung für alle neuen Beiträge auf „öffentlich“ gesetzt. Weiterlesen

Ich finde es gut, dass sich der ORF aus Facebook zurückzuzieht, denn (1) ein Medienunternehmen wird wohl in der Lage sein, eine Kommentarplattform a la Facebook selbst aufzubauen. (2) Nein, das Argument, „die User wären schon dort“, akzeptiere ich nicht; derstandard.at und andere haben es auch geschafft. Weiterlesen

Was fällt uns auf dem Screenshot dieser Facebook-Seite1 auf? Ja, die Gesichtserkennung, die Facebook uns allen im Rahmen der DSGVO unterjubeln will, ist auf dem Zustimmungsformular vorhanden. Und ja, auch sonstige Nutzungsbedingungen. Doch das Auge ist durch ein kleines Detail im Design dieser Seite abgelenkt. Weiterlesen

Ziemlich wahrscheinlich sind bei dem ganzen Cambridge Analytics-Desaster auch private Nachrichten und nicht nur quasi-öffentliche Statusupdates übermittelt worden.

For the users who did install the app, potentially their entire mailbox history was uploaded. Those users, however, would have been explicitly notified – through a simple clickthrough panel listing all the permissions they were handing over – that they were granting mailbox access.

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LittleThings hat sich im Aufbau der Community und in der Kommunikation fast vollständig auf Facebook verlassen. Mit den Änderungen des Facebook-Algorithmus kam der Absturz, den der Verlag nicht auffangen konnte. – Wer so stark auf eine externe Plattform setzt, ist ihr vollständig ausgeliefert. Weiterlesen

Der „Monolog des Algorithmus“ der Panoptykon Foundation ist ein schauriger Einblick in die Verarbeitung eines Bruchteils der Daten, die Facebook nutzt, um seine Userinnen und User in Profit umzuwandeln. Die Frage „Welches Smartphone schläft neben welchem Smartphone?“ macht schon deutlich, wie aus ein paar wenigen Abstraktionen (Besitzer/Besitzerin des Smartphones + Geodaten = Beziehung) Facebook bereits auf konkrete Lebensumstände schließen kann. Weiterlesen